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Von Wolfgang Miedl, am 12.10.10
Jeder, der mit WordPress bloggt, dürfte das Problem kennen: Wählt man jene Permalink-Einstellung, bei der die Links aus der Posting-Überschrift erzeugt werden (Einstellungen | Permalinks | Tag und Name), gibt’s Probleme. WordPress unterschlägt nämlich alle deutschen Sonderzeichen wie Umlaute oder ß und erzeugt damit hässliche, “falsche” Links.
Lange wurde als Abhilfe das Plugin o42-clean-umlauts oder der Nachfolger WP Permalauts empfohlen. Nachdem das bei mir und anderen nicht mehr so recht funktionieren mag, hab ich nach einer Alternativlösung gesucht.
Die gibt’s nun bei Codestyling in Form einer PHP-Sprachdatei, die man einfach nur per FTP in das Verzeichnis /wp-content/languages/ kopieren muss. Das korrekte Ergebnis sehen Sie am Beispiel dieses Posting oben im URL-Feld des Browsers.
Von Wolfgang Miedl, am 15.09.10
Ein spontanes abendliches Musik-Pinpong auf Twitter zwischen Thomas Cloer (@computerwoche/@teezeh) und mir (@wmiedl) führte am Ende zu einer netten Playlist mit teilweise unbekannten 80er-Pretiosen die ich hiermit mal festhalten möchte. Natürlich nochmal nach meinem Geschmack neu sortiert…
New Order – True Faith http://youtu.be/og1HAkjOuL0
Les Rita Mitsouko – C’est Comme Ça http://blip.fm/~w6im6
Liaisons Dangereuses -Los Niños Del Parque http://youtu.be/ksuVl3sEf7s
Hüsker Dü – Pink Turns To Blue http://bit.ly/b5g2u6
Television Personalities – Glittering Prizes http://bit.ly/bfdabZ
Les Rita Mitsouko – Marcia Baila http://youtu.be/t6FVlfOgTo8
Fad Gadget http://youtu.be/TcQY9mQ02mM
Thomas Dolby – She Blinded Me With Science http://youtu.be/2IlHgbOWj4o
Von Wolfgang Miedl, am 15.03.10
Wozu noch Journalismus und wie wird sich der Journalismus ändern (müssen)? Ein sehr gutes Interview dazu hat derStandard.at mit dem Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger geführt.
derStandard.at: Was ist der Wert von Journalismus, verglichen mit den Amateuren, die sich auf ein Thema oder eine Region spezialisieren und darüber mit viel Detailwissen auf ihren eigenen Websites schreiben?
Rusbridger: Journalisten haben immer noch die Fähigkeiten, Dinge zu erklären und zu verifizieren, dazu kommen hohe ethische Standards und professionelle Richtlinien. Journalisten kommen auch an Quellen ran, die anderen nicht zugänglich sind. Zudem geben Zeitungen ihren Journalisten auch einen Schutz. Das ermöglicht Formen von Journalismus, bei dem Einzelpersonen in die Knie gehen würden. Wir sollten den Wert von Medienunternehmen nicht unterschätzen und das was wir machen. Wir sollten aber auch auf die Kraft und die Vielfalt der Leser zurückgreifen, um etwas noch Besseres zu machen.
Von Wolfgang Miedl, am 06.03.10
Nebenbemerkung von Robert Scoble in einem CNet-Interview, bei dem es eigentlich um “The soul of Microsoft” geht:
Frage: “Was ist der Unterschied zwischen Steve Jobs und Bill Gates?
Scoble: “Steve Jobs ist gnadenlos. Ein Bekannter von mir wurde bei Apple gefeuert, weil er mit Steve Jobs im Aufzug fuhr und auf eine Frage von ihm nicht die richtige Antwort parat hatte. Jobs sagte: ‘Get out of here, you’re fired!’”
(Im Video ca. bei 35:30)
Von Wolfgang Miedl, am 15.02.10
An der Notwendigkeit von Journalismus hat sich nichts geändert.
Geändert hat sich nur, dass er nicht mehr in einer Welt des Informationsmangels, sondern des Informationsüberflusses stattfindet. Die Aufgabe des Journalisten inmitten des Durcheinanders lässt sich ganz einfach beschreiben: das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und das Richtige vom Falschen. Das Wie hat sich geändert, nicht das Wozu.
Nicht gebraucht wird nur schlechter Journalismus. Aber das war schon immer so. Es fiel früher nur nicht so auf.
Aus Stefan Niggemeiers Beitrag im Rahmen der SZ-Serie “Wozu noch Journalismus?”
Von Wolfgang Miedl, am 19.01.10
Das ganze fing an beim adventlichen "Social Media Glühwein" im Schwabinger Büro von Hillert und Co.: Geschäftsführer Christian Ehl lud mich zu einem gemeinsamen Vortrag ein, in dem wir Kunden und Partnern das Thema Social Media näherbrachten. Kurze Zeit später unterbreite mir Christian das erste Mal seine Idee: Warum nicht mal Social Media auf eine völlig neue, andere Weise darstellen: Nicht in herkömmlichen Präsentationen, nicht in einer weiteren Infografik (wenngleich es da ein paar gute gibt), nein – warum nicht die Kunstform Graffiti wählen? Mich musste er nicht lange überzeugen, ich war sofort begeistert dabei. Über die Weihnachtsfeiertage ist die Idee weiter gereift, Hillert-Grafiker haben sich an erste Designentwürfe für Logos und Blog gemacht und gemeinsam mit Christian hab ich nun die erste Konzeptfassung in eine Präsentation gegossen. Im Hintergrund wurden bereits erste Kontakte mit Graffiti-Sprayern geknüpft, Twitter ist gestartet und das Blog steht kurz vor dem Start. Ich bin schon auf die erste Wand gespannt
Von Wolfgang Miedl, am 19.01.10
"There are three difficulties in authorship: to write anything worth publishing, to find honest men to publish it, and to find sensible men to read it." ~ Charles Caleb Colton
An der Fundstelle, dem Divinipoint-Blog, leitet dieses Zitats einen sehr lesenswerter Beitrag ein: “Writing, Why bother” – ein paar sehr kritische (wenn nicht gar desillusionierende) Gedanken über die Zukunft professionellen Schreibens. Trifft vielleicht ganz speziell auf die amerikanische Situation zu – aber gewisse Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen. Hier noch ein weiterer Ausschnitt:
“Stephenie Meyer, best-selling author of the Twilight series, was only discovered because an intern didn’t understand the policies of Writers House, the agency that now represents her.”
Von Wolfgang Miedl, am 13.01.10
Kommentare auf Blogs müssen immer wieder bearbeitet werden – ob es um Korrekturen des Verfassers selbst geht oder aber um notwendige Eingriffe des Betreibers/Admins in Sachen Moderation oder Spamabwehr. Mein konkretes Problem war etwas exotischer: Ich bin schon vor Jahren von Movable Type auf WordPress umgestiegen, was oberflächlich relativ gut ging, mir aber leider viele falsch zugeordnete Kommentare bescherte.
All diese Probleme lassen sich mit dem Kommentar-“Wundermittel” WP Ajax Edit Comments einfach beheben – mit unzähligen Funktionen in der Admin-Konsole, aber auch mit Ajax-Popus in den Blogeinträgen selbst.
Von Wolfgang Miedl, am 12.01.10
“Community isn’t established with the creation of a social profile. Community is earned and fortified through shared experiences.It takes commitment.”
Brian Solis zeigt auf Mashable in zehn Schritten, wie Unternehmen ihren Social-Media-Auftritt entwickeln und etablieren: The 10 Stages of Social Media Business Integration
Von Wolfgang Miedl, am 07.01.10
“Mein Kopf kommt nicht mehr mit” beschreibt Frank Schirrmacher in seinem Buch Payback sein zentrales Problem mit den digitalen Medien (hier die SZ-Kritik). Dafür wurde er von vielen als digitaler Dilettant abgekanzelt. Man muss ihm aber zugute halten, dass er diesen seinen Kopf anders als viele “abgehängte” Kollegen nicht einfach in den Sand steckt, sondern sich im Gegenteil darum bemüht, die öffentliche Auseinandersetzung mit der digitalen Kultur voranzutreiben. Dazu hat er gerade heute auf FAZ.de eine Debatte darüber eröffnet, wie die IT-Medien unser Denken verändern. Einige Wissenschaftler und Autoren steuerten dazu Artikel bei – darunter so prominente Namen wie Nicholas Carr und Kevin Kelly (Wired).
Schirrmacher lässt es sich aber auch dieses Mal nicht nehmen, deftige Seitenhiebe gegen die seiner Ansicht nach rückständige deutsche Internetdebatte auszuteilen:
“Anders als in Deutschland, wo die Debatte über das Informationszeitalter noch immer ein von Interessen geprägtes Palaver über Medien ist, zielt die Edge-Debatte in die Tiefe.”
…
“Die deutsche Internet-Debatte ist auf dem Stand der neunziger Jahre. Eine digitale Avantgarde von eigenen Gnaden, die entscheiden möchte, wer dazugehört, tut so, als wäre Kommunikation im Netz nicht kinderleicht und als genügte es in einer Zeit, da selbst „Die Grauen“ im Netz unterwegs sind, einen Blog zu besitzen, um sich als Kenner auszuweisen. Das ist verständlich, weil es Politik- und Verlagsberatung verkauft, aber als angeblich progressive Haltung ist es längst von der Wirklichkeit überholt.”
Mitschuld des Medienestablishments
Dabei übersieht man leicht, dass es gerade das von Schirrmacher und Konsorten dominierte deutsche Medienestablishment war, das seit den frühen 90ern diese Debatten kleingehalten und unterdrückt hat. Während in den USA die aufkommende IT-Revolution von einer intellektuellen Avantgarde begleitet wurde (Wired war sicherlich die zentrale, aber bei weitem nicht einzige Plattform dieses Diskurses), hatten die spärlichen Avantgarde-Pflänzchen hierzulande kaum eine Chance, außerhalb ihrer Zirkel gehört zu werden. Die führenden deutschen Medien haben sich im Gegenteil geradezu darin gefallen, bei jeder passenden Gelegenheit die digitale Revolution kleinzureden und sie als vorübergehenden Hype von pickelgesichtigen Computeridioten abzutun. Ich verweise dabei gerne (und zum wiederholten Mal) auf den 1996er SZ-Feuilletonbeitrag “Bemerkungen eines Cyberskeptikers”, der das deutsche Bedenkenträgertum par excellence zur Schau stellt.
Meine These lautet daher, dass die heutige Medienkrise auch deshalb so hart einschlägt, weil die geistige Elite in diesem Land die Auseinandersetzung mit der IT-Revolution so lange verweigert hat. Auch und gerade Schirrmacher sollte sich das mal hinter die Ohren schreiben. Schuldzuweisungen oder ein Jammern über vertane Chancen sollten sich die Kritiker dennoch verkneifen: Man kann ihm nämlich durchaus dankbar dafür sein, dass er wenigstens jetzt mit allen möglichen Beiträgen die Debatten anfeuert – vielleicht gelingt ja diesmal eine fruchtbarer deutscher Diskurs über die kulturverändernde Medienrevolution.
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Kommentar-Allzweckwaffe für WordPress
All diese Probleme lassen sich mit dem Kommentar-“Wundermittel” WP Ajax Edit Comments einfach beheben – mit unzähligen Funktionen in der Admin-Konsole, aber auch mit Ajax-Popus in den Blogeinträgen selbst.