Monthly Archive for Oktober, 2007

Bei Haiangriff: Bitte aufschreiben!

Bitte nicht streicheln!

Gerne wird ja darüber diskutiert, ob Haie wirklich so gefährlich sind oder ob sie als bedrohte Art Opfer eines menschliche Verfolgungswahns sind. Der Mythos des blutrünstigen Menschenfressers dürfte davon aber unberührt bleiben – am Besten kann ich das an meiner nun vierjährigen Tochter seit locker zwei Jahren beobachten. Reden wir in der Familie vom Wasser, sprechen wir über’s Baden oder sind wir am See oder am Meer, dann kommt die für sie alles entscheidende Frage wie aus der Pistole geschossen: "Gibt’s da Haie?"

Bei sochen Urängsten muss ich immer an einen früheren Kollegen denken, der gegen seine Flugangst aktiv ankämpfte, indem er Katastrophenberichte von Flugzeugabstürzen studierte. Das hat bei ihm wohl auch tatsächlich geholfen. Haiphobikern bietet sich nun eine ähnliche Strategie an: Die "Global Shark Attack File" stellt den Versuch dar, Haiattacken weltweit möglichst lückenlos und zuverlässig zu dokumentieren.  Das "Incident Log" zeichnet Haiattacken seit 1845 (!) auf und kann als Excel-Datei heruntergeladen werden. In diesem Jahr kam es zu bisher 79 aufgezeichneten Vorfällen.

Fußball verquer

Fußballplatz Eiting

Angeblich soll das letzte Spiel meiner "Altherren"-Manschaft in dieser Fußballsaison, das für Mittwoch angesetzt ist, auf diesem Platz stattfinden. Behauptet zumindest Mannschaftskollege und Torjäger Frank. Wäre ja wirklich schräg…

Open-Sourcer: Revoluzzer oder Bürokraten?

Vor ein paar Jahren noch galt Microsoft als der Linux‑ und Open-Source-Feind schlechthin. Doch die Zeiten ändern sich, und so haben die Redmonder nun das Teufelszeug in Gestalt zweier offiziell anerkannter Open-Source-Lizenzen ins Programm genommen. Besonders charmant daran erscheint deren Einfachheit: Beide Lizenzvarianten bestehen aus lediglich drei Paragraphen, die wohl jeder Entwickler verstehen dürfte. Den Hinweis dazu lieferte heute der Open-Source‑ und Linux-Stratege im Hause Microsoft, Sam Ramji, im Rahmen einer Pressekonferenz.

Ich habe aus diesem Anlass mal einen Blick auf die „Heilige Schrift“ des fundamentalistischen Teils der Open-Source-Szene, die GPL, geworfen und stelle fest: Das Schriftstück, um das der harte Kern der OS-Szene seit Jahren ein riesen Tohuwabohu macht, ist das reinste Bürokratiemonster. Derartige Schriftstücke überlässt man besser seinem Anwalt – und wie viele Entwickler haben das schon getan? (hier die deutsche Übersetzung)

Die GPL-Verfechter verstehen sich ja bekanntlich als Freiheitskämpfer – als solche sollten sie sich dann aber mal Gedanken über eine angemessene, allgemein verständliche Kommunikation machen. Sonst wird’s nämlich nichts mit einer breiten Befreiungsbewegung. Ich bin jedenfalls gespannt, wie dieses Lager nun auf jene neue, minimalistische Konkurrenz-Lizenz von Microsoft reagiert.

Noch was zum Thema: Linux sei aus patentrechtlicher Sicht „völlig wasserdicht und unangreifbar„, hat mir ein Bekannter (und Open-Source-Afficionado) immer wieder weiß machen wollen. So sicher scheint das nun aber doch nicht mehr zu sein: Offenbar steht nämlich Red Hat und Novell gerade ein größerer Patentrechtsstreit ins Haus, wie IT-Jungle meldet.

Eismode 1976: Brauner Bär – klar, aber Grünofant?

Brauner Bär 1976_JPG

Zu den Lieblingskindheitserinnerungen aus den 70ern gehört auf jeden Fall Brauner Bär mit Karamelkern. Wobei Kilimanscharo dann eigentlich mein Favorit war. Hier jedenfalls das ganze Langneseprogramm von 1976.

(via macadelic)