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Fluch der Metadaten: Warum schafft Social Software, was Firmen nicht gelingt?

Es ist ein alter Kampf in der IT: Um den Nutzwert von gespeicherten Daten zu erhöhen und Inhalte besser zu finden, sollten sie von den Bearbeitern mit Metadaten wie etwa Schlagwörtern ausgezeichnet werden. Doch der Weg des geringsten Widerstands führt offenkundig an den Metadaten vorbei – nur selten kommen die Anwender diesen Aufgaben nach. Jon Udell hat nun festgestellt, dass das Geheimnis neuartiger „Social Software“ wie flickr oder del.icio.us darin liegt, dass sie auf raffinierte Weise die Nutzer zur Angabe von Metadaten verleiten.

Warum Linux am Desktop scheitert

Dass Linux reif für den Desktop sei, hören wir nun schon seit mindestens 6 Jahren. Während die Open-Source-Szene gerne den Monopolisten aus Redmond als Hindernis sieht, das es zu überwinden gilt, hat Markus Breuer einen offenbar unausmerzbaren Blinden Fleck identifiziert: Open Source erreicht die Endanwender nicht, weil Entwickler und Anwender meist identisch sind. Es fehle dabei weitgehend an einem anwenderorientierten Entwicklungsansatz.

DAU-Alarm: Was PC-Bastler so alles schrotten

Kunde kann nichts dafür
Schlechter Fachhandelsservice und miese Produktqualität sind beliebte Themen in PC-Zeitschriften. Dass es umgekehrt aus Händlersicht auch ein grassierendes Problem mit betrügerischen Reklamationen gibt, zeigt die Web-Site DAU-Alarm.de. Interessant, was dilettantische PC-Bastler so alles als „fehlerhaft“ zu reklamieren versuchen…

Offline- vs. Online-Blogging: Mangelhafte Tools zuhauf

OfflineBlogging: SharMT
Als herkömmliche Bedien- und Editieroberfläche für Weblogs dient ein Browser. Etwas mehr Bedienkomfort versprechen Client-Werkzeuge, wie sie auch auf Cydome schon gelegentlich vorgestellt wurden. In der Zwischenzeit hat sich speziell bei den Frontends für Movable Type wieder einiges getan, doch nach wie vor hapert es massiv an der Unterstützung für deutsche Sonderzeichen sowie XHTML.

E-Mail und der Mythos von den erfolgreichen Worcaholics

Interessante Überlegungen zur permanenten Erreichbarkeit durch E-Mail und Handy hat Thomas Klau in der Financial Times angestellt. In Großbritannien formiere sich auf breiter Front ein Widerstand gegen das Leitbild des „durchgehend ackernden Leistungsträgers“, der 20 Stunden am Tag erreichbar sei. Dabei sei aber auch ein Zusammenhang mit der positiven Beschäftigungssituation auf der Insel zu berücksichtigen – für uns Deutsche also wenig Anlass zur Hoffnung…

Google-Steinzeit: Früher war doch alles besser…

Google vor 40 JahrenWir haben uns so sehr an unsere Computer gewöhnt, dass wir uns kaum mehr vorstellen können, wie man vor 40 Jahren mit dem Ablegen und Finden von Informationen umgegangen ist. Kevin Fox hat einen Beleg ausgegraben, der uns veranschaulicht, mit welch einfachen Mitteln damals zum Beispiel Google gearbeitet hat.

Intel-Forschung: Der „überall-PC” folgt dem User wie ein Schatten

Für eines der größten Probleme in der IT haben Forscher von Intel Research in Pittsburgh möglicherweise eine Lösung gefunden. Wer heute an unterschiedlichen Orten wie Büro, Wohnung, Hotel usw. mit einem Computer arbeiten muss, schleppt entweder ständig einen Laptop mit sich herum oder nutzt Behelfslösungen wie Terminal- oder Browser-Anwendungen, um über das Internet an seine wichtigen Daten und Programmfunktionen zu kommen. Das von Intel entwickelt Verfahren „Internet Suspend/Resume“ ermöglicht einen virtuellen, eigenen PC, der an jedem Ort der Welt auf jedem Rechner laufen soll.

Totale Amnesie: Durchschnittlich lebt eine Webseite nur 44 Tage!

Als teilweise verhängnisvolle Entwicklung bezeichnet Neil Beagrie von der British Library die Digitalisierung aller Informationen. In einem interessanten Interview mit der SAP-eigenen Online-Publikation SAP Info weist er unter anderem darauf hin, dass digitale Informationen im Gegensatz zu früheren medialen Aufzeichnungen wie Büchern nicht mehr rein zufällig überleben werden. Zudem haben Berechnungen ergeben, dass die durchschnittliche Lebensdauer einer Webseite nur 44 Tage betrage – einschließlich bedeutender Datenressourcen.

Terminalserver: Kann Microsoft Citrix das Wasser abgraben?

Terminalserver sind heute in praktisch jedem größeren Unternehmen anzutreffen. Sie dienen in erster Linie dazu, ein klassisches Windows-Defizit auszubügeln: Anwendungen können damit von jedem beliebigen Terminal oder Browser aus genutzt werden, die aufwändige Verwaltung von Einzelplatz-PCs entfällt vollständig. Citrix gilt als Erfinder dieser Windows-Erweiterung. Eine umfassende Übersicht über den Funktionsumfang und die Kosten von Citrix‘ Metaframe und seinen härtesten Konkurrenten wie dem kostenlos in Windows Server intergrierten Microsoft Terminalserver bietet Terminalserver-Spezialist Brian Madden hier.