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Offline- vs. Online-Blogging: Mangelhafte Tools zuhauf

OfflineBlogging: SharMT
Als herkömmliche Bedien- und Editieroberfläche für Weblogs dient ein Browser. Etwas mehr Bedienkomfort versprechen Client-Werkzeuge, wie sie auch auf Cydome schon gelegentlich vorgestellt wurden. In der Zwischenzeit hat sich speziell bei den Frontends für Movable Type wieder einiges getan, doch nach wie vor hapert es massiv an der Unterstützung für deutsche Sonderzeichen sowie XHTML.

Intel-Forschung: Der „überall-PC” folgt dem User wie ein Schatten

Für eines der größten Probleme in der IT haben Forscher von Intel Research in Pittsburgh möglicherweise eine Lösung gefunden. Wer heute an unterschiedlichen Orten wie Büro, Wohnung, Hotel usw. mit einem Computer arbeiten muss, schleppt entweder ständig einen Laptop mit sich herum oder nutzt Behelfslösungen wie Terminal- oder Browser-Anwendungen, um über das Internet an seine wichtigen Daten und Programmfunktionen zu kommen. Das von Intel entwickelt Verfahren „Internet Suspend/Resume“ ermöglicht einen virtuellen, eigenen PC, der an jedem Ort der Welt auf jedem Rechner laufen soll.

Terminalserver: Kann Microsoft Citrix das Wasser abgraben?

Terminalserver sind heute in praktisch jedem größeren Unternehmen anzutreffen. Sie dienen in erster Linie dazu, ein klassisches Windows-Defizit auszubügeln: Anwendungen können damit von jedem beliebigen Terminal oder Browser aus genutzt werden, die aufwändige Verwaltung von Einzelplatz-PCs entfällt vollständig. Citrix gilt als Erfinder dieser Windows-Erweiterung. Eine umfassende Übersicht über den Funktionsumfang und die Kosten von Citrix‘ Metaframe und seinen härtesten Konkurrenten wie dem kostenlos in Windows Server intergrierten Microsoft Terminalserver bietet Terminalserver-Spezialist Brian Madden hier.

Das transparente Unternehmen: Weblogs als Do-it-yourself-PR

Die Unversöhnlichkeit von Journalismus und Weblogs ist ja ein Dauerbrenner. Völlig neue Impulse scheint die Blogger-Szene aber auch der Public-Relations-Szene zu verleihen. In dem Maße, in dem sich Firmen durch Kanäle wie Weblogs nach außen öffnen, verlören auch alte PR-Strategien ihre Daseinsberechtigung, meint Constantin Basturea vom Global PR Blog Week.

„Smartphone-Security wird ein IT-Alptraum”

Vergesst den Internet Explorer, die viel schlimmeren Sicherheitslücken blühen uns in Zukunft im Mobilfunkbereich. Zumindest zeichnet sich nach dem ersten gefährlichen Virus „Epoc.cabir“, der kürzlich auf Nokia Serie-60-Handys aufgetaucht ist, ein neuer Seuchenherd ab. Laut Ephraim Schwartz sind wieder mal die User das Problem – Orange UK hat beispielsweise nach Kundenprotesten die restiktiven, Signatur-basierenden Sicherheitsmechanismen weitgehend abgeschafft.

Palm mit Pocket PC: Das Ende von Palm OS?

Palm bald mit Pocket PCDie interessanten Dinge erfährt man wie immer ganz nebenbei: Am Rande der TechEd in Amsterdam wurde mir von einer zuverlässigen Quelle zugetragen, dass Palm One, also der Hardware-Teil der PDA-Schmiede, demnächst mit dem Erzfeind ins Bett geht und einen PDA mit Microsofts Windows Mobile a.k.a. Pocket PC auf den Markt bringen wird. Noch gibt es dazu aber keinerlei offizielle Informationen.

Smarte Clients, jetzt aber konkret

Microsofts „Smart-Client“ scheint bisher ein eher verkorkster Marketingbegriff zu sein: Die Technologie ist zwar interessant, doch nach unzähligen dünnen, dicken, reichen und anderen Client-Konzepten kapiert kaum mehr jemand die subtilen Unterschiede. Offenbar strengt man sich in Redmond nun an, den Begriff bekannter zu machen. Im Smart Client Developer Center auf der MSDN-Website sollen sich nun vor allem Entwickler ein klares Bild vom neuen Hybrid-Client-Konzept machen können.