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Werbeagenturen sind eindeutig der Lieblingsfeind von 1. Journalisten, 2. Kundenzeitschriftenverlagen (CP) und 3. (journalistisch vorgeprägten) PR- und Kommunikationsprofis, wie mir in den letzten Tagen bei Gesprächen mit Leuten aus diesem Umfeld wieder mal aufgefallen ist. Für diese Abneigung gibt es je nach Interessenlage unterschiedliche, aber miteinander zusammenhängende Gründe.

Der eine – ein Freund – war Kommunikationsverantwortlicher eines DAX-Konzerns mit fundiertem journalistischen Background. Er berichtete mir, dass er bei der Ausschreibung für ein Mitarbeitermagazin _wieder_einmal_ erschüttert war von der unterdurchschnittlichen journalistischen Kompetenz, die viele Agenturen aus dem diffusen PR/Werbeumfeld an den Tag legen. Nachdem sich beim „Pitch“ der eine Schlusskandidat in seiner Präsentation darauf beschränkte, dazulegen, wie toll seine „Agentur“ sei, habe quasi zwangsläufig der zweite Verbliebene, ein Verlag für Kundenzeitschriften, den Zuschlag für das Magazinprojekt erhalten.