Das transparente Unternehmen: Weblogs als Do-it-yourself-PR

Die Unversöhnlichkeit von Journalismus und Weblogs ist ja ein Dauerbrenner. Völlig neue Impulse scheint die Blogger-Szene aber auch der Public-Relations-Szene zu verleihen. In dem Maße, in dem sich Firmen durch Kanäle wie Weblogs nach außen öffnen, verlören auch alte PR-Strategien ihre Daseinsberechtigung, meint Constantin Basturea vom Global PR Blog Week.

Während bisherige Kommunikationsstrategien in Marketing und PR darauf abzielten, Informationen über Unternehmen und Produkte ganz gezielt und kontrolliert nach aussen zu tragen, sei angesichts allgegenwärtiger Internet-Kommunikationsmittel eine konsequente Abschottung zukünftig weder machbar noch wünschenswert.

Employees‘ expectations for freedom of speech and opinion will grow, fuelled by the social and media habits of the internet generation, and by the constant pressure of having to deal with the daily conflict between online freedom (outside the workplace) and workplace restrictions.

Um zu überleben, müssten sich Firmen dieser Herausforderung stellen, dabei ganz auf Transparenz setzen – und sich in Sachen PR völlig neu orientieren. Primär wichtig sei Do-it-yourself-PR via Weblogs, die von engagierten Mitarbeitern und Managern gleichermaßen betrieben werden und als authentische Stimme ihrer Organisation fungieren.

Den PR-Profis kommt dabei die Aufgabe zu, ihre Kunden bei der Umsetzung dieser Ziele zu unterstützen, beraten und unterrichten.

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