Einige deutsche Intellektuelle haben durchaus schon in den 90er Jahren die unaufhaltsam heranwalzende Kulturrevolution der Informationstechnologie erkannt. In den Feuilletons gaben aber dennoch jene Kulturpessimisten den Ton an, die die Beherrschung polemischer Stilformen dem Aneignen von IT-Kenntnissen vorzogen. Wer sich auf den Stand der Debatten bringen wollte, las denn auch besser die amerikanischen Hurraschreier von Wired als die deutschen Miesepeter – erstere besaßen wenigstens das nötige Grundwissen.
Dass sich daran nicht viel geändert hat, konnte man gestern wieder im Feuilleton der Süddeutschen nachlesen (hier zum kostenpflichgtigen Download).
Weiterlesen von ‚IT im (SZ‑)Feuilleton: Die Maus ist böse‘
Ja, mich hat diese einem religiösen Wahn nahekommende Hysterie vor und bei der iPhone-Markteinführung sehr befremdet, und was ich von den teils bescheidenen technischen Eigenschaften des iPhone halte, habe ich auch mehrfach auf diesem Blog kommentiert.
Auf der anderen Seite habe ich anlässlich dieser Ereignisse mal wieder die „Alternativen“ genauer unter die Lupe genommen und musste dabei feststellen, dass die Liste der Nachlässigkeiten, Dummheiten und verpassten Chancen auf Seiten der Konkurrenz erschreckend lang ist.
Weiterlesen von ‚iPhone: Nein, doch, nein, doch, nein, doch…‘

Robert Basic weist gerade auf ein öffentliches Zusammentreffen von Bill Gates und Steve Jobs hin – ich kann dazu vorab schon die Bilder liefern
. Vorletzte Woche war ich nämlich auch noch einen Tag am Microsoft-Stammsitz in Redmond und besuchte dort unter anderem das Microsoft-Museum. Überraschenderweise finden sich dort etliche Exponate mit Apple-Bezug - unter anderem dieses wunderbar Titelbild des Fortune-Magazins vom August 1991. Kein Treppenwitz… Hier gibts noch ein paar weitere Bilder zu sehen:
Weiterlesen von ‚Robert hat die News, und ich die Bilder mit Jobs & Gates…‘
Christoph hat recht wundersame Dinge im Zusammenhang mit dem von Bill Gates angekündigten Ultra Mobile PC (UMPC) von Medion erlebt. Da kann ich gleich mit einem weiteren Phantom-Produkt von Medion nachlegen, das seiner Materialisierung harrt: Vorletzte Woche auf der WinHEC hat Bill Gates nämlich schon wieder den Aldi-Hoflieferanten erwähnt – als einen der Hersteller der ab Herbst erhältlichen „Windows Home Server„. Allerdings war auf der Konferenz nur ein einziges Gerät zu sehen,  ein Vorserienmodell von HP. Angeblich schaffte Medion die Fertigstellung seines Vorseriengeräts nicht mehr rechtzeitig zur Veranstaltung in Los Angeles. Stattdessen bekam man ein leeres Gehäuse zu sehen, das als  “Designstudie“ (!) bezeichnet wurde. (“Design“ war dabei leiglich die Frontblende auf einem ansonsten odinären Mini-Tower-Gehäuse.) Ob Medion überhaupt davon weiß, einen Home-Server auf seiner Road-Map zu haben? 
Wahrscheinlich muss man aus dem Osten kommen, um mit derart unbeirrbarem Enthusiasmus und Durchhaltevermögen eine solche Website nach oben zu bringen. Wie mir Sebastian Kuhbach, Gründer und Chef von Winfuture.de und sein Redakteur Roland Quandt letzte Woche erzählten, wurde dieses IT-Portal rund um Microsoft-Themen vor sieben Jahren in Halle zunächst als Programmierprojekt gestartet. Mit einem Riesenaufwand zimmerten Sebastian und zwei weiter Entwickler erst einmal ein komplett neues Content-Managementsystem, bevor der erste Artikel online gehen konnte. Jeder andere Websitebetreiber oder Verleger würde ein solches Vorhaben wohl als verrückt abkanzeln und stattdessen auf ein fertiges CMS zurückgreifen.
Weiterlesen von ‚Seitenaufbau Ost: Winfuture.de‘
Das scheint ja ein Fundstück für IT-Historiker zu sein: In einer Rede von 1989, die man sich hier runterladen kann (Links ganz unten), scheint Bill Gates in einem Rundumschlag über alle damals wichtigen und teilweise heute noch interessanten Themen der IT-Geschichte zu referieren. Habe leider keine Zeit, mir das anzuhören aber vielleicht findet ja jemand mal ein Transskript davon.
… aber es gibt trotzdem einen Zusammenhang: Der Bus im Hintergrund hat uns heute Morgen vom Sheraton Downtown Los Angeles ein paar Blöcke weiter zur Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) gefahren. Bill Gates war auch da – er hielt um 9 Uhr die Eröffnungs-Keynote und hat darin unter anderem den offiziellen Produktnamen für das nächste große Serverprodukt von Microsoft bekanntgegeben: Longhorn heißt jetzt „Windows Server 2008“ und soll noch vor Ende des Jahres erscheinen.
Weiterlesen von ‚Windows Server 2008 kann nichts für die Ratte, …‘
Im vorletzten Posting hatte ich auf zwei populäre Gerüchte zur Geschichte grafischer PC-Benutzeroberflächen referiert. Zwischenzeitlich hab ich beim Kollegen „Mr Gadget“ Christoph Dernbach eine sehr detaillierte Schilderung der historischen Ereignisse rund um Xerox, Steve Jobs und Bill Gates gefunden.
Im Zentrum stand dabei ein raffinierter Deal zwischen Jobs und den Xerox-Managern, der letzlich zum Mac als ersten Massen-PC mit grafischer Bedienoberfläche führte. Interessant auch einige Details wie etwa der Widerstand von Xerox-Forscherin Adele Goldberg gegen diesen Deal:
[Jobs] kam zurück und (â¦) verlangte, dass sein ganzes Programmierteam eine Demo vom Smalltalk System bekommt. Und der Leiter des Forschungszentrums bat mich, die Demo zu geben, weil Steve extra darum gebeten hatte. Aber ich sagte âNeinâ. Ich hatte einen großen Streit mit diesen Xerox Managern, denen ich erzählte, dass sie gerade ihr Tafelsilber weggäben.
Um die Ursprünge von Apples Macintosh und Windows ranken sich viele Legenden. Einer gängigen Meinung nach hat Microsoft in den 80ern die Windows-Benutzeroberfläche von Apple kopiert. Ob nun, wie eine gelegentlich vertretene Gegenmeinung besagt, Steve Jobs als Praktikant bei XEROX PARC die dort entwickelten grafischen Bediensysteme Star und Alto kennengelernt hatte, um diese danach als erster erfolgreich abzukupfern, sei mal dahingestellt.
Mir bisher unbekannt war jedenfalls der Umstand, dass Microsoft seine Textverarbeitung Word 1.0 auf Mac-Prototypen entwickelte, um sie 1984 als erste Office-Anwendung gemeinsam mit dem Ur-Mac auszuliefern. 1985 folgte Excel 1.0 für Mac nach. Hier ein netter Beleg – eine Apple-Zeitungsanzeige von 1984 mit frühen MS-Büroanwendungen auf dem Mac.
Weiterlesen von ‚Office stammt vom Mac und Bill Gates wirbt für Apple‘
Wie kürzlich zu hören war, hat Microsoft laut Nielsen/Netratings (PDF) weiter Marktanteile unter den US-Suchmaschinen verloren, und Steve Ballmer denkt nun schon daran, Firmen für die Nutzung der Microsoft-Suchmaschine zu belohnen. Der A-Blogger und Ex-Microsoftie Robert Scoble liefert Erklärungsversuche, weshalb die bisherige Internet-Strategie der Redmonder nicht aufgeht.
Das ist alles richtig, aber trotzdem viel zu kompliziert gedacht, denn zunächst muss Microsoft seine Hausaufgaben bei den ganz grundlegenden, einfachen Dingen machen, bevor man an die ganz großen Entwürfe rangeht. Ich habe hier schon einmal gesagt, dass der Kardinalfehler darin besteht, dass es für die Microsoft-Suchmaschine keinen einheitlichen, einfachen, idiotensicheren Namen gibt – wegen meiner Moogle ;-), das wäre immer noch besser als die aktuelle Adressierung.
Weiterlesen von ‚Microsoft, so läuft das nicht im Web!‘
Was ist eigentlich ein Veröffentlichungstermin? Wohl mehr aus der Not heraus als aus marketingstrategischen Überlegungen hat Microsoft soeben sein neues, lange erwartetes und noch länger angekündigtes Betriebssystem Vista „ausgelassen“. Man muss es so nennen, denn ohne viel Trara steht das System seit dem Wochenende den MSDN-Abonnenten in der englischen Fassung zum Download zur Verfügung. Die deutsche Version dürfte mit geringer Verzögerung folgen. Damit ist eine wohl länger anhaltende Veröffentlichungsperiode eröffnet, die sich dann wohl bis zum 30. Januar hinziehen wird – dem derzeit offiziellen Starttermin für Vista auf PCs und DVDs.
Weiterlesen von ‚Vista hat sich reingeschlichen, Office 2007 ebenfalls.‘
„Linux ist kostenlos“ lautete jahrelang das Kernargument für das Open-Source-Betriebssystem. Statt beim altmodischen Geschäftsmodells mit Softwarelizenzen zu verharren, stünden damit Beratern und Entwicklern ganz neue Möglichkeiten der Veredelung offen, die zu lösungsorientierteren IT-Konzepten führten, da man in diesem Modell nicht auf kostspielige Softwarelizenzen angewiesen sei. Soviel zur Theorie.
Weiterlesen von ‚Linux ist kostenlos – äh, nein, aber preisgünstiger, oder?‘

Jeder Windows-Benutzer, der sich schon mal intensiver mit den installierten Schriftarten befasst hat, wird sich an diesen kurios-amüsanten Satz erinnern: „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern“ (zu finden über Start, Systemsteuerung, Schriftarten – Doppelklick auf eine beliebige Schift).
Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, den Erfinder dieses Satzes kennenzulernen.
Weiterlesen von ‚Der Erfinder des Jägers des verwahrlosten Taxis‘
Die Frage steht seit dem ersten Web-Boom Mitte der 90er auf der Tagesordnung von Fat-Client-Skeptikern, IT-Nomaden und Microsoft-Hassern: „Wann endlich lösen schlanke, serverbasierende Browser-Anwendungen jene aufgeblähten, schwer zu wartenden Desktop-Applikationen wie Office ab?“ So praktisch eine serverbasierende IT auch wäre – in der Vergangenheit entpuppten sich die als Allheilmittel gepriesenen Browser-Anwendungen sehr oft als Zumutung für den Benutzer. Web 2.0/Ajax hat den Browser-Frontends nun einen deutlichen Qualitätssprung beschert, doch weiterhin ist eine gesunde Portion Skepsis angebracht, wenn Browser-Anwendungen als den Rich-Client-Pendants qualitativ ebenbürtig gepriesen werden. Infoworld-Kolumnist Oliver Rist wollte es nun einmal genau wissen und hat eine Woche lang seinen Fat-Client-Office-PC gegen einen Laptop mit ausschließlich webbasierender Ajax-Bürosoftware ausgetauscht. (Can Web-based applications outwit, outplay, outlast the desktop?)
Weiterlesen von ‚Löst Web 2.0 jetzt die fetten Desktops ab?‘
Windows Live war bisher eine nette, interessante Spielerei im Umfeld der vielen Web-2.0-Aktivitäten. Dass sich Microsoft allein wegen des prominenten Markenauftritts kaum mit etwas „Nettem“ begnügen würde, war eigentlich klar. Gestern wurden die Redmonder auf einer Präsentationsveranstaltung in München konkreter: Rund um Windows Live wurde ein ganzes Bündel an neuen oder renovierten Services vorgestellt, die ganz offensichtlich gegen Google, Ebay, Skype, Yahoo und Co. gerichtet sind. Interessant war auch die Organisationsform der Veranstaltung: Es war eine Art Pressekonferenz für Blogger – in der Einladung hieß es explizit, dass nur Blogger eingeladen sind – und keine Presse
Weiterlesen von ‚Windows Live: Microsoft lässt Kätzchen aus dem Sack‘
Dass sich Microsoft sehr anstrengt, um gegen Google aufzuholen, hat sich rumgespochen – qualitativ schlägt sich MSN Search seit etwa einem Jahr ganz respektabel. Da Google aber nicht auf der Brennsupp’n daherg’schwommen ist, wie man in Bayern zu sagen pflegt, wird MSN viel Mühe haben, Marktanteile dazuzugewinnen. Abgesehen davon: search.msn.de ist verglichen mit google.de viel zu kompliziert, und wer msn.de eintippt, kriegt einen News-Verhau serviert – haben seinerzeit nicht Altavista, Lycos und Co. mit ähnlich Zielgruppen-ignorierenden Konzepten Google den Weg bereitet?
Weil ich dennoch aus beruflichen Gründen manchmal Google-Alternativen teste, bin ich gerade auf einen interessanten qualitativen Unterschied gestoßen:
Weiterlesen von ‚Google oder MSN Search? Es tut sich was‘

Seit ein paar jahren schon kursiert dieses Video des tanzenden Microsoft-Chefs Steve Balmer: „Developers! Developers! Developers!“. Dass das keine Eintagsfliege war, sondern die Show eines offenbar begnadeten Unterhalters mit einschlägiger Erfahrung, zeigt dieser Microsoft-Werbespot von 1986.
Was haben wir noch alles von diesem Mann zu erwarten? (oder: was enthält uns der eigentlich vor?)
Das Antivirengeschäft ist zu einem gewissen Grad ein Geschäft mit der Angst – man möge sich nur einmal die Diskrepanz zwischen der PR-unterstützten Hysterie einerseits und den im Vergleich dazu unglaublich banalen Selbsterhaltungsmechanismen solcher Windows-Schädlinge vor Augen führen (Punkt 4, ganz unten, „Löschen Run-Schlüssel“ – das wars!).
Mir persönlich sind allein aus ästhetischen Gründen die fetten, systembremsenden Antiviren-Suiten unsympathisch – ich schätze das Prinzip Einfachheit und rücke deshalb den Parasiten seit Jahren mit Schraubenzieher und Seitenschneider zu Leibe. So wie gestern wieder mal bei einem Bekannten: Mit 28(!) verschiedenen Trojanern und Spyware-Tools konnte man den PC seines Sohnes durchaus als hochgradig verseucht bezeichnen. (Kein Servicepack 2, Kazaa und Co. im Dauereinsatz…). Doch selbst bei einem derart massivem Befall gilt: Wenn man das Grundprinzip all dieser Windows-Geschwüre einmal verstanden hat, führt auch hier der übliche minimal-invasive Eingriff im Autorun-Bereich in kurzer Zeit zu einem sauberen Rechner.
Wichtig sind dazu zwei Dinge:
Weiterlesen von ‚Mann gegen Maschine: Spyware und Trojaner trockenlegen‘
Gerade segelt eine Pressemitteilung von Microsoft rein. Titel: „Microsoft tritt der Forschungsinitiative Office 21 bei“. Worum es geht, erläutert der nächste Satz: „Sie untersucht, wie das Büro der Zukunft konkret aussehen kann.“
Jetzt muss ich mich aber schon wundern. Klar, momentan sind wir bei Office 11 (interne Berzeichnung für Office 2003), das nächste Office 12 ist in der Mache. Dass also auch Microsoft selbst noch nicht weiß, wie Office 21 (Office 2020?) einmal aussehen wird, muss einen nicht wundern. Dass sich die Redmonder aber darüber jetzt schon den Kopf zerbrechen? Und dass sie diese Fragen dem Fraunhofer-Institut anvertrauen? Nennt man sowas nicht Outsourcing – und macht man das nicht in Indien?
Immerhin: Wie ein Büro auszusehen hat, wurde seit der Version 1.0 in Redmond festgelegt. Nun dürfen bei der Inneneinrichtung endlich auch mal andere mitreden. (Sofern ich das jetzt alles richtig verstanden habe…)
Während Microsoft mit der Vorabversion von MSN Search gerade zur Aufholjagd gegen Google ansetzt, hat sich auch beim verwandten Thema Desktopsuche einiges Neues getan. Zunächst hat die News-Site Neowin am Sonntag Screenshots des neuen MSN Desktop-Suchtools veröffentlicht, nun beschweren sich die offiziellen Microsoft-Blogger vom msnsearch Weblog darüber, dass hierbei unerlaubterweise Interna nach aussen gelangt seien.
Weiterlesen von ‚Hickhack um Microsoft Desktop Search‘
Microsoft bietet die Schlüsselereignisse seiner Firmengeschichte seit Freitag in Form einer Word-Datei zum Download an.
„1975: January 1 The MITS Altair 8800 appears on the cover of Popular Electronics, inspiring Paul Allen and Bill Gates to develop a BASIC language for the Altair.“…
Die Nachricht ist eigentlich schon über eine Woche alt, aber in Bezug auf ein altes Posting auf CyDome im Sommer muss ich doch nochmal darauf zurückkommen. Englische Analysten hatten kundgetan, dass Palm möglicherweise Windows Mobile Smartphone oder Linux anstatt Palm OS einsetzen könnte. Palm hat zwar danach teilweise dementiert, doch scheint mir das zumindest ein Beleg für die Richtigkeit meiner damaligen Information zu sein.
Weiterlesen von ‚Palm also doch mit Windows Mobile?‘
Wolfgang Sommergut hat bereits darüber berichtet, dass Palm OS gegenüber Microsofts Pocket-PC-System auf den zweiten Platz zurückgefallen ist. Die Marktforscher der Gartner Group bieten den Zugriff auf die Zahlen nur gegen Registrierung, Interessierte finden jedoch auch im PalmInfocenter detaillierte Zahlenangaben bezogen auf Betriebssysteme und Hersteller.
Weiterlesen von ‚Erstmals mehr Pocket PCs als Palms verkauft‘
In kleinen Schritten bereitet Microsoft den Start seiner Suchmaschine MSN Search vor. Seit gestern ist die Betaversion – sogar in einer Deutschen Variante – verfügbar.
Mit dem zurückhaltenden Design knüpft MSN schon mal an das Erfolgsrezept von Google an. Sehr sympathisch ist der Such-Assistent – er dürfte vor allem veniger versierten Nutzern die wichtigsten erweiterten Suchoptionen näher bringen, als das bisherigen Portalen gelungen ist. Völlig unbrauchbar ist hingegen derzeit noch die Suchoption „In meiner Nähe“. Offenbar fehlt hier derzeit die Datenbank für Deutschland.
Weiterlesen von ‚MSN-Search formiert sich gegen Google‘
Ein interessantes FAQ hat Microsoft-Starblogger Robert Scoble veröffentlicht: Er stellt im „Scobleizer Press FAQ“ klar, dass er jede Interviewanfrage von Journalisten aus Gründen der firmeneigenen PR-Richtlinien an die PR-Agentur Waggener Edstrom weiterleiten müsse – es gehe dabei um immerhin bis zu 10 Anfragen täglich. Interessanterweise ist davon seine Freiheit als Blogger in keiner Weise berührt.
Weiterlesen von ‚PR vs. Blogger oder PR & Blogs: Scoble erklärt den Unterschied‘
Dass Linux reif für den Desktop sei, hören wir nun schon seit mindestens 6 Jahren. Während die Open-Source-Szene gerne den Monopolisten aus Redmond als Hindernis sieht, das es zu überwinden gilt, hat Markus Breuer einen offenbar unausmerzbaren Blinden Fleck identifiziert: Open Source erreicht die Endanwender nicht, weil Entwickler und Anwender meist identisch sind. Es fehle dabei weitgehend an einem anwenderorientierten Entwicklungsansatz.
Weiterlesen von ‚Warum Linux am Desktop scheitert‘
Terminalserver sind heute in praktisch jedem größeren Unternehmen anzutreffen. Sie dienen in erster Linie dazu, ein klassisches Windows-Defizit auszubügeln: Anwendungen können damit von jedem beliebigen Terminal oder Browser aus genutzt werden, die aufwändige Verwaltung von Einzelplatz-PCs entfällt vollständig. Citrix gilt als Erfinder dieser Windows-Erweiterung. Eine umfassende Übersicht über den Funktionsumfang und die Kosten von Citrix‘ Metaframe und seinen härtesten Konkurrenten wie dem kostenlos in Windows Server intergrierten Microsoft Terminalserver bietet Terminalserver-Spezialist Brian Madden hier.
Weiterlesen von ‚Terminalserver: Kann Microsoft Citrix das Wasser abgraben?‘
Die interessanten Dinge erfährt man wie immer ganz nebenbei: Am Rande der TechEd in Amsterdam wurde mir von einer zuverlässigen Quelle zugetragen, dass Palm One, also der Hardware-Teil der PDA-Schmiede, demnächst mit dem Erzfeind ins Bett geht und einen PDA mit Microsofts Windows Mobile a.k.a. Pocket PC auf den Markt bringen wird. Noch gibt es dazu aber keinerlei offizielle Informationen.
Weiterlesen von ‚Palm mit Pocket PC: Das Ende von Palm OS?‘

Die große Leerstelle auf der TechEd 2004 in Amsterdam ist „Longhorn“: Bei der Eröffnungsrede heute Morgen wurde kaum darauf eingangen. Auf einer Präsentationsfolie zur Microsoft-Roadmap erschien der Codename der nächsten Windows-Version in der dritten Spalte, die den Zeitrahmen bis 2008 markierte.
Weiterlesen von ‚TechEd-News: Wann kommt Longhorn?‘
Auf den ersten Blick wirkt die Sache kurios: Das Open-Source-Projekt IKVM.NET arbeitet an einer Java-Laufzeitumgebung für .NET – also an einer virtuellen Maschine (JVM), die ihrerseits auf einer virtuellen Maschine (.NET) läuft. Ziel soll die volle Kompatibilität mit Sun’s JDK 1.4 sein. Initiator Jeroen Frijters will damit unter anderem Java-Code einfacher auf .NET bzw. Mono portieren.
Weiterlesen von ‚JVM in C#: Volle Java-Kompatibilität auf .NET?‘
Gesagt (haben andere)
Astrid + Kollegen,
triple-xxxx,
a,
Isabell, Timm Fliegert,
lex,
Benni,
Jake, Markus,
chris501,