Archive for the 'Fundbüro' Category

Kunden wissen oft mehr über ein Produkt als dessen Verkäufer

Einen sehr interessanten Beitrag über Werbung, Märkte und die Veränderung der Konsumgewohnheiten im vernezten Internetzeitalter hat Mark Pohlmann auf dem Themenblog veröffentlicht. Darin findet sich unter anderem die treffende Aussage: „Kunden wissen oft viel mehr über ein Produkt als dessen Verkäufer.“ Wer das noch nicht in aller Deutlichkeit erlebt hat, sollte sich mal in Foren wie motor-talk.de umsehen – dort tauschen sich beispielsweise Autokenner aus. Wer den Kauf eines neuen (oder gebrauchten) Wagens beabsichtigt, erfährt dort garantiert 100-mal mehr, als ihm ein Autoverkäufer vermitteln kann. Hab ich selber erlebt.

Willst Du die Welt verändern?

Jobs, Sculley, Wozniak„Als Steve Jobs John Sculley von Pepsi abwarb, forderte er ihn heraus: ‘Willst du Zuckerwasser an Erwachsene verkaufen, oder willst du die Welt verändern?’“
Steward Brand, The Well

(weitere antike Apple-Bilder und Broschüren)

Indischer Verkehr – alles im Fluss

Lebensmittel auf Weltreisen

Der Drinktank berichtet über die massive Energieverschwendung beim weltweiten Transport von Lebensmitteln, wenn z.B. Kiwis aus Neuseeland oder Orangen aus Argentinien nach Europa verschifft werden.

Sonderbare Blüten treibt das Transport(un)wesen auch in Bereichen, die man intuitiv als „ökologisch korrekt“ einstufen würde. So hat mir kürzlich ein Verwandter, der als Fahrer seit Jahrzehnten in der Milchindustrie unterwegs ist, von der seit einiger Zeit grassierenden Geheimniskrämerei unter Milch-Truckern erzählt.

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Tod in der Kiesgrube

Eine wahre Geschiche, die mir kürzlich zugetragen wurde:
Eine ältere Wirtin in einer ländlichen Gegend in Oberbayern, ihrem gesundheitlich angeschlagenen Mann hatte sie – wie erzählt wurde – phasenweise nicht einmal genügend zum Essen gegeben.
Eines Tages kommt der Postbote in die Wirtschaft und erzählt, dass sie in der Kiesgrube einen Toten gefunden haben. Draufhin die Wirtin lapidar: „Übrigens, meinen Mann hab ich auch schon zwei Tage nicht mehr gesehen.“
Wie sich kurz darauf herausstellte, handelte es sich bei dem Toten um den Ehemann der Wirtin – er hatte sich das Leben genommen.

Lehrer

„Unsere Gegner sind Lehrer, die uns nichts kosten.“

Ferdinand Vicomte de Lesseps (Ingenieur und Minister; Frankreich, 1805 – 1894)
via: zitate.at

Abmahnungen: Tipp gegen ein zwielichtiges Geschäftsmodell

Ein befreundeter Anwalt hat mit gestern erläutert, wie das Geschäftsmodell mit Abmahnungen funktioniert – und wo seine Grenzen liegen. Von regelrechten Abmahnwellen – insbesondere im Zusammenhang mit Formfehlern auf Webseiten – hat man ja in den letzten Jahren immer wieder gehört, und nicht selten steckt dahinter eine reine Geldschneiderei. Aus Sicht von Juristen stellt das Abmahnen in großem Stil eine lukrative Einnahmequelle dar, der Schuss kann aber auch richtig nach hinten losgehen.
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Endlich Klarheit: Längste Primzahl der Welt in Frankreich gefunden

Dann wäre das also endlich auch geklärt: Gerade segelt eine Pressemitteilung herein, wonach die Bull Labs in Grenoble „in einem sechstägigen Validierungsprozess die bislang längste Primzahl der Welt („M44“) mit 9.808.358 Dezimalstellen gefunden haben.“
Weiterhin verschollen bleibt der Mitteilung zufolge die von Forschern intensiv gesuchte Primzahl mit zehn Millionen Stellen. Immerhin schreibt die Electronic Frontier Foundation darauf einen Finderlohn von 100.000 Dollar aus.

Miese Fernostqualität

Spiegel Online berichtet heute über zwei Unternehmer, die aus Unzufriedenheit über die unzumutbare Produktqualität von Fernostwaren nun in Mecklenburg-Vorpommern eine Fabrik für Laufschuhe bauen.
Das erinnert mich an eine Mangerin, die mir kürzlich über ihre Erfahrungen in China berichtete.
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Der Erfinder des Jägers des verwahrlosten Taxis

Der Jäger Franz

Jeder Windows-Benutzer, der sich schon mal intensiver mit den installierten Schriftarten befasst hat, wird sich an diesen kurios-amüsanten Satz erinnern: „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern“ (zu finden über Start, Systemsteuerung, Schriftarten – Doppelklick auf eine beliebige Schift).
Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, den Erfinder dieses Satzes kennenzulernen.
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