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Von Wolfgang Miedl, am 03.08.09
Jeff Jarvis schreibt in seiner aktuellen Guardian-Kolumne, dass er das Yahoo-Konzept immer schon für grundfalsch hielt:
After all, 15 years ago, it was Yahoo that first organised the web for us. Its original ambition seems quaintly naive today: human editors cataloguing every site worth visiting and deciding which were the hot ones we should
→ Weiterlesen: Yahoo – das veraltete Denken der Webkatalogisierer
Von wmiedl, am 25.04.09
Sun – in den 90ern war das Mythos pur. Der Name stand für Fortschritt durch IT, und ohne deren Server wäre der Internet-Boom nicht denkbar gewesen. Ein Uni-IT-Kollege von damals und Web-Afficionado der ersten Stunde legte sich Anfang der 90er für zuhause eine gebrauchte Sun-Workstation für 20.000 Mark zu – inklusive einer damals sündteueren
→ Weiterlesen: Sun – Aufstieg und Fall eines IT-Giganten in Bildern
Von wmiedl, am 27.07.07
Einige deutsche Intellektuelle haben durchaus schon in den 90er Jahren die unaufhaltsam heranwalzende Kulturrevolution der Informationstechnologie erkannt. In den Feuilletons gaben aber dennoch jene Kulturpessimisten den Ton an, die die Beherrschung polemischer Stilformen dem Aneignen von IT-Kenntnissen vorzogen. Wer sich auf den Stand der Debatten bringen wollte, las denn auch besser die amerikanischen Hurraschreier von Wired als die deutschen Miesepeter – erstere besaßen wenigstens das nötige Grundwissen.
Dass sich daran nicht viel geändert hat, konnte man gestern wieder im Feuilleton der Süddeutschen nachlesen (hier zum kostenpflichgtigen Download ).
Continue reading IT im (SZ-)Feuilleton: Die Maus ist böse
Von wmiedl, am 02.04.07
Ich gehöre einerseits zu jenen Leuten, die bereits Mitte der 90er den baldigen Niedergang (nicht Untergang!) von Printpublikationen vorhergesagt hatten. Und ich habe mich dazu in mehreren wissenschaftlichen Arbeiten (die ich demnächst hier veröffentlichen werde) bereits vor über 10 Jahren recht weit aus dem Fenster gelehnt.
Dass es jetzt einigen Verlagen nicht schnell genug
→ Weiterlesen: Nicht zu voreilig, Print-Totengräber
Von wmiedl, am 10.10.06
Ajax ist zur Zeit en vogue, weil damit endlich eine Technik zur Verfügung steht, mit der man schöne und intuitive Browser-Anwendungen erstellen kann. Dass sich das schon bald als technologischer Holzweg entpuppen könnte, davor warnt Bjön Müller von der Software AG: … und ganz schnell wurde aus einem “interaktiven Frontend” ein komplexes, in JavaScript
→ Weiterlesen: AJAX: Durch die Hintertür zum neuen Fat-Client?
Von wmiedl, am 08.10.06

In Anlehnung an die Boom-Area der IT-Pioniere, das Silicon Valley, hat sich Mitte der 90er mit dem ersten Web-Boom der Begriff “Silicon Alley” etabliert. Er bezeichnete eine Gegend in Manhattan, New York, in der sich damals unzählige Internetfirmen angesiedelt hatten. Wikipedia listet einige der bedeutendsten Silicon-Alley-Firmen der damaligen Zeit auf.
In Erinnerung ist mir noch eine der herausragenden Design-Schmieden von damals geblieben – i/o 360 fiel vor allem durch eine unglaublich coole Website und einen Generator für ASCII-Art auf.
Continue reading Silicon Alley, Web 1.0: Webdesign von i/o 360
Von wmiedl, am 02.10.06
Die Frage steht seit dem ersten Web-Boom Mitte der 90er auf der Tagesordnung von Fat-Client-Skeptikern, IT-Nomaden und Microsoft-Hassern: “Wann endlich lösen schlanke, serverbasierende Browser-Anwendungen jene aufgeblähten, schwer zu wartenden Desktop-Applikationen wie Office ab?” So praktisch eine serverbasierende IT auch wäre – in der Vergangenheit entpuppten sich die als Allheilmittel gepriesenen Browser-Anwendungen sehr oft als Zumutung für den Benutzer. Web 2.0/Ajax hat den Browser-Frontends nun einen deutlichen Qualitätssprung beschert, doch weiterhin ist eine gesunde Portion Skepsis angebracht, wenn Browser-Anwendungen als den Rich-Client-Pendants qualitativ ebenbürtig gepriesen werden. Infoworld-Kolumnist Oliver Rist wollte es nun einmal genau wissen und hat eine Woche lang seinen Fat-Client-Office-PC gegen einen Laptop mit ausschließlich webbasierender Ajax-Bürosoftware ausgetauscht. (Can Web-based applications outwit, outplay, outlast the desktop?)
Continue reading Löst Web 2.0 jetzt die fetten Desktops ab?
Von wmiedl, am 07.04.05
Das Telefon klingelt, eine blecheren Automatenstimme spult ihren Spruch ab: “Hallo und herzlich Glückwunsch, Sie haben gewonnen…”
Es ist jetzt Abend, und seit heute Nachmittag läutet der Glückspieldienst im 10-Minuten-Takt bei uns und möchte seine versprochenen 699 Euro loswerden – wenn man unter der Nummer 0190-8-56886 für (angeblich) läppische 1,89 Euro/min zurückruft. Ich muss ehrlich sagen: Wer über E-Mail-Spam jammert, hat sowas noch nicht erlebt.
Was tun gegen eine derart massive Belästigung?
Continue reading 0190-Telefonterror: Wenn der Glücksspielroboter zweimal klingelt…
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Gestreut: Meine Web-Filialen
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