Terminalserver: Kann Microsoft Citrix das Wasser abgraben?

Terminalserver sind heute in praktisch jedem größeren Unternehmen anzutreffen. Sie dienen in erster Linie dazu, ein klassisches Windows-Defizit auszubügeln: Anwendungen können damit von jedem beliebigen Terminal oder Browser aus genutzt werden, die aufwändige Verwaltung von Einzelplatz-PCs entfällt vollständig. Citrix gilt als Erfinder dieser Windows-Erweiterung. Eine umfassende Übersicht über den Funktionsumfang und die Kosten von Citrix‘ Metaframe und seinen härtesten Konkurrenten wie dem kostenlos in Windows Server intergrierten Microsoft Terminalserver bietet Terminalserver-Spezialist Brian Madden hier.

Citrix galt lange Zeit als unangefochtener Marktführer. Seitdem Microsoft diese Technik in seine Server integriert, wurde jedoch viel über Citrix‘ Zukunftschancen spekuliert. Hinzu kommen preisgünstigere Alternativen wie Tarantella New Moon, Jetro Cockpit und DAT Panther Server, die Madden ebenfalls in seinen Vergleich mit einbezieht. Sein Fazit: Citrix hat zwar bei den Features nach wie vor die Nase vorn, dafür müssen die Anwender jedoch auch deutlich mehr auf den Tisch legen. Madden will die Übersicht bei Erscheinen neuer Versionen oder Konkurrenten aktualisieren.

Ausführliche Infos über die Fähigkeiten und Schwächen des aktuellen Windows Terminalserver finden sich zudem in Wolfgang Sommerguts Beitrag in der Computerwoche.

>>cyDome: Microsoft Terminal Server braucht Hilfe (Wolfgang Sommergut)

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