IT-Service kann gefährlich sein

Interessante Ergebnisse hat eine britische Studie über IT-Service-Abteilungen gefunden. Demnach erzeugt ein kaputter PC bei Benutzern eine aussergewöhnlich hohe Frustration:
-45 Prozent sagen aus, dass ihnen ein Computerproblem die Laune für den ganzen Tag verdirbt. Gefährliche 15 Prozent reagieren sich ab, indem sie Gegenstände werfen.
-Männliche Anrufer werden von Service-Desk-Mitarbeitern als schwieriger empfunden als weibliche. Leitende Angestellte und Menschen über 30 werden ebenfalls als problematischer erlebt als jüngere Angestellte und solche ohne Führungsanspruch.
-„Die Untersuchung zeigt, wie emotional Menschen reagieren, wenn sie ein technisches Problem haben.“

via ZDNet 

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. „…. das umständliche und eigentlich völlig überflüssige Formular auf der Folgeseite (Zielplattform/Betriebssystem und Sprache könnte man auch ohne Fragen aus dem HTTP-Header des Users auslesen).“

    Ja klar. Und wenn ich unter Linux den Adobe Reader für Windows für meine Freundin runterladen will, dann hab ich Pech, oder was? Das würde ich einen überflüssigen Mechanichtsnutz nennen, wie ich sie hasse. Das Maximum wäre ein Script, was aus dem User Agent die Daten ausliest und das Formular dahingehend vorinitialisiert. Aber was dann wirklich runtergeladen wird, das möchte ich dann bitte doch noch selber entscheiden und nicht die Entscheidung einem Programmierer/Webdesigner überlassen, der meint, den kompletten Durchblick zu haben :(

  2. „Für den Hersteller eines Massenprodukts sollten zuallererst die Bedürfnisse der durchschnittlich begabten/geübten User zählen.“

    Genau. Und schon deshalb sollte der Adobe/Acrobat Reader direkt von der Startseite herunterladbar sein. Der Reader ist ein zentrales und oft gesuchtes Produkt dieser Firma… Und es wird sicher wenig zusätzlichen Umsatz bringen, den verzweifelten User zunächst an den kostenpflichtigen Produkten vorbeizuführen, wenn er doch einfach diese Reader haben will.

    Übrigens denke ich, dass die Umbenennung zwei Gründe haben kann:

    • Entweder wollten sie die Verwechslung mit Acrobat vermeiden
    • Oder der Reader soll künftig noch sehr viel mehr lesen können – so wie das Programm „Vorschau“ unter Mac OS X

    Oder beides 😉 Weiß jemand mehr?