„Der kleinste PC der Welt”: OQO und seine Vorgänger

OQO: Zwergen-PC statt PDA?Unter „dem kleinsten PC“ stellt man sich gewöhnlich Micro-Sub-Notebooks wie JVCs MP-XP731 vor, bei denen man sich beim Tippen die Finger verrenkt. Dass es noch kleiner geht, zeigt der PDA-artige OQO mit Windows XP, der nun offenbar tatsächlich kurz vor der Markteinführung steht. Er tritt damit in eine Ahnenreihe von Zwergen-PCs, die es bereits in den 80ern mit MS-DOS gab.

Von den technischen Daten her ist OQOs OQO durchaus beeindruckend: 1 GHz Transmeta-CPU, 256 MB Speicher, Touchscreen 800 x 480, USB 1.1, Firewire, Bluetooth – und das in einem Gehäuse mit 124 x 86 x 23 Millimeter bei 400 Gramm Gewicht. Kosten soll das Ganze unter 1200 Dollar.

Die interessante Frage dürfte sein, welche PC-Anwendung sich vernünftig auf einem so winzigen Gerät betreiben lässt. Die Bildschirmauflösung erscheint einerseits zu niedrig für funktionsbeladene Programme wie Outlook oder Multimedia-Anwendungen. Und auch bei heutigen Web-Seiten, die zunehmend auf 1024 x 768 optimiert sind, ist 800 x 480 völlig unterdimensioniert.

Handtop-PC anno 1990Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bereits 1990 der erste Handtop unter mehreren Labels wie Zeos Pocket PC oder Philips HC-101 erschien – damals noch mit 4,77 MHz-CPU.

Via Handtops.com

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