Monthly Archive for Mai, 2007

Robert hat die News, und ich die Bilder mit Jobs & Gates…

Jobs & Gates

Robert Basic weist gerade auf ein öffentliches Zusammentreffen von Bill Gates und Steve Jobs hin – ich kann dazu vorab schon die Bilder liefern ;-) . Vorletzte Woche war ich nämlich auch noch einen Tag am Microsoft-Stammsitz in Redmond und besuchte dort unter anderem das Microsoft-Museum. Überraschenderweise finden sich dort etliche Exponate mit Apple-Bezug - unter anderem dieses wunderbar Titelbild des Fortune-Magazins vom August 1991. Kein Treppenwitz… Hier gibts noch ein paar weitere Bilder zu sehen:

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2 neue Wordpress-Plugins: Related Entries & Less

Wenn es zu einem Blogbeitrag thematisch verwandte Beiträge gibt, dann wäre es für die Leser hilfreich, diese auch als Liste neben oder unter dem Beitrag eingeblendet zu bekommen. Als erstbeste Lösung habe ich jetzt das Wordpress-Plugin „Related Entries “ installiert. Angezeigt wird es bei mir jetzt in der rechten Spalte (Sidebar) unter „Ähnliche Beiträge“ – aber nur auf den Seiten der Einzelbeiträge. Perfekt ist die Lösung nicht, weil die thematische Zuordnung nicht auf Tags/Schlagworten oder Kategorien basiert.

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Schrift-Bilder in Perfektion

Daxline von Hans Reichel

Auf Spiegel Online ein Interview mit dem erfolgreichsten deutschen Schriftdesigner Hans Reichel. Schriftbilder eines Schriftbildners, die auch mich auf Anhieb begeistern.

Bill Gates und die Medion-Phantome

Das Phantom: Medion Home ServerChristoph hat recht wundersame Dinge im Zusammenhang mit dem von Bill Gates angekündigten Ultra Mobile PC (UMPC) von Medion erlebt. Da kann ich gleich mit einem weiteren Phantom-Produkt von Medion nachlegen, das seiner Materialisierung harrt: Vorletzte Woche auf der WinHEC hat Bill Gates nämlich schon wieder den Aldi-Hoflieferanten erwähnt – als einen der Hersteller der ab Herbst erhältlichen „Windows Home Server„. Allerdings war auf der Konferenz nur ein einziges Gerät zu sehen,  ein Vorserienmodell von HP. Angeblich schaffte Medion die Fertigstellung seines Vorseriengeräts nicht mehr rechtzeitig zur Veranstaltung in Los Angeles. Stattdessen bekam man ein leeres Gehäuse zu sehen, das als  “Designstudie“ (!) bezeichnet wurde. (“Design“ war dabei leiglich die Frontblende auf einem ansonsten odinären Mini-Tower-Gehäuse.) Ob Medion überhaupt davon weiß, einen Home-Server auf seiner Road-Map zu haben? ;-)

Seitenaufbau Ost: Winfuture.de

Wahrscheinlich muss man aus dem Osten kommen, um mit derart unbeirrbarem Enthusiasmus und Durchhaltevermögen eine solche Website nach oben zu bringen. Wie mir Sebastian Kuhbach, Gründer und Chef von Winfuture.de und sein Redakteur Roland Quandt letzte Woche erzählten, wurde dieses IT-Portal rund um Microsoft-Themen vor sieben Jahren in Halle zunächst als Programmierprojekt gestartet. Mit einem Riesenaufwand zimmerten Sebastian und zwei weiter Entwickler erst einmal ein komplett neues Content-Managementsystem, bevor der erste Artikel online gehen konnte. Jeder andere Websitebetreiber oder Verleger würde ein solches Vorhaben wohl als verrückt abkanzeln und stattdessen auf ein fertiges CMS zurückgreifen.

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Online & Journalismus – ein Widerspruch?

Mit dem beginnenden Dotcom-Boom fingen vor 10 Jahren die ersten Verlage an, Websites aufzubauen. Gleichzeitig schossen auch die Multifunktionsportale wie Pilze aus dem Boden, die allesamt dasselbe Pottpurri aus Suchmaschine, E-Commerce und News rausknallten. Content sollte plötzlich King sein, weil man ja mit irgendetwas seine Seiten füllen musste. Bloß Geld durft der König keins kosten, weil es damals noch kein funktionierendes Geschäftsmodell für Online-Journalismus gab. Und so nahm die Unsitte mit den schnellen, kurzlebigen „News“ seinen Lauf, bei denen  eigentlich nur jeder vom anderen abschmiert.

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1984, 1987, Google

Orwells 1984, das war in den 80er Jahren die Mahnschrift gegen den totalitären Überwachungsstaat. Den sahen viele 1987 vor der Tür stehen, als hierzulande eine großangelegte Volkszählung stattfand. Ein damaliger Bekannter wehrte sich tatsächlich auf die harte Tour – noch Jahre später hatte er immer wieder Gerichtstermine wegen seiner „Auskunftsverweigerung“. Nebenbei motivierte ihn diese Geschichte zusätzlich zu diversen Aktivitäten in gewaltbereiten autonomen Kreisen. Dabei ging es doch nur um ein paar läppische persönliche Angaben.

Google plant heute noch viel schlimmere Dinge – sie wollen eine vollständige Datenbank mit allen persönlichen Informationen über alle Nutzer – also im Idealfall wohl die gesamte Weltbevökerung. Das ist jetzt keine böswillige Unterstellung, sondern das sagt der Google-CEO Eric Schmidt ganz freimütig in der Presse (der Link wäre schon noch hilfreich gewesen, Heinrich. Aber Google hilft… ;-)).

Einen Aufschrei hab ich bisher noch nicht gehört. Aber vielleicht hat ja Alexander Endl recht: „Es gibt kein zurück.“

Wordpress-Karawane

Und wieder ist einer von MovableType auf Wordpress umgestiegen. Wolfgang beschreibt die wichtigsten  Auffälligkeiten bei der Migration seiner Blog-Software von MT 2.661 auf WP 2.1 (ist übrigens schon wieder veraltet ;-)) Die Template-Tags von MT haben mir übrigens auch besser gefallen, das Layout-Feintuning ging damit recht einfach von der Hand.

1989: Bill Gates über Altair, IBM, OS/2, Unix, Mac, Thin Client usw.

Das scheint ja ein Fundstück für IT-Historiker zu sein: In einer Rede von 1989, die man sich hier runterladen kann (Links ganz unten), scheint Bill Gates in einem Rundumschlag über alle damals wichtigen und teilweise heute noch interessanten Themen der IT-Geschichte zu referieren. Habe leider keine Zeit, mir das anzuhören aber vielleicht findet ja jemand mal ein Transskript davon.

Windows Server 2008 kann nichts für die Ratte, …

Viecherei… aber es gibt trotzdem einen Zusammenhang: Der Bus im Hintergrund hat uns heute Morgen vom Sheraton Downtown Los Angeles ein paar Blöcke weiter zur Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) gefahren. Bill Gates war auch da – er hielt um 9 Uhr die Eröffnungs-Keynote und hat darin unter anderem den offiziellen Produktnamen für das nächste große Serverprodukt von Microsoft bekanntgegeben: Longhorn heißt jetzt „Windows Server 2008“ und soll noch vor Ende des Jahres erscheinen.

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Top-Plugins für Wordpress

Im Gegensatz zu Movable Type hat man bei einem Wordpress-basierendem Blog eher das Problem, dass einen die Fülle der verfübaren  Plugins erschlägt. Eine sehr gute, aktuelle Liste mit wirklich nützlichen bis unverzichtbaren Plugins hat Michael Wöhrer zusammengestellt. Unter anderem habe ich sofort „Dofollow“ und “Batch Categories“ installiert. Über seinen Plugin-Karneval sammelt Wöhrer zudem Plugin-Hitlisten von anderen Wordpress-Betreibern.

Volle Blog-Kontrolle: Statistik-Tool für Wordpress

Nachdem Robert Basic letztens das Statistik-Plugin „Stats“ für Wordpress erwähnt hatte, hab ich mir das ganze installiert und bin begeistert: Aus der Admin-Konsole gelangt man mit einem Klick auf die bei Wordpress gehostete Auswertungsseite und erhält dort auf einen Blick alle wichtigen Statistikinfos für das eigene Blog: Seitenzugriffe, Suchmaschinen-Begriffe, über die der Besucher auf die Seite gelangt ist, Klicks der Besucher und Verweise von anderen Seiten (Referer). Das ganze ist Ruckzuck installiert, zusätzlich braucht man lediglich noch einen (kostenlosen) API-Key von Wordpress – das ist eine Art persönlicher Schlüssel.

Warum erfährt man Plattners Ethik über US-Medien?

SAP-Gründer Hasso PlattnerEphraim Schwartz hat SAP-Günder Hasso Plattner über die Wirtschaftsperspektiven im Nahen Osten gefragt und eine interessante Antwort erhalten: „Die gesamte arabische Welt wird nicht direkt von SAP bedient, sondern über einen Lizenznehmer in Marokko.“ SAP wollte dort nicht selber präsent sein, und als Begründug nennt Plattner eine früher gefällte Grundsatzentscheidung, die das schwierige Verhältnis von Deutschland, Israel und der arbischen Welt berücksichtige. Mehr wollte Plattner dazu nicht sagen.

Schwartz lobt Plattner für seine ethische Grundhaltung, die dieser offenbar  bei bestimmten geschäftliche Entscheidungen zu Grunde lege. Damit stehe er in krassem Gegensatz zu Firmen wie Yahoo, die um des schnellen Profits Willen sogar Dissidenten an die Chinesische Regierung verraten.

k-r-a-s-s!

Link: sevenload.com
[Edit: Den Wahnsinn gibt es in besserer Auflösung als WMV hier zum Download]

Apple pfeift auf Windows-Konventionen, aber Lumix will Quicktime

Ich weiß nicht, ob ich soviel hartnäckige Arroganz nicht schon wieder gut finden soll: Apple ignoriert ja seit ewigen Zeiten alle Grundregeln des guten Windows-Programmierstils und liefert stattdessen seine Quicktime-Videosoftware bis heute in der immergleichen, spartanischen Aufmachung. (Wäre ja noch schöner, wenn sich der Pionier der grafischen Oberfläche den Regeln des uncoolen Emporkömmlings unterordnen würde… ;-)) Zwar bin ich durchaus ein Freund des gepflegten Minimalimus, solange die Funktionalität nicht drunter leidet. Tut sie aber bei diesem Programm massiv – ich spar mir jetzt mal eine zeitraubende Aufzählung unterlassener (Bedien‑)Hilfeleistungen.

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Berufsblogger – nichts ist mehr unmöglich

Ich hab erst vor kurzem erfahren, dass Jon Udell nun nicht mehr als Blogger, Infoworld-Kolumnist und freier Journalist arbeitet, sondern bereits seit Dezember bei Microsoft fest angestellt ist als ein Art Berufsblogger! Die Sache ist in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert.

Zum einen zeigt dieser Fall, welche ungeahnten Möglichkeiten sich für Blogger/bloggende Experten mittlerweile bieten können. Während hierzulande in den einschlägigen Nabelschaublogs immer noch Grundsatzdebatten darüber geführt werden, was alles eine unmoralische Kommerzialisierung von Blogs darstellen könnte oder wie beschränkt/bescheiden die Möglichkeiten des Geldverdienens mit Blogs doch seien, machen die Amerikaner schon die nächsten und übernächsten Schritte.

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Google-Hobbythek 1999: Server im Eigenbau

Bastelserver bei Google

So sahen 1999 die ersten selbstgebastelten Server in Googles Rechenzentrum aus (gefunden bei Coding Horror). Auch viele andere Internet-Unternehmen experimentieren übrigens mit eigenen Hardware-Designs und bauen sich die Server zu Tausenden aus Standardkomponenten zusammen – so beispielsweise auch 1&1.

[Wer ausserdem noch wissen möchte, mit welch einfachen Mitteln Google vor 40 Jahren in das Suchgeschäft eingestiegen ist,  findet dazu was in diesem alten Posting.]

Energiefresser IT

Wer bisher geglaubt hat, dass er etwas gegen die Klimakatastrophe tut, indem er sein Auto in der Garage stehen lässt und stattdessen googelt oder sein Blog kultiviert, könnte sich unter Umständen arg getäuscht haben. In letzter Zeit dringt nämlich das Thema Energieververschwendung durch Computer verstärkt an die Oberfläche und konfrontiert uns mit teils unangenehmen Erkenntnissen. Hier ein paar Fakten, die ich kürzlich in einer Expertenrunde zum Thema „Grünes Rechenzentrum“ zu hören bekam:

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Absender-PR: Wenn nur die Agentur die Message versteht…

Mit dem Begriffspaar „Absenderwerbung“ und „Empfängerwerbung“ unterscheidet die aktuelle „Spießer Alfons“-Kolumne zwischen Werbung, die eigenlich nur der Auftraggeber wahrnimmt und solcher, die den Leser tatsächlich anspricht. Die Gegenüberstellung gefällt mir gut, weil sie nämlich auch auf die Bereiche PR und Kundenzeitschriften übertagbar ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele Pressemitteilungen täglich umgehend in Redaktions‑ und Outlookpapierkörbe wandern, weil selbst ein wohlwollender Journalist nach dem fünften Satz immer noch nicht verstanden hat, was ihm die aussendende Agentur/Firma eigentlich mitteilen möchte. Was ich aus Erfahrung weiß, ist, dass der Prozentsatz sofort gelöschter/weggeworfener Mitteilungen recht hoch ist.

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Infoworld, immer schön an den Leser denken – und der will offenbar Papier!

Die Einstellung der renommierten Infoworld-Printausgabe zugunsten einer reinen Online-IT-Publikation hatte sicherlich Signalwirkung in der Verlagsbranche und wurde von den Protagonisten selbst als Pionierleistung dargestellt. Möglicherweise ist der Verlag in seiner Online-Euphorie damit aber etwas über das Ziel hinausgeschossen, oder wie ist nach nur wenigen Wochen die halbe Rolle rückwärts zu erklären?

Nachdem nämlich offenbar etliche Leser wenig begeistert darüber waren, nun keine gedruckte Zeitung mehr geliefert zu bekommen, wie der Chefredakteur Steve Fox eingesteht, habe man sich jetzt dazu entschlossen, die besten Inhalte wöchentlich zu einer PDF-Edition „InfoWorld Express“ zusammenzufassen. Das klingt ja alles ganz nett, könnte man aber auch als eine recht beschönigende Fomulierung dafür verstehen, dass der Online-Schuss  eigentlich böse nach hinten losging. Mir fallen an der Sache einige Ungereimtheiten auf:

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