Das kleinste (Windows-)Smartphone

SPV 500
Bisher war Microsofts Erfolg bei Handy-Betriebssystemen eher bescheiden.Das lag nicht zuletzt an den Geräten: Nach der Vorstellung des Systems Ende 2002 war lange Zeit nur der klobige Knochen HTC SPV verfügbar. Nachdem mittlerweile Motorola die ersten wirklich interessanten Geräte herausgebracht hat, will Orange nun Ende Juli mit dem SPV 500 ein weiteres technisch und optisch attraktives Windows-Handy anbieten.

Das SPV 500 soll sich vor allem in Sachen Gewicht und Größe von den bisherigen Smartphones unterscheiden. 100 Gramm Gewicht erscheinen bei Features wie Bluetooth und einer integrierten Kamera durchaus als guter Wert. Problematisch könnte bei den kleinen Abmessungen allerdings die Bedienung sein: Da die Smartphones im Gegensatz zu den Pocket PCs keinen Touchscreen besitzen, erfolgt die Navigation in den Menüs über eine joystickartige 4-Wege-Wippe. Je kleiner das Gerät, umso fummeliger gestaltet sich die Navigation.

Interessant sind die Windows-Mobile-Smartphones vor allem aus Sicht der Software-Entwicklung. Da sie sich mit den Pocket PCs den Betriebssystemkern Windows CE teilen, ist die Portierung von Programmen für Pocket PC auf Smartphone äußerst einfach. Aus diesem Grund existieren mittlerweile auch schon Unmengen an Anwendungen, obwohl der Marktanteil bei den Geräten derzeit im Vergleich zu anderen Plattformen noch relativ gering ist.

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