Sabotieren die Webzwonull-Blogger den Qualitätsjournalismus?

Die Opposition zwischen den Bloggern auf der einen (guten) Seite und den traditionellen (überkommenen) Journalisten und Medien auf der anderen Seite wird ja in manchen Blog-Debatten arg aufgebauscht. Nun liefert dazu die „Gegenseite“ wieder einmal eine Steilvorlage. So erklärte kein geringerer als der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV),  Helmut Heinen, auf dem evangelischen Kirchentag in Köln:

Web 2.0-Inhalte sind kein Journalismus

Des weiteren sagte er:

„Der Begriff vom Bürgerjournalismus ist Etikettenschwindel„. Relevante Inhalte zu generieren, strukturieren, aufbereiten und die Debatten in den verschiedenen Lebensbereichen zu moderieren, das sei ein kompliziertes Handwerk, welches nur „von talentierten und gut ausgebildeten Journalisten“ erledigt werden könne.

Ich geb ihm ja in einigen Punkten Recht, aber so pauschalisierend wie er sich hier äussert erweckt er den Eindruck, sich die aktuellen Entwicklungen nicht genau angesehen zu haben oder aber aus (Verbands-)politischen Motiven bewusst zu polarisieren. Gut, dass ich Journalist und Blogger bin…

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iPhone: Die „Gottmaschine“ macht seinen Machern Angst

iPhoneMarketingmäßig ist für Apple wie immer alles im grünen Bereich: Der Erscheinungstermin des iPhone (ja, 29.6.) wird gerade über alle Kanäle rausposaunt und zeitgleich wurden drei sehr schöne gemachte Werbe-Videos über das Produkt veröffentlicht. Doch offenbar kriegen ob des enormen Hypes mittlerweile jene Leute kalte Füsse, denen man die Geräte im Falle enttäuschter Erwartungen hinterher tausenfach um die Ohren hauen wird. So berichtet John Markoff in der New York Times, dass einige Apple-Manager hinter vorgehaltener Hand die Sorge geäussert hätten, die erste Käufergeneration könnte von dem Multifunktionshandy („the God machine“) enttäuscht sein. (via fscklog)

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Robert hat die News, und ich die Bilder mit Jobs & Gates…

Gates' erste Visitenkarte

Jobs & Gates

Robert Basic weist gerade auf ein öffentliches Zusammentreffen von Bill Gates und Steve Jobs hin – ich kann dazu vorab schon die Bilder liefern 😉 . Vorletzte Woche war ich nämlich auch noch einen Tag am Microsoft-Stammsitz in Redmond und besuchte dort unter anderem das Microsoft-Museum. Überraschenderweise finden sich dort etliche Exponate mit Apple-Bezug – unter anderem dieses wunderbar Titelbild des Fortune-Magazins vom August 1991. Kein Treppenwitz… Hier gibts noch ein paar weitere Bilder zu sehen:

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2 neue WordPress-Plugins: Related Entries & Less

Wenn es zu einem Blogbeitrag thematisch verwandte Beiträge gibt, dann wäre es für die Leser hilfreich, diese auch als Liste neben oder unter dem Beitrag eingeblendet zu bekommen. Als erstbeste Lösung habe ich jetzt das WordPress-Plugin „Related Entries “ installiert. Angezeigt wird es bei mir jetzt in der rechten Spalte (Sidebar) unter „Ähnliche Beiträge“ – aber nur auf den Seiten der Einzelbeiträge. Perfekt ist die Lösung nicht, weil die thematische Zuordnung nicht auf Tags/Schlagworten oder Kategorien basiert.

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Bill Gates und die Medion-Phantome

Das Phantom: Medion Home ServerChristoph hat recht wundersame Dinge im Zusammenhang mit dem von Bill Gates angekündigten Ultra Mobile PC (UMPC) von Medion erlebt. Da kann ich gleich mit einem weiteren Phantom-Produkt von Medion nachlegen, das seiner Materialisierung harrt: Vorletzte Woche auf der WinHEC hat Bill Gates nämlich schon wieder den Aldi-Hoflieferanten erwähnt – als einen der Hersteller der ab Herbst erhältlichen „Windows Home Server„. Allerdings war auf der Konferenz nur ein einziges Gerät zu sehen,  ein Vorserienmodell von HP. Angeblich schaffte Medion die Fertigstellung seines Vorseriengeräts nicht mehr rechtzeitig zur Veranstaltung in Los Angeles. Stattdessen bekam man ein leeres Gehäuse zu sehen, das als  „Designstudie“ (!) bezeichnet wurde. („Design“ war dabei leiglich die Frontblende auf einem ansonsten odinären Mini-Tower-Gehäuse.) Ob Medion überhaupt davon weiß, einen Home-Server auf seiner Road-Map zu haben? 😉

Seitenaufbau Ost: Winfuture.de

Wahrscheinlich muss man aus dem Osten kommen, um mit derart unbeirrbarem Enthusiasmus und Durchhaltevermögen eine solche Website nach oben zu bringen. Wie mir Sebastian Kuhbach, Gründer und Chef von Winfuture.de und sein Redakteur Roland Quandt letzte Woche erzählten, wurde dieses IT-Portal rund um Microsoft-Themen vor sieben Jahren in Halle zunächst als Programmierprojekt gestartet. Mit einem Riesenaufwand zimmerten Sebastian und zwei weiter Entwickler erst einmal ein komplett neues Content-Managementsystem, bevor der erste Artikel online gehen konnte. Jeder andere Websitebetreiber oder Verleger würde ein solches Vorhaben wohl als verrückt abkanzeln und stattdessen auf ein fertiges CMS zurückgreifen.

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Online & Journalismus – ein Widerspruch?

Mit dem beginnenden Dotcom-Boom fingen vor 10 Jahren die ersten Verlage an, Websites aufzubauen. Gleichzeitig schossen auch die Multifunktionsportale wie Pilze aus dem Boden, die allesamt dasselbe Pottpurri aus Suchmaschine, E-Commerce und News rausknallten. Content sollte plötzlich King sein, weil man ja mit irgendetwas seine Seiten füllen musste. Bloß Geld durft der König keins kosten, weil es damals noch kein funktionierendes Geschäftsmodell für Online-Journalismus gab. Und so nahm die Unsitte mit den schnellen, kurzlebigen „News“ seinen Lauf, bei denen  eigentlich nur jeder vom anderen abschmiert.

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1984, 1987, Google

Orwells 1984, das war in den 80er Jahren die Mahnschrift gegen den totalitären Überwachungsstaat. Den sahen viele 1987 vor der Tür stehen, als hierzulande eine großangelegte Volkszählung stattfand. Ein damaliger Bekannter wehrte sich tatsächlich auf die harte Tour – noch Jahre später hatte er immer wieder Gerichtstermine wegen seiner „Auskunftsverweigerung“. Nebenbei motivierte ihn diese Geschichte zusätzlich zu diversen Aktivitäten in gewaltbereiten autonomen Kreisen. Dabei ging es doch nur um ein paar läppische persönliche Angaben.

Google plant heute noch viel schlimmere Dinge – sie wollen eine vollständige Datenbank mit allen persönlichen Informationen über alle Nutzer – also im Idealfall wohl die gesamte Weltbevökerung. Das ist jetzt keine böswillige Unterstellung, sondern das sagt der Google-CEO Eric Schmidt ganz freimütig in der Presse (der Link wäre schon noch hilfreich gewesen, Heinrich. Aber Google hilft… 😉 ).

Einen Aufschrei hab ich bisher noch nicht gehört. Aber vielleicht hat ja Alexander Endl recht: „Es gibt kein zurück.“

WordPress-Karawane

Und wieder ist einer von MovableType auf WordPress umgestiegen. Wolfgang beschreibt die wichtigsten  Auffälligkeiten bei der Migration seiner Blog-Software von MT 2.661 auf WP 2.1 (ist übrigens schon wieder veraltet 😉 ) Die Template-Tags von MT haben mir übrigens auch besser gefallen, das Layout-Feintuning ging damit recht einfach von der Hand.

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