Geknipst

"XP darf nicht sterben!" vs. "Hau wech den Scheiß!"

Als die Kollegen von Infoworld vorletzte Woche diese seltsame Kampagne zur Rettung von Windows XP gestartet haben, war ich ehrlich gesagt schon etwas irritiert: Was soll bitteschön dieses sentimentale Geflenne um ein Betriebssystem, mit dem ich vor ca. 7 Jahren (XP-Beta) täglich zu arbeiten begonnen hatte und das ich mittlerweile einfach nicht mehr sehen

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Google-Handy: Neue Spekulationen und Fakten

Interessante Neuigkeiten vom sagenumwobenen Google-Handy "Android": Während Java-Erfinder James Gosling im Interview mit Computerwoche-Chefredakteur Christoph Witte den Hype recht skeptisch kommentiert, berichten andere von ersten Sichtungen in freier Wildbahn. So sammelt etwa Vieka aufschlussreiche Details zum Stand der Software, gezeigt wird dabei auch der Software-Emulator, in dem Android bereits läuft. Auch Vieka geht

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CeBIT gerettet: Halle 1 ist weg!

Nach über vier Wochen Abstinenz habe ich nun einen schönen Anlass für’s Weiterschreiben: Die CeBIT macht die Halle 1 dicht – und mit mir freuen sich die meisten Kollegen und Messe-Kenner darüber, dass wir uns nun nie wieder durch dieses beengende, unendlich scheinende, unlogische Labyrinth zwängen müssen. Danke, CeBIT!

Nur Jake trauert stellvertretend für

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Open-Sourcer: Revoluzzer oder Bürokraten?

Vor ein paar Jahren noch galt Microsoft als der Linux- und Open-Source-Feind schlechthin. Doch die Zeiten ändern sich, und so haben die Redmonder nun das Teufelszeug in Gestalt zweier offiziell anerkannter Open-Source-Lizenzen ins Programm genommen. Besonders charmant daran erscheint deren Einfachheit: Beide Lizenzvarianten bestehen aus lediglich drei Paragraphen, die wohl jeder Entwickler verstehen dürfte.

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Citrix 1991: "Eine anachronistische Software"

Citrix-Terminalserver spielen heute in praktisch jedem großen Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Windows-Desktops und -Anwendungen. Manche Großbanken betreiben 1000 und mehr Citrix-Server und sorgen dafür, dass Citrix mittlerweile zu den großen (unbekannten) Softwareplayern mit Milliardenumsatz zählt. Nun habe ich ein nettes historisches Fundstück aufgegabelt. Jon Udell hat in Byte 1991 einen Testbericht über die das erste Produkt von Citrix – den Metaframe-Vorgänger Citrix Multiuser für OS/2 – veröffentlicht.

Darin schreibt er unter anderem:

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…und der Dauerbrenner "Linux am Desktop"…

Der anderer Riesen-Hype, der nebenbei auch eine aggressiv auftretende techno-religiöse Bewegung hervorgebracht hat, ist Desktop-Linux. Aktuelle Studien sprechen von derzeit 1 bis 2 Prozent weltweitem Marktanteil, und während Kollege Ludger kürzlich mal wieder fehlende Killerapplikationen als Hauptgrund für die geringer Verbreitung verantwortlich machte, weist Infoworld-Kolumnist Randall Kennedy auf einen interessanten neuen Aspekt hin: So

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Verfall der Privatsphäre – ja und?

Der Verfall der Privatsphäre durch das Internet sei eine gefährliche Entwicklung, und unüberlegter Exhibitionismus im Web könne schädlich für die berufliche Karriere sein – sagen die einen.

“Na und, das sind nun mal die üblichen Begleiterscheinungen, wenn sich was Neues durchsetzt”, entgegnet Stefan Münz den “Mainstream-Kritikern”.

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Wikipedia-Sprachen: Deutsch an zweiter Stelle

Die Wikipedia gibt es mittlerweile in ca. 250 Sprachen, wobei natürlich die englische “Ur”-Wikipedia mit derzeit ca. 1,9 Millionen Artikeln den umfangreichsten Bestand aufweist. Welche Bedeutung haben aber die anderen Sprachversionen? Die deutsche Variante, die nur vier Monate nach dem Original im Mai 2001 startete, ist mit derzeit 616.000 Artikeln konstant an zweiter Stelle,

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Bluetooth verursacht Krebs!

Ich spare mir jetzt tiefschürfende Einlassungen darüber, wieviele wertvolle Tage meines Lebens ich mit der bis heute mit Fehlern, Inkonsistenzen und Unbedienbarkeit verseuchten Bluetooth-Technik vergeudet habe – jener Technik, die schon vor sechs Jahren ein unkompliziertes, idiotensicheres drahtloses Vernetzen von Geräten aller Art versprach. Also ganz kurz und knapp als Warnung an alle: BLUETOOTH

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IT im (SZ-)Feuilleton: Die Maus ist böse

Einige deutsche Intellektuelle haben durchaus schon in den 90er Jahren die unaufhaltsam heranwalzende Kulturrevolution der Informationstechnologie erkannt. In den Feuilletons gaben aber dennoch jene Kulturpessimisten den Ton an, die die Beherrschung polemischer Stilformen dem Aneignen von IT-Kenntnissen vorzogen. Wer sich auf den Stand der Debatten bringen wollte, las denn auch besser die amerikanischen Hurraschreier von Wired als die deutschen Miesepeter – erstere besaßen wenigstens das nötige Grundwissen.

Dass sich daran nicht viel geändert hat, konnte man gestern wieder im Feuilleton der Süddeutschen nachlesen (hier zum kostenpflichgtigen Download ).

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