MacWorld: Jedesmal für Überraschungen gut…

Jobs lässt die Katze aus dem Sack

0 Antworten zu “MacWorld: Jedesmal für Überraschungen gut…”


  1. 1 Markus Breuer

    Das Problem mit Metadaten ist, dass User wenig Nutzen dabei verspüren, sie anzugeben – den Nutzen merken Sie immer dann, wenn andere sie schon eingegeben haben – bei der Recherche. Einerseits ein Henne-Ei-Problem andererseits wohl wirklich eine Anforderung, die auf sehr basaler Ebene nicht zum inherenten Egoismus der meisten Mitmenschen passt.

    Wer schon einmal versucht hat, ein Dokumentenmanagement-System in einem Unternehmen einzuführen (das u.a. meist darauf basiert, dass die Bearbeiter auch ein paar zusätzliche Daten zu den gespeicherten Dokumenten eintippen), weiß, wovon ich rede.

    Was speziell bei Flickr sehr gut funktioniert, ist die enge Feedbackschleife, die dem Benutzer den Nutzen von Tags sehr deutlich vor Augen führt – das Profitieren anderer User davon ist ein Nebeneffekt. Es ist übrigens relativ leicht „dieses anwenderfreundliche Prinzip auf lokale Nutzergruppen in Unternehmen zu übertragen“. Man baut das Filesystem (oder die Navigationsstruktur im Intranet) nicht mehr auf „Ordner“ auf, sondern auf Label, Tags, Etiketten oder wie immer man das nennen will. Genauso, wie Google das in GMail macht. Siehe dazu Helge’s Kommentar zu „Wieso Gmail wirklich anders, neu und wichtig ist“ (http://notizen.typepad.com/aus_der_provinz/2004⁄08/wieso_gmail_wir.html)

    Übrigens ist der völlige Verzicht auf Metadateneingabe – und TROTZDEM erfolgreiches Information-Mining – der eigentliche Erfolgsfaktor hinter der Google-Suche. Siehe Ein „Erfolgsgeheimnis von Google – Implizite Metadaten“ http://notizen.typepad.com/aus_der_provinz/2004⁄06/ein_erfolgsgehe.html

    Dies ist bei Bilddaten (wie im Falle von Flickr) allerdings schwierig – wenn auch nicht unmöglich.

  2. 2 Wolfgang Flamme

    Eine im Grunde einfache, aber nur selten realisierte Methode ist die Verknüpfung von Suchbegriffen aus Suchanfragen mit den Dokumenten, die der Benutzer aus der Trefferliste dann tatsächlich zur Detailansicht auswählt.
    Es dürfte vor allem am ‚sitzungslosen‘ HTTP-Protokoll liegen, daß diese Methode so selten verwendet wird.

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