Man fragt sich ja erstmal schon, wie „Kawasaki Z1000“ und UNIX zusammenpassen sollen. Aber dieser Mann hier liefert eine plausible Erklärung: Er hat in seinen Feurerstuhl einen PC eingebaut, um über eine Helmkamera während der Fahrt digitale Videoaufnahmen machen zu können. Klar, hätte man auch gleich drauf kommen können.

Er ist nicht der erste, der seine Ausritte filmt. Wenn das so weitergeht, gewinnt der Begriff Actionfilm bald eine neue Bedeutung…

Die Diskussionen um die nach wie vor fundamentalen Unzulänglichkeiten von Web-GUIs sind mühsam, weil man meist kein plakatives Beispiel bei der Hand hat. Wenn einem das Web Wurscht sein könnte, müsst man sich darüber keinen Kopf machen. Weil aber aus verschiedensten Gründen der Web-App-Hype weiterköchelt, untermauere ich meine Aversionen wieder mal mit Belegen. Fündig wird man ja tatsächlich täglich – gerade bin ich bei BMW wieder über ein haarsträubendes Beispiel gestolpert.

Unter dem Namen „Plaxo“ kursiert ein auf den ersten Blick recht praktisches Tool. Es verspricht Outlook-Anwendern, dass es die Kontaktdaten im Adressbuch automatisch aktualisiert. Klingt für den Anwender recht verlockend: Ich brauch mich nicht mehr darum kümmern, ob meine Kontakte noch gültig sind, weil Plaxo mir die Aktualisierung abnimmt.

Wer allerdings wie ich im Adressbuch von mehreren Plaxo-Nutzern geführt wird, könnte das anders sehen. Gerade hab ich z.B. wieder von jemanden eine automatisch generierte, ziemlich aufdringliche Plaxo-Mail erhalten.

Gibt es eigentlich einen langlebigeren und erfolgloseren Hype als die Videotelefonie? Nachdem die Technik zu meinem Erstaunen auf der diesjährigen CeBIT wieder einmal exhumiert wurde, bin ich nun zufällig auf die Ursprünge dieser einstigen Zukunftsvision gestoßen.

Wie man in der Firmenzeitschrift „Record“ der legendären Bell Laboratories von 1969 (hier in der PDF-Fassung) nachlesen kann, wurde der erste Prototyp eines Videotelefons bereits 1956 in Betrieb genommen. Der erste kommerzielle Dienst startete 1964 zwischen New York, Chicago und Washington.

Die Debatten über Web-Anwendungen vs. Fat-Client-Software werden so schnell nicht enden, aber eigentlich ist es auch müßig, sich darüber zu streiten. Denn Fakt ist einerseits: Die Plattform- und Ortsunabhängigkeit von Web-Anwendungen zählt zu den größten Leistungen in der IT-Geschichte. Auch in mir hat sich vor über 10 Jahren, seit meinen ersten Web-Kontakten, die Hoffnung festgesetzt, dass ich bald nicht mehr mit meinen Daten und Programmen an feste Client gebunden sein werde. Fakt ist aber leider auch, …