Acrobat – äh, Adobe Reader: Ihr kriegt mich nicht…

Heute Nachmittag, Supportanruf von einem Freund: „Wie krieg ich den Acrobat Reader?“ Er verfügt über solides PC-Grundwissen – ich also: „www.adobe.de“. „OK, ich bin auf der Seite, und jetzt?“ Da ich grad keinen PC greifbar habe, versuche ich ihn „blind“ anzuleiten: „Da muss irgendwo ein Download-Button sein, aber Achtung: Das heißt jetzt ‚Adobe Reader‘!“ Er sucht auf der Seite rum: „Ist es das hier: Get Adobe Reader?“ „Ja genau, klick das bitte an.“ „Und jetzt, wie gehts weiter?“ Ich: „Ja – halt irgendwo auf Download klicken!“ Er: „Aber wo? Auf Acrobat?“ Ich: „NEIN! Acrobat heißt jetzt Twix, äh Adobe Reader!“ Das Ganze geht einige Minuten hin und her, bis er endlich den Download hinkriegt.
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Mann gegen Maschine: Spyware und Trojaner trockenlegen

Das Antivirengeschäft ist zu einem gewissen Grad ein Geschäft mit der Angst – man möge sich nur einmal die Diskrepanz zwischen der PR-unterstützten Hysterie einerseits und den im Vergleich dazu unglaublich banalen Selbsterhaltungsmechanismen solcher Windows-Schädlinge vor Augen führen (Punkt 4, ganz unten, „Löschen Run-Schlüssel“ – das wars!).

Mir persönlich sind allein aus ästhetischen Gründen die fetten, systembremsenden Antiviren-Suiten unsympathisch – ich schätze das Prinzip Einfachheit und rücke deshalb den Parasiten seit Jahren mit Schraubenzieher und Seitenschneider zu Leibe. So wie gestern wieder mal bei einem Bekannten: Mit 28(!) verschiedenen Trojanern und Spyware-Tools konnte man den PC seines Sohnes durchaus als hochgradig verseucht bezeichnen. (Kein Servicepack 2, Kazaa und Co. im Dauereinsatz…). Doch selbst bei einem derart massivem Befall gilt: Wenn man das Grundprinzip all dieser Windows-Geschwüre einmal verstanden hat, führt auch hier der übliche minimal-invasive Eingriff im Autorun-Bereich in kurzer Zeit zu einem sauberen Rechner.

Wichtig sind dazu zwei Dinge:
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Aussen: Kawasaki Z1000. Innen: FreeBSD-UNIX

Man fragt sich ja erstmal schon, wie „Kawasaki Z1000“ und UNIX zusammenpassen sollen. Aber dieser Mann hier liefert eine plausible Erklärung: Er hat in seinen Feurerstuhl einen PC eingebaut, um über eine Helmkamera während der Fahrt digitale Videoaufnahmen machen zu können. Klar, hätte man auch gleich drauf kommen können.

Er ist nicht der erste, der seine Ausritte filmt. Wenn das so weitergeht, gewinnt der Begriff Actionfilm bald eine neue Bedeutung…
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Aufgepasst, der Privacy-Offizier meldet sich!

So soll es sein, so bloggt man gern: Kaum steht meine Beschwerde über Plaxo einen halben Tag online, meldet sich schon der besorgte Privacy-Officer („Privatlebenoffizier“!) von Plaxo (wenn er sie es denn ist…)! Mich wundert das ja nicht – wer ein so heikles Geschäft betreibt, macht schließlich auch Web- und insbesondere Blog-Monitoring. Mir ist es im Moment zu mühsam, dem Herrn der Dame den belästigenden Charakter und das potenziell anrüchige Geschäftsmodell seines ihres Dienstes darzulegen. Mal schaun, ob er sie nachhakt.

Wie Browser-Frontends nerven – Teil 2

Die Diskussionen um die nach wie vor fundamentalen Unzulänglichkeiten von Web-GUIs sind mühsam, weil man meist kein plakatives Beispiel bei der Hand hat. Wenn einem das Web Wurscht sein könnte, müsst man sich darüber keinen Kopf machen. Weil aber aus verschiedensten Gründen der Web-App-Hype weiterköchelt, untermauere ich meine Aversionen wieder mal mit Belegen. Fündig wird man ja tatsächlich täglich – gerade bin ich bei BMW wieder über ein haarsträubendes Beispiel gestolpert.
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Plaxo: Diskrete Adressensammler, harmlose Spammer?

Unter dem Namen „Plaxo“ kursiert ein auf den ersten Blick recht praktisches Tool. Es verspricht Outlook-Anwendern, dass es die Kontaktdaten im Adressbuch automatisch aktualisiert. Klingt für den Anwender recht verlockend: Ich brauch mich nicht mehr darum kümmern, ob meine Kontakte noch gültig sind, weil Plaxo mir die Aktualisierung abnimmt.

Wer allerdings wie ich im Adressbuch von mehreren Plaxo-Nutzern geführt wird, könnte das anders sehen. Gerade hab ich z.B. wieder von jemanden eine automatisch generierte, ziemlich aufdringliche Plaxo-Mail erhalten.
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CeBIT-Spätlese „Videotelefonie: Wiederkehr einer 50-jährigen Totgeburt

Gibt es eigentlich einen langlebigeren und erfolgloseren Hype als die Videotelefonie? Nachdem die Technik zu meinem Erstaunen auf der diesjährigen CeBIT wieder einmal exhumiert wurde, bin ich nun zufällig auf die Ursprünge dieser einstigen Zukunftsvision gestoßen.

Wie man in der Firmenzeitschrift „Record“ der legendären Bell Laboratories von 1969 (hier in der PDF-Fassung) nachlesen kann, wurde der erste Prototyp eines Videotelefons bereits 1956 in Betrieb genommen. Der erste kommerzielle Dienst startete 1964 zwischen New York, Chicago und Washington.
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