1. Nov 2009 0 Kommentare
Erfolgreich schreiben, leicht gemacht…
"If you don’t hit the reader between the eyes in your first sentence of your news column, there’s no need to write any more."
1. Nov 2009 0 Kommentare
"If you don’t hit the reader between the eyes in your first sentence of your news column, there’s no need to write any more."
8. Okt 2009 0 Kommentare
Was ich bisher verstanden habe: Der Hauptdarsteller hier, der Weißspitzen-Hochseehai (Longimanus) ist bekannt als die humorloseste aller Haiarten und unbekannt für seine tatsächlichen Raubzüge auf hoher See. Scheint also auf die Situation anzukommen, denn hier schubst er nur ein bisschen rum.
29. Sep 2009 0 Kommentare
Wie wahr: Vergesst den ganzen SEO-Hype, es sind mehr denn je die guten Inhalte, auf die es ankommt, schreibt Dawn Foster im Web Worker Daily (via notizen aus der provinz):
If you don’t have great content, SEO is not going to be very useful for you. You might be able to do some SEO trickery to get people to your web site, but if they aren’t impressed by the content when they arrive, they won’t stick around long enough to have any impact.
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen auf diesem Blog: Hier landet einiger Google-Traffic über Suchbegriffe, die sich zwar (zufälligerweise) als guter Google-Köder erwiesen haben, aber kaum Bezug zum typischen Inhalt hier haben. Und was passiert? Die Absprungrate auf den Zielseiten geht bei solchen Suchbegriffen stets in Richtung 100 Prozent. Das heißt: Der Suchende wurde zwar von Google schnell hierher vermittelt, hat dann aber sofort gesehen, dass diese Site nicht seinen Erwartungen entspricht und ist sofort wieder weggezappt.
24. Sep 2009 0 Kommentare
Vielleicht wollte Johannes B. Kerner ja genau das beweisen: “Twitter ist wie die Pest” (Video), warf er in die traute Dienstagabend-Talkrunde mit ergrauten Journalistenkollegen ein und legte nach: “Es ist völlig sinn- und gehaltlos für journalistisches Arbeiten.” Am nächsten Tag brach für ihn tatsächlich die Pest aus – seine Polemik wurde so lange rauf und runtergetweetet, bis sogar Welt.de über seine Inkompetenz berichtete. Man gewinnt fast den Eindruck, als würde mit der Anzahl der Twitter-Tiraden aus der Ecke der Traditionsmedien auch die Wucht der Returns aus der Twitter-Welt anwachsen. Wie dem auch sei, dieses aktuelle Beispiel zeigt in jedem Fall, dass die Frage über Sinn und Qualität von Twitter längst obsolet geworden ist: Twitter ist da, und Dank seiner Mitglieder erweist es sich immer mehr als Medium, mit dem man Themen auf die (journalistische) Agenda bringen kann. Und genau hier liegt wohl des Pudels Kern von all der Schelte: Medien und Journalisten betrachteten Agenda-Setting in der Vergangenheit als ihr Monopol, doch nun wandert auch diese (geschäfts)kritische Funktion hinaus ins weite Web. Man darf schon gespannt sein, wie massiv Twitter am kommenden Wahlsonntag in die Agenda der Mainstreammedien reinpfuschen wird.
20. Sep 2009 0 Kommentare
Die Bedeutung des heutigen FAZ.de-Artikels “Aufstieg der Nerds – Die Revolution” kann man nicht hoch genug einschätzen. Kein geringerer als Frank Schirrmacher (u.a. Herausgeber der FAZ) singt hier das hohe Lied auf die neue gesellschaftliche Leitfigur des Nerds – also des Technik- und Computerfreaks:
Was wir erleben, ist der Übertritt einer anderen Intelligenzform in den Bereich der Politik.
[Der harte Kern der Piraten] ist nerdig, doch Jens Seipenbusch, der Bundesvorsitzende und ein Intellektueller von Format, zeigt bereits den Übergang: die Verwandlung des Nerds in ein politisches Tier.
Dieser Wahrnehmungswandel ist insofern bemerkenswert, als Nerds von den Mainstream-Medien bisher nicht nur weitgenend ignoriert oder missverstanden wurden, sondern oft genug auch als Hassobjekt herhalten mussten. Eines der bis heute übelsten Machwerke der IT- und Nerd-Verachtung hat Christian Nürnberger vor 13 Jahren, am 30.8.1996, im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung abgeliefert. Unter dem Titel “Vernetzt, verletzt, verheizt: Bemerkungen eines Cyber-Skeptikers” zieht er gegen die aufkeimende Web-Kultur vom Leder – und legt schon im ersten Satz mit einer üblen Beschimpfung los:
Computeridioten haben’s schwer. Im Augenblick stehen sie zwar als Netsurfer, Trendsetter, Cybernauten, Digerati und Eroberer digitaler Welten ganz oben auf der In-Liste, aber es ist abzusehen, daß sie schon bald wieder dort landen werden, wo sie hergekommen sind: auf der Out-Liste.
Der zum Avantgardisten mutierte Techie mag ein Idiot sein, dumm ist er trotzdem nicht, denn er sieht schon, was als Nächstes kommt: Ein paar Jahre werden die Intellektuellen den Cyberspace noch als die größte Entdeckung der neueren Weltgeschichte feiern[…]. Aber irgendwann wird einer merken: Von der virtuellen Pizza wird keiner satt, und die reale, aufwendig übers Internet bestellte Pizza kommt genauso lauwarm und pappig ins Haus wie die telephonisch bestellte.
Bis heute erstaunt mich der diffamierende, menschenverachtende Sprachstil Nürnbergers, der offenbar die Billigung der Redaktion hatte. Immerhin – heute können wir triumphierend darauf zurückblicken, weil wir wissen, dass der Autor und seine technikfeindlichen Gesinnungsgenossen mit ihren Prognosen völlig daneben lagen. Der Computeridiot ist nämlich keineswegs von der Bildfläche verschwunden, sondern steht im Gegenteil heute in der gesellschaftlichen Rangordnung ganz oben, so Schirrmacher:
Der Nerd ist ein Wunder der Technik. Aber jetzt wird er zu einem Wunder unserer Gesellschaft.
20. Sep 2009 0 Kommentare
Ohne Worte.
18. Sep 2009 0 Kommentare
Zweifellos war der Renault R4 ein vielseitiges Auto. Aber ehrlich gesagt hab ich ihn damals überwiegend zur Fortbewegung genutzt – dieser Verwendungszweck war mir unbekannt.
17. Sep 2009 0 Kommentare
Hier mal ein paar vorläufige Beobachtungen und Gedanken, wie PR-Leute und Journalisten Twitter nutzen:
- Praktisch jede PR-Agentur und Pressestelle ist inzwischen in irgendeiner Form in Twitter unterwegs. Nur wenige PR-Fachleute gehen mit dem Medium bis dato allerdings richtig kreativ um. Viele PRler beschränken sich darauf, Twitter zum Anteasern von Pressemitteilungen zu benutzen – und zwar im monologischen Verlautbarungsstil. Sofern sich aus solchen Mitteilungen Fragen ergeben, liegt es für mich als potenziellen Adressaten eigentlich nahe, diese unmittelbar per Tweet an den Absender zu richten. Ich habe das schon gelegentlich ausprobiert, allerdings selten Antworten bekommen. Damit lässt man die Dialogmöglichkeiten des Mediums links liegen – und vergibt damit wertvolle neue Kommunikationschancen mit den Zielgruppen. Einige Alpha-Twitterer aus der PR-Szene machen hingegen schon ganz gut vor, wo diese Reise hingehen kann. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass im offenen Medium Twitter viele unvorhersehbare Fallgruben lauern. Wer hier im Auftrag eines Unternehmens kommuniziert, tut gut daran, potenziellen Risiken aus dem Weg zu gehen und dieses neue Terrain nicht zu offensiv zu beschreiten (siehe #vodafail).
- Von den Journalisten habe ich mir eigentlich sehr rege Aktivitäten auf Twitter erwartet, jedoch tummeln sich hier noch erstaunlich wenige Kollegen. Ich habe den Eindruck, dass sich viele noch nicht anfreunden können mit der neuen Rolle und einer neuen Außenwahrnehmung, die ein Auftritt in Twitter mit sich bringt. Der unmittelbare Kontakt mit dem Publikum – einzeln und mit offenem Visier –, das ist nicht die gewohnte Position, von der aus der Journalist traditionell mit seiner Zielgruppe kommuniziert. Natürlich ist auch der SMS-Minimalismus nicht jedermanns Sache, doch auf der anderen Seite läuft Twitter eigentlich nebenher und böte also unzählige Chancen, um zum Beispiel die aktuellen Recherche- und Schreibaktivitäten mit Textschnipseln zu begleiten. Nicht zu unterschätzen sind außerdem die Netzwerkeffekte, die sich im Lauf der Zeit innerhalb einer Follower-“Gemeinde” ergeben. Zumindest ausprobieren sollten es die Damen und Herren Berufsschreiber, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Twittern nicht von heute auf morgen perfekt funktioniert, sondern ein kontinuierlicher Lernprozess ist. Je früher man einsteigt, desto besser. Mag ja sein, dass wir es mit einem Hype zu tun haben und die Skeptiker Recht behalten, die in ein, zwei Jahren das Ende von Twitter erwarten. Falls Twitter aber weiterlebt, wird es immer schwerer, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Von den bis dahin nicht gemachten Text- und Networking-Erfahrungen mal ganz zu schweigen.
17. Sep 2009 0 Kommentare
Ein klasse 70er-Spot mit bedeutungsschweren Sätzen wie: “Ford Capri – mit der klaren Linie der Vernunft.”
16. Sep 2009 0 Kommentare
Innovation anno 1963: “Der 230 SL besitzt als erster Sportwagen eine Sicherheitskarosserie mit steifer Fahrgastzelle und verformbarer Front- und Heckpartie.”
Geantwortet
Gurkburk DSL Raiders sagt: Gerade die Medien haben sich geändert, ich finde es persönlich spannend, wie cnn damit umgeht. Dort..., [1 Kommentare]
Wolfgang Sommergut sagt: Cyberskeptiker wie Hr. Nürnberger sind in die Falle ihrer Fehlprognosen getappt. Hätten sie sich..., [1 Kommentare]
腾飞 sagt: 最近wp不能实现自动更新怎么回事呀,目前是2.85的!, [2 Kommentare]
Ron sagt: Danke fuer den Tipp.Habe das selbe Problem und war auf der Suche nach einer Loesung. Ron, [2 Kommentare]
Anra sagt: ne, ich bleib bei Dolomiti. immer noch. da kommt nur http://www.schoeller.de/Home/U nserEis/Unterwegs/BunteEisk..., [17 Kommentare]