Empfindsame Rebellen. Oder: Bloghygiene mit Febreeze Febreze

Auf dem Markt für Rebellen ohne Markt geht es bisweilen heiss her. Überall da, wo Blogger Alphonso letzte Zuckungen der New Economy vermutet, wird aus allen Rohren geschossen, bis kein Gras mehr wächst. Eine recht dünne Haut zeigt der Betreiber aber offenbar, wenn das Echo auf seine Attacken mal in seinem Zuhause erfolgt. Das wird dann als „auf den Teppich kotzen“ bezeichnet, und der Kommentar wird „runtereditiert“ bis auf die ersten paar Wörter. Nun hab ich aber den betreffenden Kommentar zufällig „raufeditiert“ auf mein Laptop (Vorsicht ist die Mutter des Web-Interface) und gespeichert und möchte ihn den Interessierten hier präsentieren, auf dass sich jeder ein Bild über den Schmuddelcharakter meiner Replik machen kann:

„Jetzt bringen Sie aber bei all Ihrer Bloggerei wohl doch das ein oder andere durcheinander, Herr Meyer: Wer hat Gier nach Traffic unterstellt und wer hat verlinkt? Klar, wenn man aus Gier nach 120 Punkten um jeden Preis finalisieren möchte, muss man die Leiche noch einmal etwas zurechtmachen, etwas aufbauschen für einen stilvollen „Todesstoß“. Damit keiner auf die Idee kommt, dass sie schon tot war und dass es überhaupt vielleicht nur ein banaler Blog war – ohne interne und externe Kommunikation und die Mikrofone, vor die ein Gründer tritt.

Wichtig ist ausserdem in diesem Zusammenhang und insbesondere auf diesem Blog, wo immer mal gerne richtig reingeholzt wird, dass man die richtigen Links setzt – die, die ein bischen knallen.

Wie wir Blogger wissen, ist das Verlinken ja tatsächlich lustig, das ergibt dann manchmal ein richtiges PingPong. Und der Pagerank, oder doch zumindest der Mex-Rank, dankt es Ihnen.“

Gab’s einen Wunden Punkt, der getroffen wurde?