Ein interessantes FAQ hat Microsoft-Starblogger Robert Scoble veröffentlicht: Er stellt im „Scobleizer Press FAQ“ klar, dass er jede Interviewanfrage von Journalisten aus Gründen der firmeneigenen PR-Richtlinien an die PR-Agentur Waggener Edstrom weiterleiten müsse – es gehe dabei um immerhin bis zu 10 Anfragen täglich. Interessanterweise ist davon seine Freiheit als Blogger in keiner Weise berührt.

Es ist ein alter Kampf in der IT: Um den Nutzwert von gespeicherten Daten zu erhöhen und Inhalte besser zu finden, sollten sie von den Bearbeitern mit Metadaten wie etwa Schlagwörtern ausgezeichnet werden. Doch der Weg des geringsten Widerstands führt offenkundig an den Metadaten vorbei – nur selten kommen die Anwender diesen Aufgaben nach. Jon Udell hat nun festgestellt, dass das Geheimnis neuartiger „Social Software“ wie flickr oder del.icio.us darin liegt, dass sie auf raffinierte Weise die Nutzer zur Angabe von Metadaten verleiten.

Dass Linux reif für den Desktop sei, hören wir nun schon seit mindestens 6 Jahren. Während die Open-Source-Szene gerne den Monopolisten aus Redmond als Hindernis sieht, das es zu überwinden gilt, hat Markus Breuer einen offenbar unausmerzbaren Blinden Fleck identifiziert: Open Source erreicht die Endanwender nicht, weil Entwickler und Anwender meist identisch sind. Es fehle dabei weitgehend an einem anwenderorientierten Entwicklungsansatz.

OfflineBlogging: SharMT
Als herkömmliche Bedien- und Editieroberfläche für Weblogs dient ein Browser. Etwas mehr Bedienkomfort versprechen Client-Werkzeuge, wie sie auch auf Cydome schon gelegentlich vorgestellt wurden. In der Zwischenzeit hat sich speziell bei den Frontends für Movable Type wieder einiges getan, doch nach wie vor hapert es massiv an der Unterstützung für deutsche Sonderzeichen sowie XHTML.