Das erste Internet-Gerät überhaupt: Leonard Kleinrock zeigt den Router von 1969

Interessantes Fundstück, gezeigt von einem Internet-Pionier, den kaum jemand kennt: Professor Leonard Kleinrock, der damals an der UCLA (University of California Los Angeles) arbeitete, führt den ersten Internet-Router (damals Packet Switch) überhaupt vor. Wie so oft bei historisch wichtigem Material musste er den Kasten vor der Verschrottung retten und deponierte ihn in einem Büro, in dem gerade Platz war.

“Dies sollte ein Altar für unser Land sein, und irgendwann wird  er das. Aber die letzten 39 Jahre hat man ihn versteckt gehalten.”

Wördpress: Ümlautproblem bei Permalinks gelöst

greenshot_2010-10-14_09-25-18.pngJeder, der mit WordPress bloggt, dürfte das Problem kennen: Wählt man jene Permalink-Einstellung, bei der die Links aus der Posting-Überschrift  erzeugt werden (Einstellungen | Permalinks | Tag und Name), gibt’s Probleme. WordPress unterschlägt nämlich alle deutschen Sonderzeichen wie Umlaute oder ß und erzeugt damit hässliche, “falsche” Links.

Lange wurde als Abhilfe das Plugin o42-clean-umlauts oder der Nachfolger WP Permalauts empfohlen. Nachdem das bei mir und anderen nicht mehr so recht funktionieren mag, hab ich nach einer Alternativlösung gesucht.

Die gibt’s nun bei Codestyling in Form einer PHP-Sprachdatei, die man einfach nur per FTP in das Verzeichnis /wp-content/languages/ kopieren muss. Das korrekte Ergebnis sehen Sie am Beispiel dieses Posting oben im URL-Feld des Browsers.

Twit-J – 80er-Playlist, spontan zusammengetwittert

Ein spontanes abendliches Musik-Pinpong auf Twitter zwischen Thomas Cloer (@computerwoche/@teezeh) und mir (@wmiedl) führte am Ende zu einer netten Playlist mit teilweise unbekannten 80er-Pretiosen die ich hiermit mal festhalten möchte. Natürlich nochmal nach meinem Geschmack neu sortiert…

New Order – True Faith http://youtu.be/og1HAkjOuL0

Les Rita Mitsouko – C’est Comme Ça http://blip.fm/~w6im6

Liaisons Dangereuses -Los Niños Del Parque http://youtu.be/ksuVl3sEf7s

Hüsker Dü – Pink Turns To Blue http://bit.ly/b5g2u6

Television Personalities – Glittering Prizes http://bit.ly/bfdabZ

Les Rita Mitsouko – Marcia Baila http://youtu.be/t6FVlfOgTo8

Fad Gadget http://youtu.be/TcQY9mQ02mM

Thomas Dolby – She Blinded Me With Science http://youtu.be/2IlHgbOWj4o

Es gibt sie noch, die Existenzberechtigung des Journalismus

Wozu noch Journalismus und wie wird sich der Journalismus ändern (müssen)? Ein sehr gutes Interview dazu hat derStandard.at mit dem Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger geführt.

derStandard.at: Was ist der Wert von Journalismus, verglichen mit den Amateuren, die sich auf ein Thema oder eine Region spezialisieren und darüber mit viel Detailwissen auf ihren eigenen Websites schreiben?

Rusbridger: Journalisten haben immer noch die Fähigkeiten, Dinge zu erklären und zu verifizieren, dazu kommen hohe ethische Standards und professionelle Richtlinien. Journalisten kommen auch an Quellen ran, die anderen nicht zugänglich sind. Zudem geben Zeitungen ihren Journalisten auch einen Schutz. Das ermöglicht Formen von Journalismus, bei dem Einzelpersonen in die Knie gehen würden. Wir sollten den Wert von Medienunternehmen nicht unterschätzen und das was wir machen. Wir sollten aber auch auf die Kraft und die Vielfalt der Leser zurückgreifen, um etwas noch Besseres zu machen.

Wozu noch Journalismus?

An der Notwendigkeit von Journalismus hat sich nichts geändert.

Geändert hat sich nur, dass er nicht mehr in einer Welt des Informationsmangels, sondern des Informationsüberflusses stattfindet. Die Aufgabe des Journalisten inmitten des Durcheinanders lässt sich ganz einfach beschreiben: das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und das Richtige vom Falschen. Das Wie hat sich geändert, nicht das Wozu.

Nicht gebraucht wird nur schlechter Journalismus. Aber das war schon immer so. Es fiel früher nur nicht so auf.

Aus Stefan Niggemeiers Beitrag im Rahmen der SZ-Serie “Wozu noch Journalismus?”

Social Web Graffiti – unser erster Konzeptentwurf

Das ganze fing an beim adventlichen "Social Media Glühwein" im Schwabinger Büro von Hillert und Co.: Geschäftsführer Christian Ehl lud mich zu einem gemeinsamen Vortrag ein, in dem wir Kunden und Partnern das Thema Social Media näherbrachten. Kurze Zeit später unterbreite mir Christian das erste Mal seine Idee: Warum nicht mal Social Media auf eine völlig neue, andere Weise darstellen: Nicht in herkömmlichen Präsentationen, nicht in einer weiteren Infografik (wenngleich es da ein paar gute gibt), nein – warum nicht die Kunstform Graffiti wählen? Mich musste er nicht lange überzeugen, ich war sofort begeistert dabei. Über die Weihnachtsfeiertage ist die Idee weiter gereift, Hillert-Grafiker haben sich an erste Designentwürfe für Logos und Blog gemacht und gemeinsam mit Christian hab ich nun die erste Konzeptfassung in eine Präsentation gegossen. Im Hintergrund wurden bereits erste Kontakte mit Graffiti-Sprayern geknüpft, Twitter ist gestartet und das Blog steht kurz vor dem Start. Ich bin schon auf die erste Wand gespannt :-)

“Wozu noch schreiben?”

"There are three difficulties in authorship: to write anything worth publishing, to find honest men to publish it, and to find sensible men to read it."
~ Charles Caleb Colton

An der Fundstelle, dem Divinipoint-Blog, leitet dieses Zitats einen sehr lesenswerter Beitrag ein: “Writing, Why bother” – ein paar sehr kritische (wenn nicht gar desillusionierende) Gedanken über die Zukunft professionellen Schreibens. Trifft vielleicht ganz speziell auf die amerikanische Situation zu – aber gewisse Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen. Hier noch ein weiterer Ausschnitt:

“Stephenie Meyer, best-selling author of the Twilight series, was only discovered because an intern didn’t understand the policies of Writers House, the agency that now represents her.”

Kommentar-Allzweckwaffe für WordPress

admin-comment-options[1] Kommentare auf Blogs müssen immer wieder bearbeitet werden – ob es um Korrekturen des Verfassers selbst geht oder aber um notwendige Eingriffe des Betreibers/Admins in Sachen Moderation oder Spamabwehr. Mein konkretes Problem war etwas exotischer: Ich bin schon vor Jahren von Movable Type auf WordPress umgestiegen, was oberflächlich relativ gut ging, mir aber leider viele falsch zugeordnete Kommentare bescherte.

All diese Probleme lassen sich mit dem Kommentar-“Wundermittel” WP Ajax Edit Comments einfach beheben – mit unzähligen Funktionen in der Admin-Konsole, aber auch mit Ajax-Popus in den Blogeinträgen selbst.

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