Bill Gates 84: Um die Ursprünge von Apples Macintosh und Windows ranken sich viele Legenden. Einer gängigen Meinung nach hat Microsoft in den 80ern die Windows-Benutzeroberfläche von Apple kopiert. Ob nun, wie eine gelegentlich vertretene Gegenmeinung besagt, Steve Jobs als Praktikant bei XEROX PARC die dort entwickelten grafischen Bediensysteme Star und Alto kennengelernt hatte, um diese danach als erster erfolgreich abzukupfern, sei mal dahingestellt.

Mir bisher unbekannt war jedenfalls der Umstand, dass Microsoft seine Textverarbeitung Word 1.0 auf Mac-Prototypen  entwickelte, um sie 1984 als erste Office-Anwendung gemeinsam mit dem Ur-Mac auszuliefern. 1985 folgte Excel 1.0 für Mac nach. Hier ein netter Beleg – eine Apple-Zeitungsanzeige von 1984 mit frühen MS-Büroanwendungen auf dem Mac.

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Eine weitere CeBIT-Inspiration:
Ich zähle mich nicht zu den Leuten, die im Amt eines Datenschutzbeauftragten eine sinnvolle und zielführende Institution sehen. Vielmehr frage ich mich, ob diese Form der Institutionalisierung auf der Ebene eines trägen Staatsapparates nicht den Ernst der Lage gnadenlos verharmlost und an den eigentlichen Problemen völlig vorbeizielt, indem Beamte zu bestimmten Anlässen einen Datenschutzbericht abliefern. Allein jener traditionell kulturpessimistischem Stil des Vortrags und die ewig gleiche Leier, wonach alles immer schlimmer wird und der Datenschutzbeauftragte es wieder einmal gerade noch geschafft hat, das Schlimmste zu verhindern, entlockt mir seit etwa zehn Jahren nur noch ein gelangweiltes Gähnen.