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Web-Werbung ist tot – wie dann Geld verdienen?

Interessanter Beitrag zum (erneuten) Scheitern von Werbung als Geschäftsmodell im Internet und die Misere der Medienhäuser und Publizierenden auf Seobook :

When copies are free, you need to sell things which can not be copied".

Wenn man von Werbung also nicht leben kann und (hochwertige) Inhalte ohnehin beliebig kopiert werden können, was gibt es dann für Alternativen, um im Web Geld zu verdienen? Interessante Antworten liefert ein Artikel auf “The Technium”:

So what can’t be copied? Technium proposes adopting some of the following qualities:

Schwob-Vaders Viral-Video: Ein Horror-Movie für Journalisten & Verleger?

Klar, ich fand den schwäbischen Darth Vader im folgenden Clip im ersten Moment witzig, fühlte mich aber zunächst nicht unmittelbar angesprochen von der Viral-Marketing-Thematik. Beim zweiten Hinhören musste ich jedoch stellvertretend für meine – im weitesten Sinne – Branchenkollegen dann doch schlucken.
Zitat: „Was sollen wir denn anderes machen als Print oder TV(-Werbung)?“
„Von Print- oder TV-Kampagne kann nicht die Rede sein – wir leben ja nicht im Mittelalter. … Unser gesamter Werbeetat geht ab sofort ins virale Marketing.“

Eltern.de und der User als dümmste anzunehmende Content-Melkkuh

Wenn man sich mit den Umwälzungen in der Medienbranche und den Ursachen der Verlagskrise befasst, lohnt sich ein Blick auf die alte Branchenordnung, die im Wesentlichen auf einer fruchtbaren und recht exklusiven Symbiose aus Verlegern und Journalisten basierte. Die Abwanderung der Konsumenten und auch Produzenten ins Internet und die damit bröckelnden Werbeeinnahmen zwingt die Verlage nun zum Handeln – und einige stellen dabei den Journalisten als Inhaltslieferanten komplett in Frage.