Wenig Zugriffe, viel Werbeeinnahmen?

MilleSind das die ersten Anzeichen einer neuen Qualitätsdebatte? Robert Basic verlinkt auf einen Beitrag, der die Vorteile von sehr zielgruppenfokussierten Blogs anreißt. Eine Seite über Finanzthemen soll mit 28 Seitenaufrufen an einem Tag 18,18 Dollar erwirtschaften. Womit jener anhaltende Hype widerlegt wäre, dass nur mit Traffic und noch mehr Traffic (und seichten, billigen Inhalten) im Web Geld zu erwirtschaften sei.

Für mich ist das eine logische Entwicklung: Sofern man glaubhaft nachweisen kann, dass die Leserschaft eines Blogs (oder einer Website oder eines Newsletter) sehr zahlungskräftig ist und sich für bestimmte Themen interessiert, lassen sich auch investitionsfreudige Werbesponsoren finden. Ausserdem wird in der nach Wachstum gierenden Netzwelt gerne übersehen, das es auch in der alten Printwelt hochprofitable Publikationen mit kleiner Auflage gab und gibt. In Deutschland gibt es mehrere Verlagsimperien, die ihr Geld mit einer Vielzahl kleiner, fokussierter, teurer Branchenblätter machen. Diese Entwicklung kommt ja jetzt vielleicht ins Web.

Vermarkter, bitte herhören: Dies hier ist ein kleiner, aber feiner Blog…

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