Sabotieren die Webzwonull-Blogger den Qualitätsjournalismus?

Die Opposition zwischen den Bloggern auf der einen (guten) Seite und den traditionellen (überkommenen) Journalisten und Medien auf der anderen Seite wird ja in manchen Blog-Debatten arg aufgebauscht. Nun liefert dazu die „Gegenseite“ wieder einmal eine Steilvorlage. So erklärte kein geringerer als der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV),  Helmut Heinen, auf dem evangelischen Kirchentag in Köln:

Web 2.0-Inhalte sind kein Journalismus

Des weiteren sagte er:

„Der Begriff vom Bürgerjournalismus ist Etikettenschwindel„. Relevante Inhalte zu generieren, strukturieren, aufbereiten und die Debatten in den verschiedenen Lebensbereichen zu moderieren, das sei ein kompliziertes Handwerk, welches nur „von talentierten und gut ausgebildeten Journalisten“ erledigt werden könne.

Ich geb ihm ja in einigen Punkten Recht, aber so pauschalisierend wie er sich hier äussert erweckt er den Eindruck, sich die aktuellen Entwicklungen nicht genau angesehen zu haben oder aber aus (Verbands-)politischen Motiven bewusst zu polarisieren. Gut, dass ich Journalist und Blogger bin…

(mehr auf CIO-Weblog)
 

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