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Big Brother und der „Google-PC”

Nachdem ja in letzter Zeit die Ausweitung von Suchmaschinentechnik auf PCs ein großes Thema ist, hat sich Infoworld-Redakteur Jon Udell mal ein paar interessante Gedanken über die Konsequenzen gemacht. Er geht davon aus, dass auf dem „Google PC“ nicht nur Mails, die besuchten Webseiten und die IM-Konversation gespeichert und indexiert werden, sondern ebenso Telefongespräche sowie jede Form der Bildschirmaktivität. Es ist wohl an der Zeit, dass wir über das beliebte „Big Brother“-Schlagwort neu nachdenken.

JVM in C#: Volle Java-Kompatibilität auf .NET?

Auf den ersten Blick wirkt die Sache kurios: Das Open-Source-Projekt IKVM.NET arbeitet an einer Java-Laufzeitumgebung für .NET – also an einer virtuellen Maschine (JVM), die ihrerseits auf einer virtuellen Maschine (.NET) läuft. Ziel soll die volle Kompatibilität mit Sun’s JDK 1.4 sein. Initiator Jeroen Frijters will damit unter anderem Java-Code einfacher auf .NET bzw. Mono portieren.

Smarte Clients, jetzt aber konkret

Microsofts „Smart-Client“ scheint bisher ein eher verkorkster Marketingbegriff zu sein: Die Technologie ist zwar interessant, doch nach unzähligen dünnen, dicken, reichen und anderen Client-Konzepten kapiert kaum mehr jemand die subtilen Unterschiede. Offenbar strengt man sich in Redmond nun an, den Begriff bekannter zu machen. Im Smart Client Developer Center auf der MSDN-Website sollen sich nun vor allem Entwickler ein klares Bild vom neuen Hybrid-Client-Konzept machen können.

Das kleinste (Windows-)Smartphone

SPV 500
Bisher war Microsofts Erfolg bei Handy-Betriebssystemen eher bescheiden.Das lag nicht zuletzt an den Geräten: Nach der Vorstellung des Systems Ende 2002 war lange Zeit nur der klobige Knochen HTC SPV verfügbar. Nachdem mittlerweile Motorola die ersten wirklich interessanten Geräte herausgebracht hat, will Orange nun Ende Juli mit dem SPV 500 ein weiteres technisch und optisch attraktives Windows-Handy anbieten.