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Seitenaufbau Ost: Winfuture.de

Wahrscheinlich muss man aus dem Osten kommen, um mit derart unbeirrbarem Enthusiasmus und Durchhaltevermögen eine solche Website nach oben zu bringen. Wie mir Sebastian Kuhbach, Gründer und Chef von Winfuture.de und sein Redakteur Roland Quandt letzte Woche erzählten, wurde dieses IT-Portal rund um Microsoft-Themen vor sieben Jahren in Halle zunächst als Programmierprojekt gestartet. Mit einem Riesenaufwand zimmerten Sebastian und zwei weiter Entwickler erst einmal ein komplett neues Content-Managementsystem, bevor der erste Artikel online gehen konnte. Jeder andere Websitebetreiber oder Verleger würde ein solches Vorhaben wohl als verrückt abkanzeln und stattdessen auf ein fertiges CMS zurückgreifen.

Online & Journalismus – ein Widerspruch?

Mit dem beginnenden Dotcom-Boom fingen vor 10 Jahren die ersten Verlage an, Websites aufzubauen. Gleichzeitig schossen auch die Multifunktionsportale wie Pilze aus dem Boden, die allesamt dasselbe Pottpurri aus Suchmaschine, E-Commerce und News rausknallten. Content sollte plötzlich King sein, weil man ja mit irgendetwas seine Seiten füllen musste. Bloß Geld durft der König keins kosten, weil es damals noch kein funktionierendes Geschäftsmodell für Online-Journalismus gab. Und so nahm die Unsitte mit den schnellen, kurzlebigen „News“ seinen Lauf, bei denen  eigentlich nur jeder vom anderen abschmiert.

Windows Server 2008 kann nichts für die Ratte, …

Viecherei… aber es gibt trotzdem einen Zusammenhang: Der Bus im Hintergrund hat uns heute Morgen vom Sheraton Downtown Los Angeles ein paar Blöcke weiter zur Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) gefahren. Bill Gates war auch da – er hielt um 9 Uhr die Eröffnungs-Keynote und hat darin unter anderem den offiziellen Produktnamen für das nächste große Serverprodukt von Microsoft bekanntgegeben: Longhorn heißt jetzt „Windows Server 2008“ und soll noch vor Ende des Jahres erscheinen.