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	<title>(un)zeitgemäße betrachtungen</title>
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	<description>berichtenswertes aus mikro- &#38; makrokosmos &#124; das persönliche blog von wolfgang miedl</description>
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		<title>Es gibt sie noch, die Existenzberechtigung des Journalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Medien&Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wozu noch Journalismus und wie wird sich der Journalismus &#228;ndern (m&#252;ssen)? Ein sehr gutes Interview dazu hat derStandard.at mit dem Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger gef&#252;hrt. derStandard.at: Was ist der Wert von Journalismus, verglichen mit den Amateuren, die sich auf ein Thema oder eine Region spezialisieren und dar&#252;ber mit viel Detailwissen auf ihren eigenen Websites schreiben? Rusbridger: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu noch Journalismus und wie wird sich der Journalismus &#228;ndern (m&#252;ssen)? Ein sehr gutes <a href="http://derstandard.at/1268402744444/derStandardat-Interview-Angebot-an-Leser-muss-sich-radikal-veraendern" target="_blank">Interview dazu hat derStandard.at mit dem Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger</a> gef&#252;hrt. </p>
<blockquote><p>derStandard.at: Was ist der Wert von Journalismus, verglichen mit den Amateuren, die sich auf ein Thema oder eine Region spezialisieren und dar&#252;ber mit viel Detailwissen auf ihren eigenen Websites schreiben? </p>
</blockquote>
<blockquote><p>Rusbridger: Journalisten haben immer noch die F&#228;higkeiten, Dinge zu erkl&#228;ren und zu verifizieren, dazu kommen hohe ethische Standards und professionelle Richtlinien. Journalisten kommen auch an Quellen ran, die anderen nicht zug&#228;nglich sind. Zudem geben Zeitungen ihren Journalisten auch einen Schutz. Das erm&#246;glicht Formen von Journalismus, bei dem Einzelpersonen in die Knie gehen w&#252;rden. Wir sollten den Wert von Medienunternehmen nicht untersch&#228;tzen und das was wir machen. Wir sollten aber auch auf die Kraft und die Vielfalt der Leser zur&#252;ckgreifen, um etwas noch Besseres zu machen. </p>
</blockquote>
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		<title>Arschtreten auf die Apple-Art</title>
		<link>http://miedl.net/2010/03/06/arschtreten-auf-die-apple-art-5/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>

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		<description><![CDATA[Nebenbemerkung von Robert Scoble in einem CNet-Interview, bei dem es eigentlich um “The soul of Microsoft” geht: Frage: “Was ist der Unterschied zwischen Steve Jobs und Bill Gates? Scoble: “Steve Jobs ist gnadenlos. Ein Bekannter von mir wurde bei Apple gefeuert, weil er mit Steve Jobs im Aufzug fuhr und auf eine Frage von ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nebenbemerkung von <a href="http://www.cnet.com/8301-30976_1-10464799-10348864.html" target="_blank">Robert Scoble in einem CNet-Interview</a>, bei dem es eigentlich um “The soul of Microsoft” geht:</p>
<blockquote><p>Frage: “Was ist der Unterschied zwischen Steve Jobs und Bill Gates?</p>
</blockquote>
<blockquote><p>Scoble: “Steve Jobs ist gnadenlos. Ein Bekannter von mir wurde bei Apple gefeuert, weil er mit Steve Jobs im Aufzug fuhr und auf eine Frage von ihm nicht die richtige Antwort parat hatte. Jobs sagte: ‘Get out of here, you’re fired!’”</p>
</blockquote>
<p>(Im Video ca. bei 35:30)</p>
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		<title>Wozu  noch Journalismus?</title>
		<link>http://miedl.net/2010/02/15/wozu-noch-journalismus/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Notwendigkeit von Journalismus hat sich nichts ge&#228;ndert. Ge&#228;ndert hat sich nur, dass er nicht mehr in einer Welt des Informationsmangels, sondern des Informations&#252;berflusses stattfindet. Die Aufgabe des Journalisten inmitten des Durcheinanders l&#228;sst sich ganz einfach beschreiben: das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und das Richtige vom Falschen. Das Wie hat sich ge&#228;ndert, nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>An der Notwendigkeit von Journalismus hat sich nichts ge&#228;ndert.</strong></p>
<p>Ge&#228;ndert hat sich nur, dass er nicht mehr in einer Welt des <strong>Informationsmangels</strong>, sondern des <strong>Informations&#252;berflusses</strong> stattfindet. Die Aufgabe des Journalisten inmitten des Durcheinanders l&#228;sst sich ganz einfach beschreiben: das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und das Richtige vom Falschen. Das Wie hat sich ge&#228;ndert, nicht das Wozu.</p>
<p>Nicht gebraucht wird nur schlechter Journalismus. Aber das war schon immer so. Es fiel fr&#252;her nur nicht so auf.</p>
</blockquote>
<p>Aus <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wozu-noch-journalismus/" target="_blank">Stefan Niggemeiers Beitrag</a> im Rahmen der SZ-Serie “Wozu noch Journalismus?”</p>
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		<title>Social Web Graffiti &#8211; unser erster Konzeptentwurf</title>
		<link>http://miedl.net/2010/01/19/social-web-graffiti-unser-erster-konzeptentwurf/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 20:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ganze fing an beim adventlichen &#34;Social Media Gl&#252;hwein&#34; im Schwabinger B&#252;ro von Hillert und Co.: Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Christian Ehl lud mich zu einem gemeinsamen Vortrag ein, in dem wir Kunden und Partnern das Thema Social Media n&#228;herbrachten. Kurze Zeit sp&#228;ter unterbreite mir Christian das erste Mal seine Idee: Warum nicht mal Social Media auf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="width: 0px; height: 0px; visibility: hidden" border="0" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNjM5MzQwNTg5NTYmcHQ9MTI2MzkzNDE4ODQ1MiZwPTEwMTkxJmQ9c3NfZW1iZWQmZz*yJm89OWM2NzQxZWU3NzU4/NDVkZmE1ODk*NjlhZWQwOGRjM2Imb2Y9MA==.gif" width="0" height="0" />
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<p>Das ganze fing an beim adventlichen &quot;Social Media Gl&#252;hwein&quot; im Schwabinger B&#252;ro von <a href="http://hillertundco.de">Hillert und Co</a>.: Gesch&#228;ftsf&#252;hrer <a href="https://twitter.com/cehl">Christian Ehl</a> lud mich zu einem gemeinsamen Vortrag ein, in dem wir Kunden und Partnern das Thema Social Media n&#228;herbrachten. Kurze Zeit sp&#228;ter unterbreite mir Christian das erste Mal seine Idee: Warum nicht mal Social Media auf eine v&#246;llig neue, andere Weise darstellen: Nicht in herk&#246;mmlichen Pr&#228;sentationen, nicht in einer weiteren Infografik (wenngleich es da ein paar gute gibt), nein &#8211; warum nicht die Kunstform Graffiti w&#228;hlen? Mich musste er nicht lange &#252;berzeugen, ich war sofort begeistert dabei. &#220;ber die Weihnachtsfeiertage ist die Idee weiter gereift, Hillert-Grafiker haben sich an erste Designentw&#252;rfe f&#252;r Logos und Blog gemacht und gemeinsam mit Christian hab ich nun die erste Konzeptfassung in eine Pr&#228;sentation gegossen. Im Hintergrund wurden bereits erste Kontakte mit Graffiti-Sprayern gekn&#252;pft, <a href="https://twitter.com/social_graffiti">Twitter </a>ist gestartet und das Blog steht kurz vor dem Start. Ich bin schon auf die erste Wand gespannt <img src='http://miedl.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>&#8220;Wozu noch schreiben?&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 08:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#34;There are three difficulties in authorship: to write anything worth publishing, to find honest men to publish it, and to find sensible men to read it.&#34; ~ Charles Caleb Colton An der Fundstelle, dem Divinipoint-Blog, leitet dieses Zitats einen sehr lesenswerter Beitrag ein: “Writing, Why bother” – ein paar sehr kritische (wenn nicht gar desillusionierende) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><i>&quot;There are three difficulties in authorship: to write anything worth publishing, to find honest men to publish it, and to find sensible men to read it.&quot;</i>      <br />~ Charles Caleb Colton</p>
</blockquote>
<p>An der Fundstelle, dem Divinipoint-Blog, <a href="http://divinipotent.blogspot.com/2010/01/writing-why-bother.html" target="_blank">leitet dieses Zitats einen sehr lesenswerter Beitrag ein</a>: “Writing, Why bother” – ein paar sehr kritische (wenn nicht gar desillusionierende) Gedanken &#252;ber die Zukunft professionellen Schreibens. Trifft vielleicht ganz speziell auf die amerikanische Situation zu – aber gewisse Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen. Hier noch ein weiterer Ausschnitt:</p>
<blockquote><p>“Stephenie Meyer, best-selling author of the Twilight series, was only discovered because an intern didn&#8217;t understand the policies of Writers House, the agency that now represents her.”</p>
</blockquote>
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		<title>Kommentar-Allzweckwaffe f&#252;r WordPress</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 11:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommentare auf Blogs m&#252;ssen immer wieder bearbeitet werden – ob es um Korrekturen des Verfassers selbst geht oder aber um notwendige Eingriffe des Betreibers/Admins in Sachen Moderation oder Spamabwehr. Mein konkretes Problem war etwas exotischer: Ich bin schon vor Jahren von Movable Type auf WordPress umgestiegen, was oberfl&#228;chlich relativ gut ging, mir aber leider viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://miedl.net/wp-content/uploads/2010/01/admincommentoptions1.png"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="admin-comment-options[1]" border="0" alt="admin-comment-options[1]" align="left" src="http://miedl.net/wp-content/uploads/2010/01/admincommentoptions1_thumb.png" width="244" height="125" /></a> Kommentare auf Blogs m&#252;ssen immer wieder bearbeitet werden – ob es um Korrekturen des Verfassers selbst geht oder aber um notwendige Eingriffe des Betreibers/Admins in Sachen Moderation oder Spamabwehr. Mein konkretes Problem war etwas exotischer: Ich bin schon vor Jahren von Movable Type auf WordPress umgestiegen, was oberfl&#228;chlich relativ gut ging, mir aber leider viele falsch zugeordnete Kommentare bescherte. </p>
<p>All diese Probleme lassen sich mit dem <a href="http://www.ajaxeditcomments.com/" target="_blank">Kommentar-“Wundermittel” WP Ajax Edit Comments</a> einfach beheben – mit unz&#228;hligen Funktionen in der Admin-Konsole, aber auch mit Ajax-Popus in den Blogeintr&#228;gen selbst.</p>
<img src="http://miedl.net/?ak_action=api_record_view&id=1251&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>F&#252;r Unternehmen: In 10 Schritten zum Social-Media-Auftritt</title>
		<link>http://miedl.net/2010/01/12/fuer-unternehmen-in-10-schritten-zum-social-media-auftritt/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 20:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[business]]></category>
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		<description><![CDATA[“Community isn’t established with the creation of a social profile. Community is earned and fortified through shared experiences.It takes commitment.” Brian Solis zeigt auf Mashable in zehn Schritten, wie Unternehmen ihren Social-Media-Auftritt entwickeln und etablieren: The 10 Stages of Social Media Business Integration]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“Community isn’t established with the creation of a social profile. Community is earned and fortified through shared experiences.It takes commitment.”</p>
</blockquote>
<p>Brian Solis zeigt auf Mashable in zehn Schritten, wie Unternehmen ihren Social-Media-Auftritt entwickeln und etablieren: <a href="http://mashable.com/2010/01/11/social-media-integration/" target="_blank">The 10 Stages of Social Media Business Integration</a></p>
<img src="http://miedl.net/?ak_action=api_record_view&id=1244&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schirrmacher, wer hat denn die Digitale-Medien-Debatte zum Palaver gemacht?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 21:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mein Kopf kommt nicht mehr mit&#8221; beschreibt Frank Schirrmacher in seinem Buch Payback sein zentrales Problem mit den digitalen Medien (hier die SZ-Kritik). Daf&#252;r wurde er von vielen als digitaler Dilettant abgekanzelt. Man muss ihm aber zugute halten, dass er diesen seinen Kopf anders als viele “abgeh&#228;ngte” Kollegen nicht einfach in den Sand steckt, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mein Kopf kommt nicht mehr mit&#8221; beschreibt Frank Schirrmacher in seinem Buch Payback sein zentrales Problem mit den digitalen Medien (<a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/" target="_blank">hier die SZ-Kritik</a>). Daf&#252;r wurde er von vielen als digitaler Dilettant abgekanzelt. Man muss ihm aber zugute halten, dass er diesen seinen Kopf anders als viele “abgeh&#228;ngte” Kollegen nicht einfach in den Sand steckt, sondern sich im Gegenteil darum bem&#252;ht, die &#246;ffentliche Auseinandersetzung mit der digitalen Kultur voranzutreiben. <strong>Dazu </strong><a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EF39C4EB71CB548BCBA2043AC21BC8B1C~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank"><strong>hat er gerade heute auf FAZ.de eine Debatte dar&#252;ber er&#246;ffnet</strong></a>, wie die IT-Medien unser Denken ver&#228;ndern. Einige Wissenschaftler und Autoren steuerten dazu Artikel bei – darunter so prominente Namen wie Nicholas Carr und Kevin Kelly (Wired).</p>
<p>Schirrmacher l&#228;sst es sich aber auch dieses Mal nicht nehmen, deftige Seitenhiebe gegen die seiner Ansicht nach r&#252;ckst&#228;ndige deutsche Internetdebatte auszuteilen:</p>
<blockquote><p>“Anders als in Deutschland, wo die Debatte &#252;ber das Informationszeitalter noch immer ein von Interessen gepr&#228;gtes Palaver &#252;ber Medien ist, zielt die Edge-Debatte in die Tiefe.”</p></blockquote>
<blockquote><p>…</p>
<p>“Die deutsche Internet-Debatte ist auf dem Stand der neunziger Jahre. Eine digitale Avantgarde von eigenen Gnaden, die entscheiden m&#246;chte, wer dazugeh&#246;rt, tut so, als w&#228;re Kommunikation im Netz nicht kinderleicht und als gen&#252;gte es in einer Zeit, da selbst „Die Grauen“ im Netz unterwegs sind, einen Blog zu besitzen, um sich als Kenner auszuweisen. Das ist verst&#228;ndlich, weil es Politik- und Verlagsberatung verkauft, aber als angeblich progressive Haltung ist es l&#228;ngst von der Wirklichkeit &#252;berholt.”</p></blockquote>
<h4>Mitschuld des Medienestablishments</h4>
<p>Dabei &#252;bersieht man leicht, dass es gerade das von Schirrmacher und Konsorten dominierte deutsche Medienestablishment war, das seit den fr&#252;hen 90ern diese Debatten kleingehalten und unterdr&#252;ckt hat. W&#228;hrend in den USA die aufkommende IT-Revolution von einer intellektuellen Avantgarde begleitet wurde (Wired war sicherlich die zentrale, aber bei weitem nicht einzige Plattform dieses Diskurses), hatten die sp&#228;rlichen Avantgarde-Pfl&#228;nzchen hierzulande kaum eine Chance, au&#223;erhalb ihrer Zirkel geh&#246;rt zu werden. Die f&#252;hrenden deutschen Medien haben sich im Gegenteil geradezu darin gefallen, bei jeder passenden Gelegenheit die digitale Revolution kleinzureden und sie als vor&#252;bergehenden Hype von pickelgesichtigen Computeridioten abzutun. Ich verweise dabei gerne (und zum wiederholten Mal) auf den 1996er SZ-Feuilletonbeitrag “<a href="http://www.krontal.de/sprache/klickteuchselbst/index.html" target="_blank">Bemerkungen eines Cyberskeptikers</a>”, der das deutsche Bedenkentr&#228;gertum par excellence zur Schau stellt.</p>
<p>Meine These lautet daher, dass die heutige Medienkrise auch deshalb so hart einschl&#228;gt, weil die geistige Elite in diesem Land die Auseinandersetzung mit der IT-Revolution so lange verweigert hat. Auch und gerade Schirrmacher sollte sich das mal hinter die Ohren schreiben. Schuldzuweisungen oder ein Jammern &#252;ber vertane Chancen sollten sich die Kritiker dennoch verkneifen: Man kann ihm n&#228;mlich durchaus dankbar daf&#252;r sein, dass er wenigstens jetzt mit allen m&#246;glichen Beitr&#228;gen die Debatten anfeuert – vielleicht gelingt ja diesmal eine fruchtbarer deutscher Diskurs &#252;ber die kulturver&#228;ndernde Medienrevolution.</p>
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		<title>Don Dahlmann kann es nicht mehr h&#246;ren,</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 12:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[das “Blogger-gegen-Journalisten-Dings” und hat dazu einige bemerkenswerte Gedanken niedergeschrieben. Sehr treffend u.a. das hier: “Warum sollen Blogger eine Arbeit machen, die Verlage dank ihrer finanziellen und juristischen Ausr&#252;stung viel, viel besser k&#246;nnen? Mittlerweile versuchen es ein paar mutige Blogger, aber ein Ersatz f&#252;r einen unabh&#228;ngigen, von einem starken und mutigen Verlag finanzierten Journalismus, dessen Chefredakteure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das “Blogger-gegen-Journalisten-Dings” und hat dazu <a href="http://www.dondahlmann.de/?p=424" target="_blank">einige bemerkenswerte Gedanken niedergeschrieben</a>. Sehr treffend u.a. das hier: </p>
<blockquote><p>“Warum sollen Blogger eine Arbeit machen, die Verlage dank ihrer finanziellen und juristischen Ausr&#252;stung viel, viel besser k&#246;nnen? Mittlerweile versuchen es ein paar mutige Blogger, aber ein Ersatz f&#252;r einen unabh&#228;ngigen, von einem starken und mutigen Verlag finanzierten Journalismus, <strong>dessen Chefredakteure nicht samt Verlagsgesch&#228;ftsf&#252;hrer mit Lobbys und/oder Politkern schmusen</strong>, ist das nicht.</p>
</blockquote>
<img src="http://miedl.net/?ak_action=api_record_view&id=1224&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Google Streetview: Echte Gesichter filtern, nicht Graffitis!</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 21:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Google versucht, per Software die Gesichter abgelichteter Personen in Streetview unkenntlich machen, um deren Privatsph&#228;re zu sch&#252;tzen. Da das nicht immer zuverl&#228;ssig klappt, geht nun der oberste Schweizer Datensch&#252;tzer gerichtlich gegen Google vor. An anderer Stelle hingegen scheint die Software &#252;bers Ziel hinauszuschie&#223;en. So etwa bei diesen meterhohen Plakaten an den S&#252;dfassaden des Figueroa-Hotels in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=34.044717,-118.264148&amp;spn=0,359.995177&amp;t=h&amp;z=18&amp;layer=c&amp;cbll=34.044653,-118.264215&amp;panoid=FpBIkWuK9gUd3SntSM62eA&amp;cbp=12,18.89,,0,5"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="gta_LA" src="http://miedl.net/wp-content/uploads/2009/11/gta_LA4.jpg" border="0" alt="gta_LA" width="398" height="428" /></a></p>
<p>Google versucht, per Software die Gesichter abgelichteter Personen in Streetview unkenntlich machen, um deren Privatsph&#228;re zu sch&#252;tzen. Da das nicht immer zuverl&#228;ssig klappt, geht nun der oberste Schweizer Datensch&#252;tzer gerichtlich gegen Google vor. An anderer Stelle hingegen scheint die Software &#252;bers Ziel hinauszuschie&#223;en. So etwa bei diesen <a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=34.044717,-118.264148&amp;spn=0,359.995177&amp;t=h&amp;z=18&amp;layer=c&amp;cbll=34.044653,-118.264215&amp;panoid=FpBIkWuK9gUd3SntSM62eA&amp;cbp=12,18.89,,0,5" target="_blank">meterhohen Plakaten an den S&#252;dfassaden des Figueroa-Hotels in Los Angeles</a>, die f&#252;r das Spiel Grand Theft Auto (GTA) werben.</p>
<p>Aktuell prangen an der selben Stelle in der S Figueroa St &#252;brigens neue – GTA – Motive. <a href="http://miedl.net/2009/11/17/l-a-ansichten-2009-flickr-fotoset/">Siehe unten…</a></p>
<img src="http://miedl.net/?ak_action=api_record_view&id=1205&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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