Mozillas schmutziges “Geheimnis” – und warum Google Firefox killen wird

Einen recht interessanten Beitrag hat Joe Wilcox im “Microsoft Watch”-Blog veröffentlicht:Warum Firefox Chrome nicht überleben wird”.

Er geht darin hart mit der “verdeckten” Finanzierung der Mozilla-Foundation ins Gericht und bezieht sich dabei auf eine Meldung, wonach 88 Prozent der Mozilla-Einnahmen von Google kämen. Firefox sei demnach nicht jenes unabhängige und uneigennützige Open-Source-Projekt, für das es gemeinhin gehalten wird, sondern stattdessen eine von Google gesteuerte Marionette.

Nachdem  Google nun mit Chrome einen eigenen Browser ins Rennen schickt, geht Wilcox davon aus, dass Google allmählich auch sein Engagement bei Mozilla herunterfahren und ihnen damit “die Luft zum Atmen nehmen werde.”

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das Mozilla vor allem aus dem Suchschlitz lebt war schon lange bekannt und dass dieser von Google bezahlt wird ist es ebenso.

    Der Vertrag läuft übrigens noch bis 2011 und bis dahin sollte Mozille über 100 Mio an Geld auf der hohen Kanze haben.

    Sollte Google dann des Suchschlitz nicht weiter vermarkten wollen, dann wir sich jemand anderes finden, oder Mozilla steckt Geld in eine Suchmaschine und sichert sich selber ein wneig vom Kuchen..

    Ich sehe das also nicht so schwarz

  2. Mag schon sein, dass Mozilla gute Alternativen findet – immerhin ist Firefox eine bekannte und wertvolle Marke mit einer respektablen Verbreitung.
    Dass aber ein Unternehmen 88 Prozent seiner Einnahmen von einem Unterstützer erhält, ist höchst riskant. So eine Quote wäre in der freien Wirtschaft selbstmörderisch. Bleibt jedenfalls ein spannendes Thema.