Das Notebook mit dem Blubb: Mobile Energiequelle mit Spinat

Nachdem ich erst letzte Woche den Atomteufel an die Wand gemalt habe, kommt nun die Entwarnung: Laut einem Bericht von Physorg.com ist es MIT-Forschern gelungen, die Energiequelle von Pflanzen für die Stromgewinnung nutzbar zu machen. Wir können also auf grüne Alternativen zum Hosentaschen-AKW hoffen. Mit Hilfe eines aus Spinat-Chloroplasten gewonnenen Stoffes soll es erstsmals möglich sein, organische und anorganische Bausteine zur Erzeugung von Solarstrom zu kombinieren und in elektronische Schaltkreise zu integrieren.

via Slashdot

12 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. WLAN, ich denke nein. Es gibt wohl einen für den Zire 72, aber Palm hat bisher die erforderlichen Patches für die anderen Baureihen nicht freigegeben.

    Eines der Probleme mit dem XDA2 ist das PassiveSync, das sich regelmäßig weghängt. Ute weiss mittlerweile, wie man das resettet. Innerhalb eines halben Jahres waren insgesamt vier Hard Resets erforderlich. Mittlerweile weiß ich, wie man das O2 Branding nicht erst hinterher wieder rauspopeln muss und habe das Extended ROM entsprechend angepasst. Und bei einem Gerät für 500++ Euronen erst mal eine Batterieanzeige nachrüsten zu müssen, ist ja auch ein Scherz.

    Beim Treo musst Du noch mal schauen. Ein Skoda ist auch nicht mehr das, was er mal war. :-)

    Aber eine andere wichtige Frage: Wie verbindet man das Gerät per Bluetooth mit einem BT Access Point? Die Palms können das aus dem Stand. Wie geht das mit dem XDA2 (MDA2)?

  2. Danke für die Hinweise? Aber habe ich das jetzt richtig verstanden? Ich soll den Microsoft Bluetooth Stack herausoperieren, aus dubioser Quelle läuft mir ein Widcomm-Stack zu und den frickel ich dann da rein? Oder ich nehme dieses Bluetooth Utility, das vielleicht mal in Zukunft das kann, was der Tungsten aus dem Stand kann?

    Nee, oder? :-)

  3. Via PC ist nicht sooo spannend. Wenn der PC läuft, kann ich den auch nehmen. :-) Mit Access Point geht das eben auch ohne PC. Dazu muss man aber Network Access respektive PPP/BT Serial können.

  4. Ich hätte mir von eurer Diskussion mehr erwartet als „wer kann besser MDA/XDA“. Immerhin hat Wolfgang die interessante Behauptung aufgestellt: „in Sachen Bedienoberfläche und Softwarearchitektur schleppt man (Palm) weiterhin Altlasten mit“. Als jemand mit geringer PDA-Erfahrung wüsste ich gerne, was für oder gegen diese Einschätzung spricht, bzw. wo der Pocket-PC dann besser ist.

  5. Ich habe mich vor ein paar Jahren für einen Palm entschieden. Das war spontan. Ich wollte Adressen,Termine und ToDo Liste bei mir haben. Im MediaMarkt die verschiedenen Geräte ausprobiert und zwar nur nach einem Kriterium:
    Wieviel Zeit brauche ich vom ausgeschalteten Gerät bis zur abgespeicherten Adresse?
    Die WindowsCE Geräte waren (damals) eindeutig im Nachteil.
    Ein weiteres Schlüsselerlebnis hatte ich in einem Museum. Dort gibt es interaktive Museumsführer auf Basis eines PocketPC PDAs. Wir waren zu dritt und durften insgesamt 6 mal zurücklaufen um die abgestürzten Geräte umzutauschen.
    Mal ernsthaft, brauche ich Multitasking auf einem PDA?
    Man sollte sich doch immer fragen, was will ich damit tun und daraus eine Entscheidung ableiten.

  6. …. Multitasking ist manchmal schon sehr nützlich, etwa um während der Navigation von A nach B über Stunden mal schnell eine Adresse oder Telefonnummer raus zusuchen. Allerdings funktioniert das Schließen des Routingprogramms, Öffnen der Adressdatenbank, Schließen der selbigen und wieder Starten des Navis mindestens genauso schnell wie das Öffnen der Adressdatei während des Routings bei allen PPCs. Wobei man jetzt vorsichtig sein muss, das das ganze Teil nicht absemmelt, weil man vor dem Navigieren vergessen hat die anderen 25 im Hintergrund laufenden Programme mittels eines Zusatzprogramms wirklich zu schließen. Das waren auf jeden Fall meine Erfahrungen vor einem halben Jahr noch. Nene,ich bleibe zZ noch bei PalmOS. Zum Spielen benutze ich meinen PC. Den Palm brauche ich um wirklich arbeiten zu können.
    Aber mit einem hast du recht: Palm verschläft wirklich einige Entwicklungen und läuft Gefahr langfristig zu sterben. Wie vorher Psion auch schon. Leider

  7. Hallo,

    als alter Hase im PDA Geschäft muß ich mich nun auch mal zu Wort melden. Mein erster PDA war ein Palm III, später ein TRG Pro, ein Palm Vx.

    Danach erfolgte der Schnitt und ich kaufte mir einen Pocket PC 3850. Hauptgrund für diese Entscheidung war, dass ich im Auto endlich ein mobiles gerät für die KFZ Navigation haben wollte. Alle damaligen Palm Lösungen waren rudimentär und eigentlich völlig unbrauchbar.

    Nachdem ich mir meinen Pocket PC mit einigen Addons eingerichtet hatte (Pocket Launcher als Oberfläche und WIS Bar als Taskmanager) war ich so zufrieden mit dem Gerät, dass ich die Palms nie wieder benutzt habe.

    Zum Thema Multitasking hat mein Vorredner wohl eine kleine Wissenslücke, dieses Feature ist bereits Bestandteil des Betriebssystems und bedarf keines Linux Systems oder anderer Erweiterungen. MP3 hören und dabei die AvantGo Kanäle durchstöbern, für mich eine sehr sinnvolle Nutzung meines Pocket PCs.

    Der einzige Nachteil der Pocket PCs gegenüber den Palm Geräten ist die Synchronisation. So kann es ab und zu schon vorkommen, dass der Pocket PC seinen gegenüber nicht erkennt, Kategorien können bis heute nicht sinnvoll synchronisiert werden.

    Das wars dann aber auch schon mit den Nachteilen, mit der Akkulaufzeit muß mir keiner kommen, der Tungsten hält bei weitem nicht so lange wie der IPAQ 2210.

  8. Hallo.

    * Zum Thema Multitasking zitiere ich mal kurz die Wikipedia:

    „Multitasking ist die Fähigkeit eines Betriebssystems oder einer anderen Software mehrere Aufgaben scheinbar gleichzeitig auszuführen. Dabei werden die verschiedenen Prozesse in so kurzen Abständen immer abwechselnd aktiviert, dass der Eindruck der Gleichzeitigkeit entsteht.“

    Eine parallele oder scheinbar gleichzeitige Ausführung mehrerer Anwendungen ist auf dem PocketPC nicht möglich (die einzige Ausnahme, die ich bisher kenne, ist das Abspielen von MP3s im Hintergrund). Wenn ich z.B. in Pocket Word einen längeren Suchlauf starte und dann in den Explorer wechsle, dann wird die Suche in Word unterbrochen. Anders bei einem Multitasking-fähigen Betriebssystem wie Windows XP oder NT: Da läuft die Suche weiter.

    Was das PocketPC-Betriebssystem (genau wie PalmOS) erlaubt, ist das Taskswitching: Ich arbeite in einem Programm A und kann dann in ein anderes Programm B wechseln, ohne A beenden zu müssen. Der Wechsel nach B hält aber A an.

    * Zu Office-Anwendungen und „Marketingthema“: Office-Kompatibilität ist für viele PPC-Nutzer (und Palm-Nutzer) wichtig. Ich bekomme immer wieder Zuschriften von Lesern, die Ihren Ärger darüber kund tun, dass Microsoft und die PPC-Hersteller bei ihnen den Eindruck erweckt haben, mit einem PPC würden sie ein vollständiges Office erhalten. Dass kein Powerpoint und kein Access (mehr) dabei ist, hat sich inzwischen rumgesprochen, dass aber insbesondere Pocket Word riesige Lücken im Vergleich zu Winword aufweist, ist den allerwenigsten Käufern vorab bekannt.

    Gruß, Franz Grieser

  9. Hallo.

    Fakt ist doch, dass die allerwenigsten Anwendungen auf dem PPC Multitasking beherrschen.

    Bisher überzeugt mich das, was möglich ist, nicht gerade:

    * Musikhören im Hintergrund (beherrsche ich schon Multitasking, wenn ich tippe, während ich Musik höre?)
    * Newsfeeds im Hintergrund laden (das erwarte ich von einem Tool wie RSS)
    * Und was Chris de Herrera als Beispiele anführt – 3 System-Tasks, die den Heute-Bildschirm aktualisieren – ist ja wohl auch nicht die Welt.

    Solche Beispiele für „Multitasking“ finde ich auf dem Palm auch.

    Damit mich niemand falsch versteht: Ich mag meine iPAQs (allerdings find ich die Hardware überzeugender als die Systemsoftware) und hab auch nicht vor, wieder zurück zu einem Palm zu wechseln. Mich ärgert nur dieses Genörgel, wie schlecht PalmOS doch ist. Und was PocketPC doch alles dolles kann. Eben weil ich mich so intensiv damit beschäftigt habe, weiß ich, was alles nicht geht.

    Gruss, Franz

  10. Eins hab ich noch vergessen: Mir reichen zum Schreiben auf dem PPC auch rudimentäre Textverarbeitungsfunktionen. Allerdings ist es für mich nicht hinnehmbar, dass beim Konvertieren von Winword nach Pocket Word alle Absatzformatvorlagen aus der DOC- (oder RTF-)Datei geschmissen werden. Mal ganz zu schweigen davon, dass Tabellen in Dokumenten, die ich auf dem PPC unterwegs weiterbearbeite, in reinen Text umgewandelt werden.

    Wer wissen will, was aus Winword-Dokumenten und Excel-Tabellen noch alles entfernt wird, sobald man die Dokumente auf den PPC spielt, kann mir ja ne Mail schicken.

    Gruss, Franz

  11. Hi!

    Allerbestes Beispiel: Navigationslösungen auf dem PPC. Ich kann während der laufenden Navigation z.B. per „Adressbuch“-Taste nach Adressen suchen – die Navigation läuft im Hintergrund weiter.

    POI-Warner läuft im Hintergrund parallel zur Navigationssoftware mit. Ich kann Notizen schreiben, mit Word texten und zur Not ein Spielchen spielen -> die Navigation und der POI-Warner laufen weiter.

    Also wenn das kein Multitasking ist, weiss ich ja auch nicht.

    Das geht sogar so weit, dass ich (genügend Ressourcen vorausgesetzt) zwei verschiedene Navis gleichzeitig laufen lassen kann (z.B. TomTom und Navigon) oder aber auch (völlig sinnlos) die selbe Navigationssoftware mehrfach starten kann.

    Ich habe früher die PPCs „gehasst“. Die meistbenutzte Taste war der Resetknopf. Aber das was mir z.B. ein iPAQ 4150 oder ein Loox 420 im kompakten (!) Gehäuse bietet (BT, WLAN, 64 MB, 400 MHz) gibt es auf Palm-Seite schlicht nicht. Und ja, ich kenne Palms (III, IIIa, IIIc, V, Vx, m500, m505, m100, Tungsten T2, Tungsten T3, Clie T675).

    SCNR

    Gruß
    plant

  12. Der alte Palm steht für eine bescheidene, selbstgenügsame Lebensphilosophie.

    Wenn man aber die volle Multimedia-Dröhnung mit noch längerer Akkulaufzeit kriegt, nimmt man doch den Atomantrieb als Prestigefeature gerne noch oben drauf, oder? Vielleicht gilt bis dahin ja auch das gelb-schwaze Radioaktivitäts-Warnlogo als kühles Design-Addon… 😉