Aussen: Kawasaki Z1000. Innen: FreeBSD-UNIX

Man fragt sich ja erstmal schon, wie „Kawasaki Z1000“ und UNIX zusammenpassen sollen. Aber dieser Mann hier liefert eine plausible Erklärung: Er hat in seinen Feurerstuhl einen PC eingebaut, um über eine Helmkamera während der Fahrt digitale Videoaufnahmen machen zu können. Klar, hätte man auch gleich drauf kommen können.

Er ist nicht der erste, der seine Ausritte filmt. Wenn das so weitergeht, gewinnt der Begriff Actionfilm bald eine neue Bedeutung…
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Aufgepasst, der Privacy-Offizier meldet sich!

So soll es sein, so bloggt man gern: Kaum steht meine Beschwerde über Plaxo einen halben Tag online, meldet sich schon der besorgte Privacy-Officer („Privatlebenoffizier“!) von Plaxo (wenn er sie es denn ist…)! Mich wundert das ja nicht – wer ein so heikles Geschäft betreibt, macht schließlich auch Web- und insbesondere Blog-Monitoring. Mir ist es im Moment zu mühsam, dem Herrn der Dame den belästigenden Charakter und das potenziell anrüchige Geschäftsmodell seines ihres Dienstes darzulegen. Mal schaun, ob er sie nachhakt.

Wie Browser-Frontends nerven – Teil 2

Die Diskussionen um die nach wie vor fundamentalen Unzulänglichkeiten von Web-GUIs sind mühsam, weil man meist kein plakatives Beispiel bei der Hand hat. Wenn einem das Web Wurscht sein könnte, müsst man sich darüber keinen Kopf machen. Weil aber aus verschiedensten Gründen der Web-App-Hype weiterköchelt, untermauere ich meine Aversionen wieder mal mit Belegen. Fündig wird man ja tatsächlich täglich – gerade bin ich bei BMW wieder über ein haarsträubendes Beispiel gestolpert.
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Plaxo: Diskrete Adressensammler, harmlose Spammer?

Unter dem Namen „Plaxo“ kursiert ein auf den ersten Blick recht praktisches Tool. Es verspricht Outlook-Anwendern, dass es die Kontaktdaten im Adressbuch automatisch aktualisiert. Klingt für den Anwender recht verlockend: Ich brauch mich nicht mehr darum kümmern, ob meine Kontakte noch gültig sind, weil Plaxo mir die Aktualisierung abnimmt.

Wer allerdings wie ich im Adressbuch von mehreren Plaxo-Nutzern geführt wird, könnte das anders sehen. Gerade hab ich z.B. wieder von jemanden eine automatisch generierte, ziemlich aufdringliche Plaxo-Mail erhalten.
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CeBIT-Spätlese „Videotelefonie: Wiederkehr einer 50-jährigen Totgeburt

Gibt es eigentlich einen langlebigeren und erfolgloseren Hype als die Videotelefonie? Nachdem die Technik zu meinem Erstaunen auf der diesjährigen CeBIT wieder einmal exhumiert wurde, bin ich nun zufällig auf die Ursprünge dieser einstigen Zukunftsvision gestoßen.

Wie man in der Firmenzeitschrift „Record“ der legendären Bell Laboratories von 1969 (hier in der PDF-Fassung) nachlesen kann, wurde der erste Prototyp eines Videotelefons bereits 1956 in Betrieb genommen. Der erste kommerzielle Dienst startete 1964 zwischen New York, Chicago und Washington.
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Microsoft weiß nicht mehr weiter…

Gerade segelt eine Pressemitteilung von Microsoft rein. Titel: „Microsoft tritt der Forschungsinitiative Office 21 bei“. Worum es geht, erläutert der nächste Satz: „Sie untersucht, wie das Büro der Zukunft konkret aussehen kann.“

Jetzt muss ich mich aber schon wundern. Klar, momentan sind wir bei Office 11 (interne Berzeichnung für Office 2003), das nächste Office 12 ist in der Mache. Dass also auch Microsoft selbst noch nicht weiß, wie Office 21 (Office 2020?) einmal aussehen wird, muss einen nicht wundern. Dass sich die Redmonder aber darüber jetzt schon den Kopf zerbrechen? Und dass sie diese Fragen dem Fraunhofer-Institut anvertrauen? Nennt man sowas nicht Outsourcing – und macht man das nicht in Indien?

Immerhin: Wie ein Büro auszusehen hat, wurde seit der Version 1.0 in Redmond festgelegt. Nun dürfen bei der Inneneinrichtung endlich auch mal andere mitreden. (Sofern ich das jetzt alles richtig verstanden habe…)

Warum HTML/Browser/Web nerven, Teil 1

Die Debatten über Web-Anwendungen vs. Fat-Client-Software werden so schnell nicht enden, aber eigentlich ist es auch müßig, sich darüber zu streiten. Denn Fakt ist einerseits: Die Plattform- und Ortsunabhängigkeit von Web-Anwendungen zählt zu den größten Leistungen in der IT-Geschichte. Auch in mir hat sich vor über 10 Jahren, seit meinen ersten Web-Kontakten, die Hoffnung festgesetzt, dass ich bald nicht mehr mit meinen Daten und Programmen an feste Client gebunden sein werde. Fakt ist aber leider auch, …
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