Atomkraft, ja bitte? Kernenergie für PDAs und Handys

Während die Kernenergie für die einen aus bekannten Gründen als Auslaufmodell gilt, gewinnen manche Forscher der Nukleartechnik immer wieder neue Einsatzmöglichkeiten ab: PDAntic zitiert einen aktuellen Bericht des IEEE Spectrum, wonach Handys und PDAs mit Hilfe leicht strahlender Energiequellen zukünftig monatelang ohne Aufladen betrieben werden können.

Die leicht strahlenden Elemente Tritium und Pollonium-210 sollen dabei nicht als primäre Batterie, sondern als „internes Ladegerät“ dienen. Grund dafür ist die zu geringe elektrische Leistung dieser Energiequellen, die für den Betrieb der elektronischen Kleingeräte nicht ausreicht. An einen Akku angeschlossen können sie diesen jedoch über längere Zeit permanent aufladen und so den Dauerbetrieb aufrechterhalten.

Angeblich soll auch die Strahlung solcher Energiequellen unbedenklich sein: Die Beta-Teilchenstrahlung könne laut Bericht bereits durch eine 25-Mikrometer-Plastikschicht abgeschirmt werden. Wenn man bedenkt, dass (uns) Handytelefonierern schon die umstrittene Funkwellen weitgehend egal sind, bin ich schon mal auf den Zwist gespannt, der bei einer tatsächlichen Marktreife solcher Batterien ausbrechen dürfte.

Kommentare sind geschlossen.