Wo kauft die GEZ eigentlich ihre Fahndungsdaten?

Von der Telekom? 😉 Meine Frau jedenfalls wurde gerade wieder von der GEZ aufgefordert, endlich Angaben zu Empfangsgeräten zu machen, andernfalls könne sie mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro belegt werden (Der übliche dritte “Droh”-Brief).

Das interessante daran: Ich bin sowohl privat als auch geschäftlich ein ordentlich gemeldeter Kunde der Gebühreneintreiber-Einzugszentrale. Es hätte also ein einfacher Datenabgleich genügt, um festzustellen, dass wir unter der angeschriebenen Adresse bereits als Familie für das ARD- und ZDF-Abo bezahlen.

Für mich sieht es ganz danach aus, als beschaffe sich die GEZ für die Fahndung nach Schwarzsehern Adreßdaten aus irgendwelchen Quellen und macht sich nicht einmal die Mühe, diese mit der internen Kundendatenbank abzugleichen. Vielleicht sollten sich die öffentlich-rechtlichen Sender (und die das alles verantwortenden Politiker) mal überlegen, ob es nicht eine sauberere Finanzierungsalternative gäbe zu dieser mit dubiosen Mitteln arbeitenden und zweifelhaft legitimierten Inkasso-Organisation GEZ.

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