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Plaxo-Nachahmer Cardscan: Wann entschuldigt sich der CEO für die üblen Spam-Mails?

cardscan 1 mini2 Plaxo Nachahmer Cardscan: Wann entschuldigt sich der CEO für die üblen Spam Mails?

Gerade habe ich wieder eine üble Spam-Mail vom Visitenkarten- und Adressverwaltungsanbieter Cardscan  (der nebenbei bekannt ist für die praktischen Visitenkartenscanner) erhalten. Die freche Behauptung des Plaxo-Nachahmers lautet darin, dass ich kürzlich eine Aktualisierung meiner Adressdaten in der Cardscan-Datenbank vorgenommen hätte.

Tatsache ist, dass ich weder der Aufnahme meiner Adresse in die Cardscan-Datenbank zugestimmt, noch in irgendeiner Form zu einem früheren Zeitpunkt mit Cardscan Kontakt aufgenommen habe. Wie kommt dann Cardscan an meine Daten? Weil ein mir nicht persönlich bekannter Herr meine Adressdaten in seinen Outlook-Kontakten führt und diese wiederum komplett dem “praktischen” Aktualisierungsdienst von Cardscan zur Pflege übergeben hat.

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Plaxo, Cardscan und Co.: Die virale Totalüberwachung findet Nachahmer und Verbreiter

cardscan thumb Plaxo, Cardscan und Co.: Die virale Totalüberwachung findet Nachahmer und VerbreiterMit Plaxo verhält es sich ähnlich wie mit der Atomenergie: Letztere hat einige verdammt charmante Vorzüge – so liefert sie uns zum Beispiel schier endlos Energie ganz ohne Treibhauseffekt -, so dass man darüber die gefährlichen Schattenseiten fast vergessen könnte. Plaxo verspricht ähnliche Wunderdinge: Nie wieder ungültige Adressen in Outlook oder anderen Verzeichnissen, nie wieder händisch die Telefonnummern von Freunden korrigieren, die gerade wieder mal umgezogen oder einen neuen Handyvertrag abgeschlossen haben. Und wo liegt der Haken? Plaxo mausert sich auf diese Weise zur weltweit größten Adressdatei, über eine Milliarde Adressen verwaltet das US-Unternehmen mittlerweile. (Ich habe darüber bereits hier, hier und hier berichtet). Und nicht Sie bestimmen darüber, ob sie mit all Ihren Kontaktdaten in der Adressdatenbank von Plaxo landen, sondern ihr Kollege oder Geschäftspartner, der Sie als Kontakt in Outlook führt und anschließend Plaxo mit der Verwaltung betraut.
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Plaxo-Entschuldigung – und morgen: “Sorry, wir haben eine Milliarde Adressen verkauft…” ?

Ich kann’s nicht lassen, aber der “Gegner” spielt mir auch in die Arme: Vor kurzem hat der Plaxo-Chef auf dem Firmen-Blog offen zugegeben, dass sein Unternehmen zum Zweck der Kundenacquise bisher Spam-Mails versendet habe – gleichzeitig bat er die Nutzergemeinde um Entschuldigung. Vor einem Jahr hat sich das noch ganz anders angehört: Als ich

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Warum nicht mal wieder… Plaxo!?

Über Sinn und Nutzen von Blogs wird ja viel diskutiert – meine Aktivitäten hier habe ich allein aus Zeitmangel zurückfahren müssen. Dennoch hab ich beim Blick in meine Blog-Statistik soeben erfreut feststellen können, dass die Zugriffszahlen ansteigen icon smile Warum nicht mal wieder… Plaxo!? Hauptbringer der Klicks (die meisten über Google) sind meine eigentlich schon etwas angestaubten Beiträge über die Adressensammler (und -händler?… icon wink Warum nicht mal wieder… Plaxo!? von Plaxo. Bei Google rangiere ich mit dem Begriff “Plaxo” z.Zt. sogar auf Rang eins oder zwei icon smile Warum nicht mal wieder… Plaxo!? )
Das freut einen Blogger natürlich – ich muss zugeben, dass sich da bei mir allmählich so etwas wie sportlicher Ehrgeiz einstellt. Und tatsächlich hat ein kurzer Check der Faktenlage im Fall Plaxo wieder einmal eine kleine, interessante Neuigkeit ergeben:
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Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?

plaxo link Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?Schon im März hatte ich über den umstrittenen Adressensammler- Adressverwaltungsdienst Plaxo geschrieben. Das Thema scheint viele zu interessieren, denn über Google kommen seither zahlreiche Leser auf meinen Blog, auf MSN Search habe ich es mit dem Suchwort “Plaxo” schon auf Platz vier gebracht icon smile Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?
Nun bin ich gerade wieder über einen neuen Plaxo-Köder gestoßen – ein PR-Berater hatte mir eine Pressemitteilung mit einem getarnten Link zu Plaxo geschickt. Titel: “Add me to your address book…”
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Aufgepasst, der Privacy-Offizier meldet sich!

So soll es sein, so bloggt man gern: Kaum steht meine Beschwerde über Plaxo einen halben Tag online, meldet sich schon der besorgte Privacy-Officer (“Privatlebenoffizier”!) von Plaxo (wenn er sie es denn ist…)! Mich wundert das ja nicht – wer ein so heikles Geschäft betreibt, macht schließlich auch Web- und insbesondere Blog-Monitoring. Mir ist

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Plaxo: Diskrete Adressensammler, harmlose Spammer?

plaxo Plaxo: Diskrete Adressensammler, harmlose Spammer?Unter dem Namen “Plaxo” kursiert ein auf den ersten Blick recht praktisches Tool. Es verspricht Outlook-Anwendern, dass es die Kontaktdaten im Adressbuch automatisch aktualisiert. Klingt für den Anwender recht verlockend: Ich brauch mich nicht mehr darum kümmern, ob meine Kontakte noch gültig sind, weil Plaxo mir die Aktualisierung abnimmt.

Wer allerdings wie ich im Adressbuch von mehreren Plaxo-Nutzern geführt wird, könnte das anders sehen. Gerade hab ich z.B. wieder von jemanden eine automatisch generierte, ziemlich aufdringliche Plaxo-Mail erhalten.
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