Nach dem Vorbild aus dem Obsthandel lautet das altbekannte Bananenprizip in der Softwareindustrie: Die halbfertige Ware so schnell wie möglich ausliefern, das Produkt reift mit nachträglichen Updates beim Kunden. Nun haben sich die Optimisten mit dem Aufkommen des Open-Source-Entwicklungsmodells erhofft, dass quelloffene Software und eine engagierte Community drumherum dafür sorgen, dass Software zukünftig weniger Fehler hat – und wenn welche gefunden werden, kann sie sofort jemand ausmerzen.
Mittlerweile haben jedoch auch andere die Vorteile dieses Prinzips für sich erkannt – von zynischen Geschäftemachern bis zu naiven IT-Herstellern nutzen mittlerweile viele das positive Open-Source-Image als Marketinghilfe.
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Es gibt Steinzeittechnologien, die es – verkleidet in trendigem Outfit – wieder zu einer großen medialen Inszenierung bringen. Die an allen Ecken im Web sprießenden Podcasts beispielsweise sind so ein Fall. Schon aus technischer Sicht sind sie eine Banalität: Simple Audiodateien, die per Mausklick auf den PC heruntergeladen und angehört werden können. Sowas hatte ich schon 1994 auf meiner ersten handgestrickten Website im Angebot. Durch wirklich raffiniertes Trittbrettmarketing – man entlehnte die Vorsilbe dem hippen i”Pod”-Kult – wurde daraus im Handumdrehen Web-2.0-Radio.
Und noch was wichtiges hab ich daran auszusetzen:
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Eine wahre Geschiche, die mir kürzlich zugetragen wurde:
Eine ältere Wirtin in einer ländlichen Gegend in Oberbayern, ihrem gesundheitlich angeschlagenen Mann hatte sie – wie erzählt wurde – phasenweise nicht einmal genügend zum Essen gegeben.
Eines Tages kommt der Postbote in die Wirtschaft und erzählt, dass sie in der Kiesgrube einen Toten gefunden haben. Draufhin die Wirtin lapidar: “Übrigens, meinen Mann hab ich auch schon zwei Tage nicht mehr gesehen.”
Wie sich kurz darauf herausstellte, handelte es sich bei dem Toten um den Ehemann der Wirtin – er hatte sich das Leben genommen.
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Bei der Frage nach seiner besonderen berufliche Qualifikation gerät man als Journalist des öfteren in eine eigenartige Rechfertigungssituation: Schreiben könne in alfabetisierten Kulturen doch jeder und Aufsätze verfasse man schließlich schon in der Grundschule. Nicht zuletzt deshalb fühlen sich viele Zeitgenossen zum Autor oder (Leser-)Reporter berufen.
In fachjournalistischen Disziplinen wie dem IT-Journalismus kommt noch ein anderer Aspekt zum Tragen: Journalisten sind meist keine ausgebildeten Techniker und daher sind sie in der Regel auf fachkundige Informanten wie Informatiker, Analysten oder IT-Manager angewiesen. Da drängt sich – zunehmend auch in Redaktionen mit schrumpfendem Budget – die Frage auf, warum nicht gleich die Techniker selbst in die Tasten hauen und den Fachjournalismus selber in die Hand nehmen sollten?
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Geantwortet
ertzu sagt: Mir ist es auch unverstaendlich, wie weit sich der gute Herr da aus dem Fenster gelehnt hat. Hat nicht wirklich Ahnung..., [1 Kommentare]
Jochen sagt: Myhammer?, [2 Kommentare]
Hartbock sagt: Gab es nicht auch eine Serie über Phileas Fogg von den selben Machern? Über die findet man ebenfalls nichts, nur..., [1 Kommentare]
Gurkburk DSL Raiders sagt: Gerade die Medien haben sich geändert, ich finde es persönlich spannend, wie cnn damit umgeht. Dort..., [1 Kommentare]
Wolfgang Sommergut sagt: Cyberskeptiker wie Hr. Nürnberger sind in die Falle ihrer Fehlprognosen getappt. Hätten sie sich..., [1 Kommentare]