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Hirngerechte Dokumente machen Denken unmöglich

Der Wiener Philosophieprofessor Konrad Liessmann über PowerPoint, die vermeintliche Wissensgesellschaft und warum man Wissen nicht managen kann: [...]Die Verknappung des Textes und seine Anreicherung mit Schlagworten, Symbolen, Graphiken und Tabellen, die alle auf eine schöne PowerPoint-Folie passen, avancieren zum Inbegriff eines “hirngerechten” Dokuments .

Wie Wissen heute präsentiert wird, kann auch als Hinweis für

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Kittler über Rechtschreibreformer: “verfettete Gesäße in den Ministerien”

Der Medienwissenschaftler Friedrich Kittler hat in einem Telepolis-Interview wieder einmal recht erhellende, pointierte Gedanken geäussert – zum Beispiel zur Rechtschreibreform:
“Wir werden im Moment von Leuten aus dem zweiten Bildungsweg regiert und die möchten unsere Bildung aus dem ersten Bildungsweg abschaffen.”

Oder über die strengen Regeln der Programmiersprachen – im Gegensatz zu den laxen Regeln natürlicher Sprachen:
“Das ist eine neue, ganz strenge Orthografie. Insofern kann man kein Jota oder kein Tüpfelchen dran ändern, wie es Jesus von Nazareth in Bezug auf das hebräische Alphabet gesagt hat.”

Und erhellend auch seine Erklärungen zur Entstehung der deutschen Großschreibung – und den politischen Motiven der Rechtschreibreformer:
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