Archiv für die Kategorie 'Fundbüro'

Unsere Volksvertreter: Ungenierte Bekenntnisse von Computer-Analphabeten

ARD-Kinderreporter: Haben Sie einen Computer?
Hans-Christian Ströbele: Leider ja.
Kinderreporter: Benutzen Sie auch Internet?
Ströbele: Ins Internet bin ich ein Mal gegangen. … Ich weiß, dass es da ein Programm gibt, womit man mit Fundwörtern was finden kann. [Google!]

Hier das Kinderinterview aus dem ARD-Morgenmagazin mit mehreren Bundespolitikern:

Tischkick perfekt


Link: sevenload.com

Der Streik zeigt: Es geht auch ohne Telekom

Ich zähle zu jenen Telekom-Kunden, die vom Streik der letzen Wochen ziemlich hart getroffen wurden: Seit meinem Büroumzug vor etwa zwei Wochen sitze ich kommunikationsmäßig auf dem Trockenen, weder führte der „rosa Riese“ den beauftragten Telefonneuanschluss inklusive Nummernumzug durch, noch wurde ein DSL-Anschluss eingerichtet. Früher hätte eine solche Situation für einen Journalisten eine mittleres Katastrophe bedeutet.

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Getreideverknappung: Biosprit, der neue Hunger

Laut einem Bericht im heutigen Handelsblatt sind bereits jetzt weltweite Engpässe bei der Getreideversorgung zu verzeichnen, weil ein wachsender Anteil der Ernten in die Biosprit-Produktion (Ethanol) geht. Während sich die gebeutelten Landwirte zunehmend auf diese neue, lukrative Einnahmequelle ausrichten, keimen schon die ersten Proteste wegen überteuerter Lebensmittel auf – so etwa in Mexiko, wo sich die Maispreise verdoppelt haben. Zwar beschwichtigt Wolfgang Demel, Chef des größten deutschen Agrarhändlers Baywa, gegenüber dem Handelsblatt Befürchtungen, dass auch in Europa das Grundnahrungsmittel knapp werden könnte, aber er spricht einschränkend von den „kommenden Jahren“.

Mir gegenüber hat ein Kenner des Nahrungsmittelmarktes allerdings kürzlich eine düsterere Prognose geschildert: So stellten sich etwa die großen Getreidemühlen schon jetzt auf die zunehmende Verknappung ein und hätten schon Konzepte für die Krise in der Schublade. Zu den erwarteten Szenarien zähle beispielsweise, dass Mühlen in etwa zehn Jahren nur noch ihre Stammkunden mit ausreichend Mehl versorgen können, der Rest der Abnehmer (Bäckereien etc.) werde leer ausgehen.

Griaß Gott in da boarischn Wikipedia!

Iaz woas i, dass mei Dialekt „Westmittelboarisch“ is. :-)

Super! Die offizielle Wikipedia-Filiale auf bayrisch – für alle, die sie wie ich bisher noch nicht kannten. Bis heute gibt es ja keine einheitliche Verschriftlichung der bayrischen Sprache, vielleicht ändert sich das ja mit Wikipedia. Elegant gelöst wurde auch das Problem mit den vielen unterschiedlichen bayrischen Dialektvarianten: Jeder Autor gibt im Artikelkopf seine Dialektvariante an.

(via Thomas)

1989: Bill Gates über Altair, IBM, OS/2, Unix, Mac, Thin Client usw.

Das scheint ja ein Fundstück für IT-Historiker zu sein: In einer Rede von 1989, die man sich hier runterladen kann (Links ganz unten), scheint Bill Gates in einem Rundumschlag über alle damals wichtigen und teilweise heute noch interessanten Themen der IT-Geschichte zu referieren. Habe leider keine Zeit, mir das anzuhören aber vielleicht findet ja jemand mal ein Transskript davon.

k-r-a-s-s!

Link: sevenload.com
[Edit: Den Wahnsinn gibt es in besserer Auflösung als WMV hier zum Download]

Ohne mehr als drei Worte

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(Gefunden am Nebeneingang eines Hotels)

Wie wird man eigentlich Trendforscher?

Scott eVest: Genaugenommen ein alter HutIndem man zum Beispiel mit solchen flachen Phrasen um sich wirft?

Der tolle Effekt ist, dass in Media 3.0 das Involvement maximal ist. In Web 1.0 hatten wir es mit einer Lean-back-Situation zu tun…. (Danke, Jake.) 

Der Trendforscher Nils Müller liefert in diesem Interview auch noch ein paar andere Aussagen, die mich stutzig machen:

Gerät und Mensch werden immer stärker verschmelzen, Beispiel Wearable Computing, also Kleidungsstücke, in die Geräte zur Musikwiedergabe eingearbeitet sind.

Kommt mir irgendwie bekannt vor. Weil nämlich zum Beispiel Nicholas Negroponte solche Prognosen schon vor zwölf Jahren in Wired veröffentlicht hat. Und entsprechende Klamotten gibts tatsächlich schon seit mindestens sechs Jahren zu kaufen.

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Lärm und Vibrationen; akustische Schocks beim Telefonieren

Ein Schmankerl aus der unterhaltsamen Welt der Pressemitteilungen:

Verschärfte Lärmschutzrichtlinie seit März 2007 in Kraft
Ab 85 dB wird Schutz für die Ohren zur Pflicht
Rosenheim, 2. April 2007 – Seit dem 6. März ist sie in Kraft: Die „Verordnung zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2002⁄44/EG und 2003⁄10/EG zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen von Lärm und Vibrationen“ ist mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in deutsches Recht übergegangen. Damit gelten nun auch im gewerblichen Bereich strengere Auflagen für die maximal zulässige Lautstärke am Arbeitsplatz. Die neue Regelung trifft Call Center ebenso wie Büroumgebungen, da Anwender dort sowohl umgebungsspezifischem Lärm als auch Geräuschspitzen bis hin zu akustischen Schocks beim Telefonieren ausgesetzt sein können.

Klar, das Büro ist ein gefährliches Terrain, aber dass wir jetzt schon so weit sind. Zum Glück gibts die EU – und ich komm ab morgen mit Ohrstöpsel ins Büro.  Wer übrigens tiefer ins Detail einsteigen will, kann sich hier die ganze Meldung abholen…