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Von wmiedl, am 12.06.07
Iaz woas i, dass mei Dialekt “Westmittelboarisch” is.
Super! Die offizielle Wikipedia-Filiale auf bayrisch – für alle, die sie wie ich bisher noch nicht kannten. Bis heute gibt es ja keine einheitliche Verschriftlichung der bayrischen Sprache, vielleicht ändert sich das ja mit Wikipedia. Elegant gelöst wurde auch das Problem mit den vielen unterschiedlichen bayrischen Dialektvarianten:
→ Weiterlesen: Griaß Gott in da boarischn Wikipedia!
Von wmiedl, am 11.06.07
Die Opposition zwischen den Bloggern auf der einen (guten) Seite und den traditionellen (überkommenen) Journalisten und Medien auf der anderen Seite wird ja in manchen Blog-Debatten arg aufgebauscht. Nun liefert dazu die “Gegenseite” wieder einmal eine Steilvorlage. So erklärte kein geringerer als der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, auf dem evangelischen
→ Weiterlesen: Sabotieren die Webzwonull-Blogger den Qualitätsjournalismus?
Von wmiedl, am 07.05.07
Ich hab erst vor kurzem erfahren, dass Jon Udell nun nicht mehr als Blogger, Infoworld-Kolumnist und freier Journalist arbeitet, sondern bereits seit Dezember bei Microsoft fest angestellt ist als ein Art Berufsblogger! Die Sache ist in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert.
Zum einen zeigt dieser Fall, welche ungeahnten Möglichkeiten sich für Blogger/bloggende Experten mittlerweile bieten können. Während hierzulande in den einschlägigen Nabelschaublogs immer noch Grundsatzdebatten darüber geführt werden, was alles eine unmoralische Kommerzialisierung von Blogs darstellen könnte oder wie beschränkt/bescheiden die Möglichkeiten des Geldverdienens mit Blogs doch seien, machen die Amerikaner schon die nächsten und übernächsten Schritte.
Continue reading Berufsblogger – nichts ist mehr unmöglich
Von wmiedl, am 03.05.07
Mit dem Begriffspaar “Absenderwerbung” und “Empfängerwerbung” unterscheidet die aktuelle “Spießer Alfons”-Kolumne zwischen Werbung, die eigenlich nur der Auftraggeber wahrnimmt und solcher, die den Leser tatsächlich anspricht. Die Gegenüberstellung gefällt mir gut, weil sie nämlich auch auf die Bereiche PR und Kundenzeitschriften übertagbar ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele Pressemitteilungen täglich umgehend in Redaktions- und Outlookpapierkörbe wandern, weil selbst ein wohlwollender Journalist nach dem fünften Satz immer noch nicht verstanden hat, was ihm die aussendende Agentur/Firma eigentlich mitteilen möchte. Was ich aus Erfahrung weiß, ist, dass der Prozentsatz sofort gelöschter/weggeworfener Mitteilungen recht hoch ist.
Continue reading Absender-PR: Wenn nur die Agentur die Message versteht…
Von wmiedl, am 03.05.07
Die Einstellung der renommierten Infoworld-Printausgabe zugunsten einer reinen Online-IT-Publikation hatte sicherlich Signalwirkung in der Verlagsbranche und wurde von den Protagonisten selbst als Pionierleistung dargestellt. Möglicherweise ist der Verlag in seiner Online-Euphorie damit aber etwas über das Ziel hinausgeschossen, oder wie ist nach nur wenigen Wochen die halbe Rolle rückwärts zu erklären?
Nachdem nämlich offenbar etliche Leser wenig begeistert darüber waren, nun keine gedruckte Zeitung mehr geliefert zu bekommen, wie der Chefredakteur Steve Fox eingesteht, habe man sich jetzt dazu entschlossen, die besten Inhalte wöchentlich zu einer PDF-Edition “InfoWorld Express” zusammenzufassen. Das klingt ja alles ganz nett, könnte man aber auch als eine recht beschönigende Fomulierung dafür verstehen, dass der Online-Schuss  eigentlich böse nach hinten losging. Mir fallen an der Sache einige Ungereimtheiten auf:
Continue reading Infoworld, immer schön an den Leser denken – und der will offenbar Papier!
Von wmiedl, am 29.04.07
Robert Basic hat dieser Tage mal wieder aufgelistet, was er derzeit mit seinem Blog an (Werbe-)Einnahmen erzielt. Angesichts seines enormen Bekanntheitsgrads und der Spitzenplatzierung in Rankings wie den âTop-100-Business-Blogsâ und anderen war ich doch etwas überrascht über seinen relativ geringen Monatsumsatz â er erhält derzeit ca. 950 Euro aus drei Werbeprogrammen (Linklift, Google Adsense und TextLinkAds). Im Gegensatz dazu gibt es etwa in den Vereinigten Staaten bereits viele, die schon recht gut vom Bloggen allein leben können.
Allerdings hab ich von zwei Bekannten kürzlich recht interessante Zahlen gehört, die auch für die deutsche Bloggerszene Anlass zu Hoffnung geben.
Continue reading Geld verdienen mit Blogs: Der Rubel beginnt zu rollen
Von wmiedl, am 27.04.07
Olaf Kolbrück stellt die These in den Raum, dass die etablierten Verlage im Rahmen ihrer zunehmenden Blogging- und Web-2.0-Aktivitäten allmählich die Herrschaft in der Blogger-Szene übernehmen und dann in 2-3 Jahren auch A-Lister wie Basicthinking und Co. rauskegeln werden. Der damit adressierte Robert Basic hält dem entgegen, dass das nicht funktionieren wird, weil die Leser zukünftig keine Content-Aggregatoren mehr benötigen und sich stattdessen selbständig in den Mikronischen ihre Informationen besorgen werden.
Continue reading Entern die Verlage die Blogwelt oder schaffen sie neue Vermarktungsmodelle?
Von wmiedl, am 04.04.07
Indem man zum Beispiel mit solchen flachen Phrasen um sich wirft?
Der tolle Effekt ist, dass in Media 3.0 das Involvement maximal ist. In Web 1.0 hatten wir es mit einer Lean-back-Situation zu tun…. (Danke, Jake.)Â
Der Trendforscher Nils Müller liefert in diesem Interview auch noch ein paar andere Aussagen, die mich stutzig machen:
Gerät und Mensch werden immer stärker verschmelzen, Beispiel Wearable Computing, also Kleidungsstücke, in die Geräte zur Musikwiedergabe eingearbeitet sind.
Kommt mir irgendwie bekannt vor. Weil nämlich zum Beispiel Nicholas Negroponte solche Prognosen schon vor zwölf Jahren in Wired veröffentlicht hat. Und entsprechende Klamotten gibts tatsächlich schon seit mindestens sechs Jahren zu kaufen.
Continue reading Wie wird man eigentlich Trendforscher?
Von wmiedl, am 02.04.07
Einen sehr interessanten Beitrag über Werbung, Märkte und die Veränderung der Konsumgewohnheiten im vernezten Internetzeitalter hat Mark Pohlmann auf dem Themenblog veröffentlicht. Darin findet sich unter anderem die treffende Aussage: “Kunden wissen oft viel mehr über ein Produkt als dessen Verkäufer.” Wer das noch nicht in aller Deutlichkeit erlebt hat, sollte sich mal in
→ Weiterlesen: Kunden wissen oft mehr über ein Produkt als dessen Verkäufer
Von wmiedl, am 02.04.07
Ich gehöre einerseits zu jenen Leuten, die bereits Mitte der 90er den baldigen Niedergang (nicht Untergang!) von Printpublikationen vorhergesagt hatten. Und ich habe mich dazu in mehreren wissenschaftlichen Arbeiten (die ich demnächst hier veröffentlichen werde) bereits vor über 10 Jahren recht weit aus dem Fenster gelehnt.
Dass es jetzt einigen Verlagen nicht schnell genug
→ Weiterlesen: Nicht zu voreilig, Print-Totengräber
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Gestreut: Meine Web-Filialen
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