Schwob-Vaders Viral-Video: Ein Horror-Movie für Journalisten & Verleger?

Klar, ich fand den schwäbischen Darth Vader im folgenden Clip im ersten Moment witzig, fühlte mich aber zunächst nicht unmittelbar angesprochen von der Viral-Marketing-Thematik. Beim zweiten Hinhören musste ich jedoch stellvertretend für meine – im weitesten Sinne – Branchenkollegen dann doch schlucken.
Zitat: „Was sollen wir denn anderes machen als Print oder TV(-Werbung)?“
„Von Print- oder TV-Kampagne kann nicht die Rede sein – wir leben ja nicht im Mittelalter. … Unser gesamter Werbeetat geht ab sofort ins virale Marketing.“

Gut, der Spot stammt aus der Werberszene (evtl. Jung von Matt) und so ist hier wohl der Wunsch der primäre Vater des Gedankens. Dennoch muss man sehen, dass auch das Marketing im Umbruch ist, und viele Firmen werden viel Geld in solche Experimente stecken und dabei die Ausgaben für klassische Werbung herunterfahren. Verleger und wache Journalisten wissen, was das bedeutet: Weitere drohende Umsatzeinbussen, wenn man sich an bestehende Geschäftsmodelle klammert.

Via: off the record, werbeblogger

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