Eine ganze Halle auf der IFA und auf der CeBIT mieten? Eine Firma, die sich sowas leistet, muss unvorstellbar groß sein, vermutlich größer als Microsoft, IBM oder Sony. Denn nicht mal die hatten (geschweige denn haben) Budgets für derart monströse Messepräsenzen. Oder man muss ein Startup-Fliegenschiss im Jahr 1999 sein und Cycosmos heißen. Damals,
Interessanter Beitrag zum (erneuten) Scheitern von Werbung als Geschäftsmodell im Internet und die Misere der Medienhäuser und Publizierenden auf Seobook :
When copies are free, you need to sell things which can not be copied".
Wenn man von Werbung also nicht leben kann und (hochwertige) Inhalte ohnehin beliebig kopiert werden können, was gibt es dann für Alternativen, um im Web Geld zu verdienen? Interessante Antworten liefert ein Artikel auf “The Technium”:
So what can’t be copied? Technium proposes adopting some of the following qualities:
Aus der Pressemitteilung eines Beratungsunternehmens über den Erfolg von sozialen Netzen in Unternehmen:
• Virtual World: Als eines der ersten Unternehmen nutzt Linden Labs die virtuelle Welt von Second Life für den Informations- und Ideenaustausch mit Kunden und Mitarbeitern.
Entweder hab ich einen sowas von brandneuen Hype verpasst – oder aber Linden Labs
Heute war der zweite Schultag nach den Ferien, und meine Tochter hat von ihrer ersten Informatik-Stunde berichtet. Ich: “Welche PCs habt ihr und wieviele?” Sie:”Noname, jeder Schüler einen.” “Und welches Betriebssystem?” “Wir haben Linux.”
Aus pädagogischer Sicht ist das ja gar nicht schlecht, wenn die Kinder mal was anderes als Windows kennen lernen.
Während die großen deutschen Tageszeitungen ganz offen gegen Windmühlen das Web anschreiben und dabei offensichtlich sogar die eigenen Internetableger zu schädigen bereit sind (s.u.), scheint sich der Epochenwechsel vom Print- ins Webzeitalter für die offensiv und zukunftsorientiert agierenden Medienhäuser bereits richtig zu lohnen. So hat mir dieser Tage ein Kollege aus dem IT-Zeitungsumfeld erzählt,
Mögen etablierte Medien gegen Blogger polemisieren und mögen auch einige Profi-Blogger – zu Recht – gelegentlich die (auch werblich-kommerzielle) Relevanz von Weblogs in Frage stellen. Trotzdem schreitet der Wandel im Bermudadreieck “Medien-PR-Werbung” unaufhaltsam in Richtung individualistischer Online-Formate voran, wie mir soeben anlässlich eines Veranstaltungsangebots wieder aufgefallen ist:
Ein großes Unternehmen wird anlässlich einer Produktneuvorstellung
Klar, ich fand den schwäbischen Darth Vader im folgenden Clip im ersten Moment witzig, fühlte mich aber zunächst nicht unmittelbar angesprochen von der Viral-Marketing-Thematik. Beim zweiten Hinhören musste ich jedoch stellvertretend für meine – im weitesten Sinne – Branchenkollegen dann doch schlucken.
Zitat: “Was sollen wir denn anderes machen als Print oder TV(-Werbung)?”
“Von Print- oder TV-Kampagne kann nicht die Rede sein – wir leben ja nicht im Mittelalter. … Unser gesamter Werbeetat geht ab sofort ins virale Marketing.”
Mit dem Aufkommen von Internet-Chats wie ICQ vor gut 10 Jahren schien die letzte Barriere gefallen und der uneingeschränkten, allgegenwärtigen Echtzeitkommunikation der Weg bereitet. Im Web-2.0-/Blog-Umfeld fand dieses Prinzip in jüngster Vergangenheit noch Radikalisierungsformen – beispielsweise Echtzeit-Häppchen-Blogging (Twitter) oder verschiedene Dienste zur permanenten User-Lokalisierung (z.B. Facebook-Status).
Während Klaus Eck kürzlich E-Mail bereits als Auslaufmodell
Wenn man sich mit den Umwälzungen in der Medienbranche und den Ursachen der Verlagskrise befasst, lohnt sich ein Blick auf die alte Branchenordnung, die im Wesentlichen auf einer fruchtbaren und recht exklusiven Symbiose aus Verlegern und Journalisten basierte. Die Abwanderung der Konsumenten und auch Produzenten ins Internet und die damit bröckelnden Werbeeinnahmen zwingt die Verlage nun zum Handeln – und einige stellen dabei den Journalisten als Inhaltslieferanten komplett in Frage.
Weil die hiesigen Medien recht spät auf die Berichterstattung über die neuen sieben Weltwunder aufgesprungen sind, bin ich wie viele andere erst vor kurzem auf die Abstimmung aufmerksam geworden. Und natürlich wollte ich mithelfen, unserm Kini sein Schloss in den erlesenen Kreis der großen Kulturdenkmäler reinzuwählen und habe eines Abends tatsächlich die URL der
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