Sun – in den 90ern war das Mythos pur. Der Name stand für Fortschritt durch IT, und ohne deren Server wäre der Internet-Boom nicht denkbar gewesen. Ein Uni-IT-Kollege von damals und Web-Afficionado der ersten Stunde legte sich Anfang der 90er für zuhause eine gebrauchte Sun-Workstation für 20.000 Mark zu – inklusive einer damals sündteueren Telekom-Standleitung. Er betrieb damit einen Webserver mit eigener Domain und bediente erste Web-Kunden per Remote-Access. Für uns PC-Frickler war das wie die bemannte Marsmisson – der unerreichbare Technologie-Olymp zu einer Zeit, als man sich mit Modem schon als Kulturrevolutionär fühlte und der Rest der Bevölkerung E-Mail noch für eine falsch geschriebene Topfbeschichtung hielt.
Der strahlende Glanz von einst ist längst verblasst und nun wird also der Datenbankpate Larry Ellison als Abwracker einen unrühmlichen Schlusstrich ziehen. Infoworld hat noch einmal in den Archiven gekramt und lässt die Geschichte des legendären, von Andreas von Bechtolsheim (nicht McNealy!, lt. Infoworld) gegründeten Unternehmens in Bildern Revue passieren.
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Ein Kommentator bei vowe beschreibt, wie man ein Mini-USB-Ladegerät für’s Auto selber bauen und dabei 10 Euro sparen kann:
Kleiner tip für bastler: das teil kann man auch selber basteln für unter 2 euro! im conrad katalog gibts für 0,57 euro einen IC7805 (IC 7805 TO 220 – Artikel Nr 179205 – 62) …
hab das ganze zb bei mir im auto mit dem dremel direkt ins armaturenbrett eingebaut …
“MIT DEM DREMEL INS ARMATURENBRETT” ? Ja, ich erinnere mich, in den 80ern hat man das so gemacht…
Wer lieber stöpselt statt lötet, könnte stattdessen an den von Volker beschriebenen Mini-USB-Ladern von Belkin oder Hama Gefallen finden.
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Orwells 1984, das war in den 80er Jahren die Mahnschrift gegen den totalitären Überwachungsstaat. Den sahen viele 1987 vor der Tür stehen, als hierzulande eine großangelegte Volkszählung stattfand. Ein damaliger Bekannter wehrte sich tatsächlich auf die harte Tour – noch Jahre später hatte er immer wieder Gerichtstermine wegen seiner “Auskunftsverweigerung”. Nebenbei motivierte ihn diese Geschichte zusätzlich zu diversen Aktivitäten in gewaltbereiten autonomen Kreisen. Dabei ging es doch nur um ein paar läppische persönliche Angaben.
Google plant heute noch viel schlimmere Dinge – sie wollen eine vollständige Datenbank mit allen persönlichen Informationen über alle Nutzer – also im Idealfall wohl die gesamte Weltbevökerung. Das ist jetzt keine böswillige Unterstellung, sondern das sagt der Google-CEO Eric Schmidt ganz freimütig in der Presse (der Link wäre schon noch hilfreich gewesen, Heinrich. Aber Google hilft…
).
Einen Aufschrei hab ich bisher noch nicht gehört. Aber vielleicht hat ja Alexander Endl recht: “Es gibt kein zurück.”
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Um die Ursprünge von Apples Macintosh und Windows ranken sich viele Legenden. Einer gängigen Meinung nach hat Microsoft in den 80ern die Windows-Benutzeroberfläche von Apple kopiert. Ob nun, wie eine gelegentlich vertretene Gegenmeinung besagt, Steve Jobs als Praktikant bei XEROX PARC die dort entwickelten grafischen Bediensysteme Star und Alto kennengelernt hatte, um diese danach als erster erfolgreich abzukupfern, sei mal dahingestellt.
Mir bisher unbekannt war jedenfalls der Umstand, dass Microsoft seine Textverarbeitung Word 1.0 auf Mac-Prototypen entwickelte, um sie 1984 als erste Office-Anwendung gemeinsam mit dem Ur-Mac auszuliefern. 1985 folgte Excel 1.0 für Mac nach. Hier ein netter Beleg – eine Apple-Zeitungsanzeige von 1984 mit frühen MS-Büroanwendungen auf dem Mac.
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Eine weitere CeBIT-Inspiration:
Ich zähle mich nicht zu den Leuten, die im Amt eines Datenschutzbeauftragten eine sinnvolle und zielführende Institution sehen. Vielmehr frage ich mich, ob diese Form der Institutionalisierung auf der Ebene eines trägen Staatsapparates nicht den Ernst der Lage gnadenlos verharmlost und an den eigentlichen Problemen völlig vorbeizielt, indem Beamte zu bestimmten Anlässen einen Datenschutzbericht abliefern. Allein jener traditionell kulturpessimistischem Stil des Vortrags und die ewig gleiche Leier, wonach alles immer schlimmer wird und der Datenschutzbeauftragte es wieder einmal gerade noch geschafft hat, das Schlimmste zu verhindern, entlockt mir seit etwa zehn Jahren nur noch ein gelangweiltes Gähnen.
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Werbekampagne aus der Titanic (etwa Ende der 80er)
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Unter “dem kleinsten PC” stellt man sich gewöhnlich Micro-Sub-Notebooks wie JVCs MP-XP731 vor, bei denen man sich beim Tippen die Finger verrenkt. Dass es noch kleiner geht, zeigt der PDA-artige OQO mit Windows XP, der nun offenbar tatsächlich kurz vor der Markteinführung steht. Er tritt damit in eine Ahnenreihe von Zwergen-PCs, die es bereits in den 80ern mit MS-DOS gab.
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Geantwortet
ertzu sagt: Mir ist es auch unverstaendlich, wie weit sich der gute Herr da aus dem Fenster gelehnt hat. Hat nicht wirklich Ahnung..., [1 Kommentare]
Jochen sagt: Myhammer?, [2 Kommentare]
Hartbock sagt: Gab es nicht auch eine Serie über Phileas Fogg von den selben Machern? Über die findet man ebenfalls nichts, nur..., [1 Kommentare]
Gurkburk DSL Raiders sagt: Gerade die Medien haben sich geändert, ich finde es persönlich spannend, wie cnn damit umgeht. Dort..., [1 Kommentare]
Wolfgang Sommergut sagt: Cyberskeptiker wie Hr. Nürnberger sind in die Falle ihrer Fehlprognosen getappt. Hätten sie sich..., [1 Kommentare]