Google-Suche des Tages: „brauner bär mit grün von langnese“ (Heute hier aufgeschlagen ![]()
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Damit der Appell an Langnese nicht in meinen Kommentaren untergeht, hier noch einmal der Aufruf von Jake an den Eishersteller:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte geben Sie den geburtenstarken Jahrgängen den Grünofant zurück! Wir vermissen ihn sehr.
Viele Grüße“
Ausserdem ein Bild von der 78er-Variante des Grünofanten (Danke, Mike!): Komplett in Grün.
Das Thema scheint nach nun fast 30 Jahren Entzug Produktionsstopp immer noch nicht durch zu sein, wie mir auch die Besucherstatistik meines Blogs verrät. Seit ich nämlich hier darüber geschrieben habe, schaufelt Google regelmäßig Surfer hierher, die nach Grünofant gesucht haben. Nach dem bekannteren Braunen Bär wird dagegen offenbar weniger gefahndet. Bei beiden Suchanfragen führt Google mich auf der ersten Seite, und während Google zu „Brauner Bär“ satte 41.900 Treffer führt, ist Grünofant lediglich 703 mal im Web präsent .
Gestern Nachmittag, Anruf vom Kundenbetreuer der örtlichen Genossenschaftsbank: "Herr Miedl, Ihre Kreditkarte wurde als eine von mehreren identifiziert, die zwischen 2005 und 2007 illegal kopiert wurden. Wir haben sie daher vorläufig daktiviert und würden Ihnen gerne eine neue Karte ausstellen, wenn Ihnen das Recht ist. Das dauert dann halt 14 Tage." Ich: "Ja gerne, und danke für Ihre Bemühungen."
Das war’s! Ich gehe davon aus, dass mit meinen Kartendaten illegale Transaktionen getätigt wurden, und dennoch muss ich mich nun weder einem Rechtfertigungs‑, noch einem Schadensersatz-Heckmeck unterziehen. Nicht mal wegen der maximal 100 Euro an persönlicher Haftung behelligt man mich.
Da schaut’s beim EC-Kartenbetrug schon etwas anders aus, wie man immer öfter in der Zeitung liest. Wenn das Konto abgeräumt wurde, hat man Pech gehabt.
Ob diese Angelegenheit bei einer großen Direktbank ebenso reibungslos abgewickelt worden wäre? Nach meinem Empfinden zeigen sich gerade in solchen brenzligen Angelegenheiten die Vorzüge einer lokalen, überschaubaren Bank mit persönlicher Beratung.
Gerne wird ja darüber diskutiert, ob Haie wirklich so gefährlich sind oder ob sie als bedrohte Art Opfer eines menschliche Verfolgungswahns sind. Der Mythos des blutrünstigen Menschenfressers dürfte davon aber unberührt bleiben – am Besten kann ich das an meiner nun vierjährigen Tochter seit locker zwei Jahren beobachten. Reden wir in der Familie vom Wasser, sprechen wir über’s Baden oder sind wir am See oder am Meer, dann kommt die für sie alles entscheidende Frage wie aus der Pistole geschossen: "Gibt’s da Haie?"
Bei sochen Urängsten muss ich immer an einen früheren Kollegen denken, der gegen seine Flugangst aktiv ankämpfte, indem er Katastrophenberichte von Flugzeugabstürzen studierte. Das hat bei ihm wohl auch tatsächlich geholfen. Haiphobikern bietet sich nun eine ähnliche Strategie an: Die "Global Shark Attack File" stellt den Versuch dar, Haiattacken weltweit möglichst lückenlos und zuverlässig zu dokumentieren. Das "Incident Log" zeichnet Haiattacken seit 1845 (!) auf und kann als Excel-Datei heruntergeladen werden. In diesem Jahr kam es zu bisher 79 aufgezeichneten Vorfällen.
Zu den Lieblingskindheitserinnerungen aus den 70ern gehört auf jeden Fall Brauner Bär mit Karamelkern. Wobei Kilimanscharo dann eigentlich mein Favorit war. Hier jedenfalls das ganze Langneseprogramm von 1976.
(via macadelic)
Eine sehr vertrauenserweckende Mail kam gerade herein:
„Aktivieren Sie bitte Ihre Kodekarte von der Volksbank bis zum 1.Oktober“
„Sehr geehrte Kunde,
Wenn US-amerikanische Staatsanwälte Ermittlungen gegen mehrere Weltmarktführer einer Technologiesparte wegen des Vorwurfs von Preisabsprachen aufgenommen hätten, dann hätte es offenbar zu den selbstverständlichen Aktivitäten dieser Staatsanwälte gezählt, unangemeldet in der deutschen Zentrale eines der Marktteilnehmer aufzulaufen und unter anderem den kompletten E-Mail-Verkehr der letzten Jahre zu beschlagnahmen (was würde wohl deutschen Staatsanwälten beim umgekehrten Versuch widerfahren?). Was drüben anschließend alles mit der eingesammelten Geschäftskorrespondenz passiert wäre, darüber ließe sich natürlich nur spekulieren – man würde aber sicherlich verantwortungsvoll mit den sensiblen bis hochbrisanten Daten umgehen. Dass nach Einigung und Strafzahlungen auch noch ein Bauernopfer aus dem hiesigen Topmanagement gefunden werden müsste, das dann rüberfliegen und ein paar Monate in einem – wie es hieße, wenigstens besseren, Knast – abzusitzen hätte: geschenkt. Solange der Rechtspflege gedient wäre.
Hätte und wäre, wie gesagt, denn in den Zeitungen war nichts darüber zu lesen …
Zum einen ist Blogstatistik was für Kontrollfreaks. Mit den richtigen Tools erhält man heute aber auch sehr schnell sehr interessante Auswertungen. Stats für Wordpress zum Beispiel zeigt mir mit wenigen Klicks, über welche teils kuriosen Suchanfragen bei Google und Co. die Besucher auf diesem Blog gelandet sind. Als Highlights von heute hätte ich anzubieten:
verursacht ein pc krebs
halvar.flake bilder
maus böse
kleinste smartpfone
Höre ich da einen klagenden Unterton heraus, liebe Heise-Kollegen, weil man Halvar Flake die Einreise in die USA verweigert hat? Sorry, aber die US-Einwanderungsbehörden haben in diesem Fall meine volle Zustimmung. Denn deren berechtigte Befürchtung dürfte ja wohl gewesen sein, dass ein solcher Waschlappen-Wikinger auch noch seine Gurkentruppe Snorre, Ulme, Tjure und Co. im Gepäck mit einschleppt. Ich wette, dass eine Respektsperson wie Der Schreckliche Sven von Haus aus keinerlei Reiserestriktionen zu befürchten hätte. Manchmal sollte man sich Namen gut überlegen…
ARD-Kinderreporter: Haben Sie einen Computer?
Hans-Christian Ströbele: Leider ja.
Kinderreporter: Benutzen Sie auch Internet?
Ströbele: Ins Internet bin ich ein Mal gegangen. … Ich weiß, dass es da ein Programm gibt, womit man mit Fundwörtern was finden kann. [Google!]
Hier das Kinderinterview aus dem ARD-Morgenmagazin mit mehreren Bundespolitikern:
Ich zähle zu jenen Telekom-Kunden, die vom Streik der letzen Wochen ziemlich hart getroffen wurden: Seit meinem Büroumzug vor etwa zwei Wochen sitze ich kommunikationsmäßig auf dem Trockenen, weder führte der „rosa Riese“ den beauftragten Telefonneuanschluss inklusive Nummernumzug durch, noch wurde ein DSL-Anschluss eingerichtet. Früher hätte eine solche Situation für einen Journalisten eine mittleres Katastrophe bedeutet.
Weiterlesen von ‚Der Streik zeigt: Es geht auch ohne Telekom‘
Laut einem Bericht im heutigen Handelsblatt sind bereits jetzt weltweite Engpässe bei der Getreideversorgung zu verzeichnen, weil ein wachsender Anteil der Ernten in die Biosprit-Produktion (Ethanol) geht. Während sich die gebeutelten Landwirte zunehmend auf diese neue, lukrative Einnahmequelle ausrichten, keimen schon die ersten Proteste wegen überteuerter Lebensmittel auf – so etwa in Mexiko, wo sich die Maispreise verdoppelt haben. Zwar beschwichtigt Wolfgang Demel, Chef des größten deutschen Agrarhändlers Baywa, gegenüber dem Handelsblatt Befürchtungen, dass auch in Europa das Grundnahrungsmittel knapp werden könnte, aber er spricht einschränkend von den „kommenden Jahren“.
Mir gegenüber hat ein Kenner des Nahrungsmittelmarktes allerdings kürzlich eine düsterere Prognose geschildert: So stellten sich etwa die großen Getreidemühlen schon jetzt auf die zunehmende Verknappung ein und hätten schon Konzepte für die Krise in der Schublade. Zu den erwarteten Szenarien zähle beispielsweise, dass Mühlen in etwa zehn Jahren nur noch ihre Stammkunden mit ausreichend Mehl versorgen können, der Rest der Abnehmer (Bäckereien etc.) werde leer ausgehen.
Iaz woas i, dass mei Dialekt „Westmittelboarisch“ is.
Super! Die offizielle Wikipedia-Filiale auf bayrisch – für alle, die sie wie ich bisher noch nicht kannten. Bis heute gibt es ja keine einheitliche Verschriftlichung der bayrischen Sprache, vielleicht ändert sich das ja mit Wikipedia. Elegant gelöst wurde auch das Problem mit den vielen unterschiedlichen bayrischen Dialektvarianten: Jeder Autor gibt im Artikelkopf seine Dialektvariante an.
(via Thomas)
Das scheint ja ein Fundstück für IT-Historiker zu sein: In einer Rede von 1989, die man sich hier runterladen kann (Links ganz unten), scheint Bill Gates in einem Rundumschlag über alle damals wichtigen und teilweise heute noch interessanten Themen der IT-Geschichte zu referieren. Habe leider keine Zeit, mir das anzuhören aber vielleicht findet ja jemand mal ein Transskript davon.
Link: sevenload.com
[Edit: Den Wahnsinn gibt es in besserer Auflösung als WMV hier zum Download]
(Gefunden am Nebeneingang eines Hotels)
Indem man zum Beispiel mit solchen flachen Phrasen um sich wirft?
Der tolle Effekt ist, dass in Media 3.0 das Involvement maximal ist. In Web 1.0 hatten wir es mit einer Lean-back-Situation zu tun…. (Danke, Jake.)Â
Der Trendforscher Nils Müller liefert in diesem Interview auch noch ein paar andere Aussagen, die mich stutzig machen:
Gerät und Mensch werden immer stärker verschmelzen, Beispiel Wearable Computing, also Kleidungsstücke, in die Geräte zur Musikwiedergabe eingearbeitet sind.
Kommt mir irgendwie bekannt vor. Weil nämlich zum Beispiel Nicholas Negroponte solche Prognosen schon vor zwölf Jahren in Wired veröffentlicht hat. Und entsprechende Klamotten gibts tatsächlich schon seit mindestens sechs Jahren zu kaufen.
Ein Schmankerl aus der unterhaltsamen Welt der Pressemitteilungen:
Verschärfte Lärmschutzrichtlinie seit März 2007 in Kraft
Ab 85 dB wird Schutz für die Ohren zur Pflicht
Rosenheim, 2. April 2007 â Seit dem 6. März ist sie in Kraft: Die „Verordnung zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2002⁄44/EG und 2003⁄10/EG zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen von Lärm und Vibrationen“ ist mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in deutsches Recht übergegangen. Damit gelten nun auch im gewerblichen Bereich strengere Auflagen für die maximal zulässige Lautstärke am Arbeitsplatz. Die neue Regelung trifft Call Center ebenso wie Büroumgebungen, da Anwender dort sowohl umgebungsspezifischem Lärm als auch Geräuschspitzen bis hin zu akustischen Schocks beim Telefonieren ausgesetzt sein können.
Klar, das Büro ist ein gefährliches Terrain, aber dass wir jetzt schon so weit sind. Zum Glück gibts die EU – und ich komm ab morgen mit Ohrstöpsel ins Büro.  Wer übrigens tiefer ins Detail einsteigen will, kann sich hier die ganze Meldung abholen…
Einen sehr interessanten Beitrag über Werbung, Märkte und die Veränderung der Konsumgewohnheiten im vernezten Internetzeitalter hat Mark Pohlmann auf dem Themenblog veröffentlicht. Darin findet sich unter anderem die treffende Aussage: „Kunden wissen oft viel mehr über ein Produkt als dessen Verkäufer.“ Wer das noch nicht in aller Deutlichkeit erlebt hat, sollte sich mal in Foren wie motor-talk.de umsehen – dort tauschen sich beispielsweise Autokenner aus. Wer den Kauf eines neuen (oder gebrauchten) Wagens beabsichtigt, erfährt dort garantiert 100-mal mehr, als ihm ein Autoverkäufer vermitteln kann. Hab ich selber erlebt.
„Als Steve Jobs John Sculley von Pepsi abwarb, forderte er ihn heraus: âWillst du Zuckerwasser an Erwachsene verkaufen, oder willst du die Welt verändern?ââ
Steward Brand, The Well
(weitere antike Apple-Bilder und Broschüren)
Der Drinktank berichtet über die massive Energieverschwendung beim weltweiten Transport von Lebensmitteln, wenn z.B. Kiwis aus Neuseeland oder Orangen aus Argentinien nach Europa verschifft werden.
Sonderbare Blüten treibt das Transport(un)wesen auch in Bereichen, die man intuitiv als „ökologisch korrekt“ einstufen würde. So hat mir kürzlich ein Verwandter, der als Fahrer seit Jahrzehnten in der Milchindustrie unterwegs ist, von der seit einiger Zeit grassierenden Geheimniskrämerei unter Milch-Truckern erzählt.
Eine wahre Geschiche, die mir kürzlich zugetragen wurde:
Eine ältere Wirtin in einer ländlichen Gegend in Oberbayern, ihrem gesundheitlich angeschlagenen Mann hatte sie – wie erzählt wurde – phasenweise nicht einmal genügend zum Essen gegeben.
Eines Tages kommt der Postbote in die Wirtschaft und erzählt, dass sie in der Kiesgrube einen Toten gefunden haben. Draufhin die Wirtin lapidar: „Übrigens, meinen Mann hab ich auch schon zwei Tage nicht mehr gesehen.“
Wie sich kurz darauf herausstellte, handelte es sich bei dem Toten um den Ehemann der Wirtin – er hatte sich das Leben genommen.
„Unsere Gegner sind Lehrer, die uns nichts kosten.“
Ferdinand Vicomte de Lesseps (Ingenieur und Minister; Frankreich, 1805 – 1894)
via: zitate.at
Ein befreundeter Anwalt hat mit gestern erläutert, wie das Geschäftsmodell mit Abmahnungen funktioniert – und wo seine Grenzen liegen. Von regelrechten Abmahnwellen – insbesondere im Zusammenhang mit Formfehlern auf Webseiten – hat man ja in den letzten Jahren immer wieder gehört, und nicht selten steckt dahinter eine reine Geldschneiderei. Aus Sicht von Juristen stellt das Abmahnen in großem Stil eine lukrative Einnahmequelle dar, der Schuss kann aber auch richtig nach hinten losgehen.
Weiterlesen von ‚Abmahnungen: Tipp gegen ein zwielichtiges Geschäftsmodell‘
Dann wäre das also endlich auch geklärt: Gerade segelt eine Pressemitteilung herein, wonach die Bull Labs in Grenoble „in einem sechstägigen Validierungsprozess die bislang längste Primzahl der Welt (âM44â) mit 9.808.358 Dezimalstellen gefunden haben.“
Weiterhin verschollen bleibt der Mitteilung zufolge die von Forschern intensiv gesuchte Primzahl mit zehn Millionen Stellen. Immerhin schreibt die Electronic Frontier Foundation darauf einen Finderlohn von 100.000 Dollar aus.
Spiegel Online berichtet heute über zwei Unternehmer, die aus Unzufriedenheit über die unzumutbare Produktqualität von Fernostwaren nun in Mecklenburg-Vorpommern eine Fabrik für Laufschuhe bauen.
Das erinnert mich an eine Mangerin, die mir kürzlich über ihre Erfahrungen in China berichtete.
Weiterlesen von ‚Miese Fernostqualität‘

Jeder Windows-Benutzer, der sich schon mal intensiver mit den installierten Schriftarten befasst hat, wird sich an diesen kurios-amüsanten Satz erinnern: „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern“ (zu finden über Start, Systemsteuerung, Schriftarten – Doppelklick auf eine beliebige Schift).
Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, den Erfinder dieses Satzes kennenzulernen.
Weiterlesen von ‚Der Erfinder des Jägers des verwahrlosten Taxis‘


Gesagt (haben andere)
Astrid + Kollegen,
triple-xxxx,
a,
Isabell, Timm Fliegert,
lex,
Benni,
Jake, Markus,
chris501,