Rasante Lesermigration ins Web

Das amerikanische PEW-Institut bringt die Gründe der nicht enden wollenden Medienkrise gut auf den Punkt:

Die immer bedrohlicher werdende Realität ist, dass die Werbung nicht so schnell ins Internet wandert wie die Konsumenten.

Und auch darüber sollten sich alle Medienschaffenden Gedanken machen:

Die Krise des Journalismus ist nicht der Verlust des Publikums. Es ist das Ende der Verbindung zwischen Nachrichten und Werbung.

Man könnte es auch so umschreiben: Unternehmen haben es heute nicht mehr nötig, sehr teure Mitreisetickets (Anzeigenschaltung) auf den wenigen Kanälen durch die Tribünen des Massenpublikums zu kaufen. Stattdessen eröffnet heute jeder, der kommerziell was mitzuteilen hat, gleich seinen eigenen Kanal und bedient sein Zielpublikum individuell.

Gefunden bei der FAZ, wo es noch einige weitere interessante Infos über eine aktuelle Allensbach-Studie zum veränderten Mediennutzungsverhalten gibt. (via off the record)

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