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	<title>(un)zeitgemäße betrachtungen &#187; Web</title>
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	<description>berichtenswertes aus mikro- &#38; makrokosmos &#124; das persönliche blog von wolfgang miedl</description>
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		<title>Des Nerds später Triumph &#8211; vom Computeridioten zum Retter der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 20:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[IT und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien&Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Bedeutung des heutigen FAZ.de-Artikels “Aufstieg der Nerds &#8211; Die Revolution” kann man nicht hoch genug einschätzen. Kein geringerer als Frank Schirrmacher (u.a. Herausgeber der FAZ) singt hier das hohe Lied auf die neue gesellschaftliche Leitfigur des Nerds – also des Technik- und Computerfreaks: </p> <p>Was wir erleben, ist der Übertritt einer anderen Intelligenzform <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2009/09/20/der-nerd-vom-computeridioten-zum-retter-der-gesellschaft/">Des Nerds später Triumph &#8211; vom Computeridioten zum Retter der Gesellschaft</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung des <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECDFFB52576C1433783CB47AB44B8426F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">heutigen FAZ.de-Artikels “Aufstieg der Nerds &#8211; Die Revolution”</a> kann man nicht hoch genug einschätzen. Kein geringerer als Frank Schirrmacher (u.a. Herausgeber der FAZ) singt hier das hohe Lied auf die neue gesellschaftliche Leitfigur des Nerds – also des Technik- und Computerfreaks: </p>
<blockquote><p>Was wir erleben, ist der Übertritt einer anderen Intelligenzform in den Bereich der Politik.</p>
</blockquote>
<blockquote><p>[Der harte Kern der Piraten] ist nerdig, doch Jens Seipenbusch, der Bundesvorsitzende und ein Intellektueller von Format, zeigt bereits den Übergang: die Verwandlung des Nerds in ein politisches Tier. </p>
</blockquote>
<p>Dieser Wahrnehmungswandel ist insofern bemerkenswert, als Nerds von den Mainstream-Medien bisher nicht nur weitgenend ignoriert oder missverstanden wurden, sondern oft genug auch als <strong>Hassobjekt</strong> herhalten mussten. Eines der bis heute übelsten Machwerke der <strong>IT- und Nerd-Verachtung</strong> hat Christian Nürnberger vor 13 Jahren, am 30.8.1996, im Feuilleton der <strong>Süddeutschen Zeitung</strong> abgeliefert. <a href="http://www.krontal.de/sprache/klickteuchselbst/index.html" target="_blank" class="broken_link">Unter dem Titel “Vernetzt, verletzt, verheizt: Bemerkungen eines Cyber-Skeptikers”</a> zieht er gegen die aufkeimende Web-Kultur vom Leder – und legt schon im ersten Satz mit einer üblen Beschimpfung los: </p>
<blockquote><p><strong>Computeridioten</strong> haben&#8217;s schwer. Im Augenblick stehen sie zwar als Netsurfer, Trendsetter, Cybernauten, Digerati und Eroberer digitaler Welten ganz oben auf der In-Liste, aber es ist abzusehen, daß sie schon bald wieder dort landen werden, wo sie hergekommen sind: <strong>auf der Out-Liste</strong>.</p>
</blockquote>
<blockquote><p>Der zum Avantgardisten mutierte Techie mag ein <strong>Idiot</strong> sein, dumm ist er trotzdem nicht, denn er sieht schon, was als Nächstes kommt: Ein paar Jahre werden die Intellektuellen den Cyberspace noch als die größte Entdeckung der neueren Weltgeschichte feiern[…]. Aber irgendwann wird einer merken: Von der virtuellen Pizza wird keiner satt, und die reale, aufwendig übers Internet bestellte Pizza kommt genauso lauwarm und pappig ins Haus wie die telephonisch bestellte.</p>
</blockquote>
<p>Bis heute erstaunt mich der diffamierende, menschenverachtende Sprachstil Nürnbergers, der offenbar die Billigung der Redaktion hatte. Immerhin &#8211; heute können wir triumphierend darauf zurückblicken, weil wir wissen, dass der Autor und seine technikfeindlichen Gesinnungsgenossen mit ihren Prognosen völlig daneben lagen. Der Computeridiot ist nämlich keineswegs von der Bildfläche verschwunden, sondern steht im Gegenteil heute in der gesellschaftlichen Rangordnung ganz oben, so Schirrmacher:</p>
<blockquote><p>Der Nerd ist ein Wunder der Technik. Aber jetzt wird er zu einem Wunder unserer Gesellschaft. </p>
</blockquote>
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		<title>Der Spiegel ist tot &#8211; die Aufklärung ist ins &#8216;Netz ohne Gesetz&#8217; ausgewandert</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 08:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien&Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[<p> Unabhängiger Journalismus ist Aufklärung, und als solche verhilft er uns zu einer besseren und gerechteren Welt – so wurde uns das jahrzehntelang vermittelt. Und zwar insbesondere von jenen Medien wie dem Spiegel, der sich&#160; damals im politisch belasteten Nachkriegsdeutschland als Speerspitze der Aufklärung verstand und als solche – teilweise bis heute – wertgeschätzt <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2009/08/13/der-spiegel-ist-tot-die-aufklaerung-ist-ins-netz-ohne-gesetz-ausgewandert/">Der Spiegel ist tot &#8211; die Aufklärung ist ins &#8216;Netz ohne Gesetz&#8217; ausgewandert</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Immanuel Kant - Philosoph der Aufklärung" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Immanuel_Kant_(portrait).jpg&amp;filetimestamp=20041208131157" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="Immanuel Kant - Philosoph der Aufklärung" border="0" alt="Kant Der Spiegel ist tot &ndash; die Aufkl&auml;rung ist ins &lsquo;Netz ohne Gesetz&rsquo; ausgewandert" align="left" src="http://miedl.net/wp-content/uploads/2009/08/Kant.jpg" width="198" height="244" /></a> Unabhängiger Journalismus ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Aufkl%C3%A4rung" target="_blank">Aufklärung</a>, und als solche verhilft er uns zu einer besseren und gerechteren Welt – so wurde uns das jahrzehntelang vermittelt. Und zwar insbesondere von jenen Medien wie dem Spiegel, der sich&#160; damals im politisch belasteten Nachkriegsdeutschland als Speerspitze der Aufklärung verstand und als solche – teilweise bis heute – wertgeschätzt wird.</p>
<p>Inzwischen scheint der aufklärerische Elan der letzten Jahrzehnte weitgehend verflogen und zu einer leeren Marketinghülle verkommen zu sein, wenn man die unschöne Entwicklung in den deutschen Mainstream-Medien mal näher betrachtet. So wie das Stefan Niggemeier gerade mal wieder getan hat, indem er sich <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/diebe-rufmoerder-kinderschaender/" target="_blank">die aktuelle Spiegel-Titelgeschichte zur Brust nimmt</a>.</p>
<p>Peinlich für den Spiegel ist, dass Niggemeier ein paar kleine analytische Handgriffe reichen, um die reißerisch aufgemachte Story “Netz ohne Gesetz” als billiges Schmierenstück zu entlarven, das sich einreiht in die lange Liste polemischer Tiraden gegen das Internet. Die Krone setzt dem Ganzen dann noch der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6AmmFN0joPI&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Auftritt der Spiegel-Redakteurin Kerstin Kullmann im ZDF-Morgenmagazin</a> auf. Statt sinnvolles von sich zu geben, sagt sie dort unter anderem seltsame Dinge wie: “mit Informationen im Paralleluniversum Internet ist es schlimmer als mit Atommüll”.</p>
<p>Was Niggemeier und andere mit solchen Stücken beweisen, ist, dass das Enthüllen und Aufklären inzwischen woanders stattfindet – nämlich nicht mehr in den alten Printmedien, sondern im Web. Hier lernen wir inzwischen jeden Tag aufs Neue, wie zum Beispiel die alten Medien tricksen, tarnen und täuschen. Möglich machen das die unzähligen aufmerksame Blogger und Twitterer, die&#160; permanent Hinweise und Informationen ans Licht bringen und somit als Aufklärer im eigentlichen Sinn tätig sind.</p>
<p>Die Aufklärung, jene im 17. Jahrhundert begründete Emanzipationsbewegung, die durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant" target="_blank">Immanuel Kant</a> ihr theoretisches Fundament erhielt, lebt also weiter. Nur ist sie gerade dabei, ihr Trägermedium zu wechseln – sie wandert ins ‘Netz ohne Gesetz’ aus.</p>
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		<title>Webmysterien: Unschöne Narben und billige Ausreden für unschöne Fotos</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 11:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Miedl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Schlimm genug, dass die Nachrichtenseiten im Web alle voneinander abschreiben. Noch schlimmer allerdings, wenn sie den Leser auch noch mit minderwertigem Material abspeisen, obwohl die Konkurrenz zur gleichen Zeit bereits Inhalte in deutlich höherer Qualität anbietet. Zum Beispiel in der Sache des aktuellen Formel-1-Rekonvaleszenten Felipe Massa. Da erzählt uns doch die FAZ heute: </p> <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2009/08/04/webmysterien-unschoene-narben-und-billige-ausreden-fuer-unschoene-fotos/">Webmysterien: Unschöne Narben und billige Ausreden für unschöne Fotos</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlimm genug, dass die Nachrichtenseiten im Web <a href="http://miedl.net/2009/06/08/dpa-total-das-heisst-auch-schaufeln-am-eigenen-grab/">alle voneinander abschreiben</a>. Noch schlimmer allerdings, wenn sie den Leser auch noch mit minderwertigem Material abspeisen, obwohl die Konkurrenz zur gleichen Zeit bereits Inhalte in deutlich höherer Qualität anbietet. Zum Beispiel in der Sache des aktuellen Formel-1-Rekonvaleszenten Felipe Massa. Da <a href="http://www.faz.net/s/Rub8C6F3503328B4FC2843206F67CB1BB67/Doc~EB8555BDDE15740BD8CA401C28D886887~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank">erzählt uns doch die FAZ heute</a>: </p>
<blockquote><p>Die Bilder sind ein wenig verschwommen. Sie zeigen [Massa], wie er die Treppen in das Flugzeug nimmt… </p>
</blockquote>
<p>Anstatt die miese Fotoqualität auch noch extra zu erwähnen hätte man besser mal auf eine andere Site wie etwa Bild.de verlinkt, wo sich der Leser gestern schon ein besseres Bild machen konnte und wo heute <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/motorsport/2009/08/04/felipe-massa-nach/rueckkehr-in-brasilien-im-krankenhaus-neue-fotos.html">die zusammengeflickte Kopfverletzung des Ferrarifahrers von allen Seiten</a> in bester Auflösung zu bestaunen ist.</p>
<p>Aber Verlinken, jenes Geheimrezept der Blogosphäre, hat sich offenbar immer noch nicht in alle Winkel der Netzwelt herumgesprochen. Statt dessen bauen die meisten Ableger etablierter Medien immer noch Zäune um ihre Angebote. Wo doch nicht erst seit Jeff Jarvis klar sein müsste, dass wirtschaftlich UND inhaltlich erfolgreiche Webprojekte SO nicht funktionieren können. </p>
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		<title>1984, 1987, Google</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 19:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wmiedl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Orwells 1984, das war in den 80er Jahren die Mahnschrift gegen den totalitären Überwachungsstaat. Den sahen viele 1987 vor der Tür stehen, als hierzulande eine großangelegte Volkszählung stattfand. Ein damaliger Bekannter wehrte sich tatsächlich auf die harte Tour &#8211; noch Jahre später hatte er immer wieder Gerichtstermine wegen seiner &#8220;Auskunftsverweigerung&#8221;. Nebenbei motivierte ihn diese Geschichte zusätzlich <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2007/05/24/1984-1987-google/">1984, 1987, Google</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Orwells <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29">1984</a>, das war in den 80er Jahren die Mahnschrift gegen den totalitären Überwachungsstaat. Den sahen viele 1987 vor der Tür stehen, als hierzulande eine großangelegte Volkszählung stattfand. Ein damaliger Bekannter wehrte sich tatsächlich auf die harte Tour &#8211; noch Jahre später hatte er immer wieder Gerichtstermine wegen seiner &#8220;Auskunftsverweigerung&#8221;. Nebenbei motivierte ihn diese Geschichte zusätzlich zu diversen Aktivitäten in gewaltbereiten autonomen Kreisen. Dabei ging es doch nur um ein paar läppische persönliche Angaben.</p>
<p>Google plant heute noch viel schlimmere Dinge &#8211; sie wollen eine vollständige Datenbank mit allen persönlichen Informationen über alle Nutzer &#8211; also im Idealfall wohl die gesamte Weltbevökerung. Das ist jetzt keine böswillige Unterstellung, sondern das sagt der Google-CEO Eric Schmidt ganz freimütig in der <a target="_blank" href="http://www.ft.com/cms/s/c3e49548-088e-11dc-b11e-000b5df10621.html">Presse</a> (der Link wäre schon noch hilfreich gewesen, <a target="_blank" href="http://blog.computerwoche.de/2007/05/24/was-google-wirklich-will/">Heinrich</a>. Aber Google hilft&#8230; <img src='http://miedl.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink 1984, 1987, Google" class='wp-smiley' title="1984, 1987, Google" />  ).</p>
<p>Einen Aufschrei hab ich bisher noch nicht gehört. Aber vielleicht hat ja Alexander Endl recht: &#8220;<a target="_blank" href="http://www.endl.de/weblog/2007/05/24/was-google-will/">Es gibt kein zurück</a>.&#8221;</p>
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		<title>Plaxo-Nachahmer Cardscan: Wann entschuldigt sich der CEO für die üblen Spam-Mails?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 08:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wmiedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit & Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Plaxo]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[<p></p> <p>Gerade habe ich wieder eine üble Spam-Mail vom Visitenkarten- und Adressverwaltungsanbieter CardscanÂ  (der nebenbei bekannt ist für die praktischen Visitenkartenscanner) erhalten. Die freche Behauptung des Plaxo-Nachahmers lautet darin, dass ich kürzlich eine Aktualisierung meiner Adressdaten in der Cardscan-Datenbank vorgenommen hätte.</p> <p>Tatsache ist, dass ich weder der Aufnahme meiner Adresse in die Cardscan-Datenbank zugestimmt, <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2007/04/25/plaxo-nachahmer-cardscan-wann-entschuldigt-sich-der-ceo-fuer-die-ueblen-spam-mails/">Plaxo-Nachahmer Cardscan: Wann entschuldigt sich der CEO für die üblen Spam-Mails?</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://miedl.net/wp-content/uploads/2007/04/cardscan_1.jpg" title="cardscan_1_mini2.jpg"><img vspace="10" src="http://miedl.net/wp-content/uploads/2007/04/cardscan_1_mini2.jpg" hspace="10" alt="cardscan 1 mini2 Plaxo Nachahmer Cardscan: Wann entschuldigt sich der CEO für die üblen Spam Mails?" title="Cardscan macht auf Plaxo" /></a><a target="_blank" href="http://miedl.net/wp-content/uploads/2007/04/cardscan_1.jpg" title="Cardscan macht auf Plaxo-Spam"></a></p>
<p>Gerade habe ich wieder eine üble Spam-Mail vom Visitenkarten- und Adressverwaltungsanbieter <a target="_blank" href="http://cardscan.net">Cardscan</a>Â  (der nebenbei bekannt ist für die praktischen <a target="_blank" href="http://www.cardscan.com">Visitenkartenscanner</a>) erhalten. Die freche Behauptung des <a target="_blank" href="http://miedl.net/2006/11/24/plaxo-cardscan-und-co-die-virale-totalberwachung-findet-nachahmer-und-verbreiter/">Plaxo-Nachahmers</a> lautet darin, dass ich kürzlich eine Aktualisierung meiner Adressdaten in der Cardscan-Datenbank vorgenommen hätte.</p>
<p>Tatsache ist, dass ich weder der Aufnahme meiner Adresse in die Cardscan-Datenbank zugestimmt, noch in irgendeiner Form zu einem früheren Zeitpunkt mit Cardscan Kontakt aufgenommen habe. Wie kommt dann Cardscan an meine Daten? Weil ein mir nicht persönlich bekannter Herr meine Adressdaten in seinen Outlook-Kontakten führt und diese wiederum komplett dem &#8220;praktischen&#8221; Aktualisierungsdienst vonÂ Cardscan zur Pflege übergeben hat.</p>
<p><span id="more-169"></span>So einfach geht das nämlich mit dem &#8220;Adressensammeln 2.0&#8243; als Geschäftsmodell: Mach einen Dienst wie <a target="_blank" href="http://plaxo.com">Plaxo</a> oder Cardscan auf, locke die Anwender mit dem Versprechen, alle Outlook-Kontaktdaten permanent auf dem aktuellen Stand zu halten und Du wirst überschüttet mit Adressdateien von <a target="_blank" href="http://miedl.net/2005/11/24/schon-wieder-plaxo-ber-eine-milliarde-adressen-aber-keine-hintergedanken/">hunderten Millionen</a> nichtsahnender Menschen. Und denen schickt man dann hinterher Spam-Mails, in denen man sie um die Bestätigung der Daten bittet.</p>
<p>Plaxo hat zwar bis heute seine Praxis nicht eingestellt, aber immerhin mit dem Versenden von unerwünschten Bestätigungs- und Aktualisierungsmails aufgehört, nachdem es massisve öffentliche Kritik hagelte. Und dann hat sich der Firmenchef sogar öffentlich für die zuvor bestrittene Spam-Praxis <a target="_blank" href="http://miedl.net/2006/04/26/plaxo-entschuldigung-und-morgen-sorry-wir-haben-eine-milliarde-adressen-verkauft/">entschuldigt</a>. Ich bin gespann, wie lange Cardscan dieses Spielchen noch weitertreibt und wann sich der CEO dann scheinheilig für die Spam-Mails entschuldigen wird. Wahrscheinlich erst dann, wenn man ein paar hundert Millionen Adressen eingesammelt hat, die man dann gewinnbringend vermarkten kann.</p>
<p>Plaxo ist übrigens nach der scharfen Kritik vor etwa zwei Jahren vorsichtiger geworden und veröffentlicht nun nicht mehr die Zahl der verwalteten Adressen &#8211; damals bezifferte man sie auf der <a target="_blank" href="http://www.plaxo.com/about">&#8220;About&#8221;-Seite</a> mit über einer Milliarde. Immerhin haben über 15 Millionen Nutzer ihre kompletten Adressverzeichnisse kostenlos an Plaxo übergeben. Traditionelle Adressenhändler wie <a target="_blank" href="http://shop.schober.com/?channelid=16">Schober</a> können von soviel &#8220;User-Generated&#8221;-Gratis-Content wohl nur träumen.</p>
<p><strong>Hier die früheren Beiträge über Plaxo/Cardscan auf diesem Blog:<br />
</strong>26.4.2006 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2006/04/26/plaxo-entschuldigung-und-morgen-sorry-wir-haben-eine-milliarde-adressen-verkauft/" title="Permanent Link to "><font color="#bb4411">Plaxo-Entschuldigung &#8211; und morgen: âSorry, wir haben eine Milliarde Adressen verkauftâ¦â ?</font></a><br />
24.4.2006 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2006/04/24/warum-nicht-mal-wieder-plaxo/" title="Permanent Link to "><font color="#bb4411">Warum nicht mal wiederâ¦ Plaxo!?</font></a><br />
24.11.2005 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2005/11/24/schon-wieder-plaxo-ber-eine-milliarde-adressen-aber-keine-hintergedanken/" title="Permanent Link to "><font color="#bb4411">Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?</font></a><br />
21.3.2005 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2005/03/21/aufgepasst-der-privacy-offizier-meldet-sich/" title="Permanent Link to "><font color="#2277dd">Aufgepasst, der Privacy-Offizier meldet sich!</font></a><!-- .entry-content --><!-- .entry-content --></p>
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		<title>MS Office gabs zuerst für Mac &#8211; und Bill Gates machte Apple-Werbung</title>
		<link>http://miedl.net/2007/04/10/office-stammt-vom-mac-und-bill-gates-wirbt-fuer-apple/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=office-stammt-vom-mac-und-bill-gates-wirbt-fuer-apple</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 13:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wmiedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[80er]]></category>
		<category><![CDATA[Gates]]></category>
		<category><![CDATA[IT und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Um die Ursprünge von Apples Macintosh und Windows ranken sich viele Legenden. Einer gängigen Meinung nach hat Microsoft in den 80ern die Windows-Benutzeroberfläche von Apple kopiert. Ob nun, wie eine gelegentlich vertretene Gegenmeinung besagt, Steve Jobs als Praktikant bei XEROX PARC die dort entwickelten grafischen Bediensysteme Star und Alto kennengelernt hatte, um dieseÂ danach als <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2007/04/10/office-stammt-vom-mac-und-bill-gates-wirbt-fuer-apple/">MS Office gabs zuerst für Mac &#8211; und Bill Gates machte Apple-Werbung</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sometoast/586177387/"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" title="Bill Gates in einer Mac-Anzeige 1984: &quot;Mac ist klasse!&quot;" src="http://miedl.net/wp-content/uploads/2007/04/gates_und_apple_mini1.jpg" alt="gates und apple mini1 MS Office gabs zuerst für Mac   und Bill Gates machte Apple Werbung" hspace="10" vspace="10" width="198" height="243" align="left" /></a>Um die Ursprünge von Apples Macintosh und Windows ranken sich viele Legenden. Einer gängigen Meinung nach hat Microsoft in den 80ern die Windows-Benutzeroberfläche von Apple kopiert. Ob nun, wie eine gelegentlich vertretene Gegenmeinung besagt, Steve Jobs als Praktikant bei <a href="http://www.parc.xerox.com/" target="_blank">XEROX PARC</a> die dort entwickelten grafischen Bediensysteme <a href="http://www.digibarn.com/friends/curbow/star/retrospect/" target="_blank">Star</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_Alto" target="_blank">Alto</a> kennengelernt hatte, um dieseÂ danach als erster erfolgreich abzukupfern, sei mal dahingestellt.</p>
<p>Mir bisher unbekannt war jedenfalls der Umstand, dass Microsoft seine Textverarbeitung Word 1.0 auf Mac-PrototypenÂ  entwickelte, um sie 1984 als erste Office-Anwendung gemeinsam mit dem Ur-Mac auszuliefern. 1985 folgte Excel 1.0 für Mac nach. Hier ein netter Beleg &#8211; eine <a href="http://www.flickr.com/photos/sometoast/586177387/" target="_blank">Apple-Zeitungsanzeige von 1984</a> mit frühen MS-Büroanwendungen auf dem Mac.</p>
<p><span id="more-156"></span></p>
<p>Diese und ähnliche geschichtliche Details über Office hat Jensen Harris, seines Zeichens &#8220;Office-Usability-Chef&#8221; bei Microsoft, auf seinem <a href="http://blogs.msdn.com/jensenh/about.aspx" target="_blank">Blog</a> zusammengetragen. Unter dem Motto <a href="http://blogs.msdn.com/jensenh/archive/2006/11/10/the-office-2007-ui-bible.aspx" target="_blank">&#8220;Office 2007 UI Bible&#8221;</a> liefert er in zahlreichen Blogbeiträgen der letzten beiden Jahre die Highlights der gesamten MS-Office-Geschichte mitsamt den Motiven, die zur Entwicklung der neuen Office 2007-Oberfläche geführt haben.</p>
<p>Und wer Bill Gates sehen möchte, wie er Werbung für Apple Macintosh macht, möge <a href="http://toastbucket.com/apple1984ad/" target="_blank">hier klicken</a>.</p>
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			</div>			
			</div><div style="clear:both"></div><div style="padding-bottom:4px;"></div><img src="http://miedl.net/?ak_action=api_record_view&id=156&type=feed" alt=" MS Office gabs zuerst für Mac   und Bill Gates machte Apple Werbung"  title="MS Office gabs zuerst für Mac   und Bill Gates machte Apple Werbung" />]]></content:encoded>
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		<title>Plaxo, Cardscan und Co.: Die virale Totalüberwachung findet Nachahmer und Verbreiter</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Nov 2006 16:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wmiedl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit & Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Plaxo]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit Plaxo verhält es sich ähnlich wie mit der Atomenergie: Letztere hat einige verdammt charmante Vorzüge &#8211; so liefert sie uns zum Beispiel schier endlos Energie ganz ohne Treibhauseffekt -, so dass man darüber die gefährlichen Schattenseiten fast vergessen könnte. Plaxo verspricht ähnliche Wunderdinge: Nie wieder ungültige Adressen in Outlook oder anderen Verzeichnissen, nie <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2006/11/24/plaxo-cardscan-und-co-die-virale-totalberwachung-findet-nachahmer-und-verbreiter/">Plaxo, Cardscan und Co.: Die virale Totalüberwachung findet Nachahmer und Verbreiter</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://miedl.net/wp-content/uploads/images/cardscan.jpg"><img border="1" vspace="5" align="right" src="/wp-content/uploads/images/cardscan_thumb.jpg" hspace="5" title="Mail vom Adressensammler - hier mal nicht Plaxo, sondern Cardscan" alt="cardscan thumb Plaxo, Cardscan und Co.: Die virale Totalüberwachung findet Nachahmer und Verbreiter" /></a>Mit <a target="_blank" href="http://www.plaxo.com/">Plaxo</a> verhält es sich ähnlich wie mit der Atomenergie: Letztere hat einige verdammt charmante Vorzüge &#8211; so liefert sie uns zum Beispiel schier endlos Energie ganz ohne Treibhauseffekt -, so dass man darüber die gefährlichen Schattenseiten fast vergessen könnte. Plaxo verspricht ähnliche Wunderdinge: Nie wieder ungültige Adressen in Outlook oder anderen Verzeichnissen, nie wieder händisch die Telefonnummern von Freunden korrigieren, die gerade wieder mal umgezogen oder einen neuen Handyvertrag abgeschlossen haben. Und wo liegt der Haken? Plaxo mausert sich auf diese Weise zur weltweit größten Adressdatei, über eine Milliarde Adressen verwaltet das US-Unternehmen mittlerweile. (Ich habe darüber bereits <a target="_blank" href="http://www.miedl.net/2005/03/plaxo_diskrete_adressensammler.html" class="broken_link">hier</a>, <a target="_blank" href="http://www.miedl.net/2005/11/schon_wieder_plaxo_ber_eine_mi.html" class="broken_link">hier</a> und <a target="_blank" href="http://www.miedl.net/2006/04/plaxoentschuldigung_und_morgen.html" class="broken_link">hier</a> berichtet). Und nicht Sie bestimmen darüber, ob sie mit all Ihren Kontaktdaten in der Adressdatenbank von Plaxo landen, sondern ihr Kollege oder Geschäftspartner, der Sie als Kontakt in Outlook führt und anschließend Plaxo mit der Verwaltung betraut.<br />
<span id="more-116"></span><br />
Nun erfährt dieses fragwürdige System eine noch stärkere Verbreitung: Zum einen hat der IT-Dienstleister LogicaCMG gerade <a target="_blank" href="http://www.logicacmg.com/r/350235585/page/400004869" class="broken_link">bekannt gegeben</a>, dass er Plaxo nun seinen Kunden &#8211; das sind offenbar große Telekommunikationsunternehmen &#8211; als Dienst anbieten werde. Konkret heißt das, dass zukünftig wohl auch Hanybenutzer ihre Adressverwaltung in die Hände von Plaxo legen können (und werden). Weil das geschäftliche Verwertungspotenzial solcher Adressen-Pools natürlich enorm ist, kopieren mittlerweile auch andere Anbieter diese Idee &#8211; so zum Beispiel <a target="_blank" href="https://www.cardscan.net/about/howitworks.aspx" class="broken_link">Cardscan</a>.<br />
Auch das eine pfiffige Idee: Bisher war Cardscan bekannt dafür, Scanner plus Software zum bequemen Einscannen von Visitenkarten zu vertreiben. Und wenn der Kunde schon mal dabei ist, seine eingesammelten Geschäftskontaktkärtchen einzulesen, warum sollte er diese Daten dann nicht gleich dem neuen Online-Adressbuch von Cardscan anvertrauen. Wie die mit Schnüffelcode versehene Mail im obigen Bild verrät, arbeitet auch Cardscan mit den selben schmutzigen Tricks wie Plaxo: Ich habe aus heiterem Himmel eine Mail von jemandem erhalten, der mich in seinem Adressbuch führt. In dieser Mail, die ohne Wissen des Absenders autmatisch von Cardscan verschickt wurde, bittet man mich um eine Bestätigung, dass die Kontaktdaten stimmen. Hätte ich nun ein älteres Mailprogramm als Outlook 2003 verwendet, wäre die Falle zugeschnappt &#8211; bereits mit dem Öffnen der Mail wäre (mittels &#8220;Webbug&#8221;) eine codierte Information an den Cardscan-Server gegangen, die zumindest die Gültigkeit meiner E-Mail-Adresse belegt hätte.</p>
<p>Schon jetzt nimmt die Zahl der kriminellen Machenschaften mit gestohlenen oder manipulierten Identitäten rasant zu. Ich möchte Plaxo ja keine bösen Absichten unterstellen, aber die Vorstellung, dass ein Online-Anbieter im Besitz von vielleicht bald mehreren Milliarden Adressen ist, dürfte die Phantasie vieler Krimineller beflügeln. Die Beteuerungen zum Schutz der Privatsphäre klingen für mich jedenfalls ähnlich wie jene bezüglich der absoluten Sicherheit von Atomkraftwerken.</p>
<p><strong>NACHTRAG: Über Plaxo habe ich auch noch folgende Beiträge verfasst:</strong><br />
26.4.2006 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2006/04/26/plaxo-entschuldigung-und-morgen-sorry-wir-haben-eine-milliarde-adressen-verkauft/" title="Permanent Link to "><font color="#bb4411">Plaxo-Entschuldigung &#8211; und morgen: âSorry, wir haben eine Milliarde Adressen verkauftâ¦â ?</font></a><br />
24.4.2006 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2006/04/24/warum-nicht-mal-wieder-plaxo/" title="Permanent Link to "><font color="#bb4411">Warum nicht mal wiederâ¦ Plaxo!?</font></a><br />
24.11.2005 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2005/11/24/schon-wieder-plaxo-ber-eine-milliarde-adressen-aber-keine-hintergedanken/" title="Permanent Link to "><font color="#bb4411">Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?</font></a><br />
21.3.2005 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2005/03/21/aufgepasst-der-privacy-offizier-meldet-sich/" title="Permanent Link to "><font color="#2277dd">Aufgepasst, der Privacy-Offizier meldet sich!</font></a><!-- .entry-content --><!-- .entry-content --></p>
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			</div><div style="clear:both"></div><div style="padding-bottom:4px;"></div><img src="http://miedl.net/?ak_action=api_record_view&id=116&type=feed" alt=" Plaxo, Cardscan und Co.: Die virale Totalüberwachung findet Nachahmer und Verbreiter"  title="Plaxo, Cardscan und Co.: Die virale Totalüberwachung findet Nachahmer und Verbreiter" />]]></content:encoded>
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		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 08:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wmiedl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ich kann&#8217;s nicht lassen, aber der &#8220;Gegner&#8221; spielt mir auch in die Arme: Vor kurzem hat der Plaxo-Chef auf dem Firmen-Blog offen zugegeben, dass sein Unternehmen zum Zweck der Kundenacquise bisher Spam-Mails versendet habe &#8211; gleichzeitig bat er die Nutzergemeinde um Entschuldigung. Vor einem Jahr hat sich das noch ganz anders angehört: Als ich <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2006/04/26/plaxo-entschuldigung-und-morgen-sorry-wir-haben-eine-milliarde-adressen-verkauft/">Plaxo-Entschuldigung &#8211;  und morgen: &#8220;Sorry, wir haben eine Milliarde Adressen verkauft…” ?</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann&#8217;s nicht lassen, aber der &#8220;Gegner&#8221; spielt mir auch in die Arme: Vor kurzem hat der Plaxo-Chef auf dem Firmen-Blog <a href="http://blog.plaxo.com/archives/2006/03/an_apology.html">offen zugegeben</a>, dass sein Unternehmen zum Zweck der Kundenacquise bisher Spam-Mails versendet habe &#8211; gleichzeitig bat er die Nutzergemeinde um Entschuldigung.<br />
Vor einem Jahr hat sich das noch ganz anders angehört: Als ich in meinem <a href="http://www.miedl.net/archives/2005/03/plaxo_diskrete.html" class="broken_link">Blogbeitrag</a> auf die Spam-Aktivitäten von Plaxo hingewiesen hatte, meldete sich prompt deren &#8220;Privatlebenoffizier&#8221; (Privacy Officer) Stacy Martin per <a href="http://www.miedl.net/archives/2005/03/plaxo_diskrete.html#comments" class="broken_link">Kommentar</a> und bestritt vehement die Verwendung jeglicher anrüchiger Methoden wie Massen-E-Emails: &#8220;Plaxo does not send spam, maintain spam mailing lists, or support the activities of spammers.&#8221;</p>
<p>Scheint ja auch eine Masche zu sein, wie einige Kommentatoren meinten, dass man heute ein Geschäft erst mal jenseits von Anstand und Legalität hochzieht. Und wenn es dann halbwegs läuft, entschuldigt man sich einfach für die Sünden von gestern &#8211; fertig&#8230;.</p>
<p>Ich sehe mich nun übrigens in meiner <a href="http://www.miedl.net/archives/2005/11/schon_wieder_pl.html" class="broken_link">alten These</a> bestärkt, wonach Plaxo mit den mittlerweile über eine Milliarde geprüften Adressen seiner Nutzer was ganz anderes im Schilde führt. Ich bin mal gespannt, ob wir noch weitere Entschuldigung hören werden &#8211; im Sinne von &#8220;Sorry, aber der Adressenpool unserer Nutzer war unser einziges Asset &#8211; wir mussten ihn verkaufen.&#8221; oder &#8220;Sorry, Plaxo ist Pleite und über die Verwertung unserer riesigen Adressdatenbank verfügt nun der Konkursverwalter.&#8221;</p>
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		<title>Warum nicht mal wieder… Plaxo!?</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 11:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wmiedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit & Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Plaxo]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Über Sinn und Nutzen von Blogs wird ja viel diskutiert &#8211; meine Aktivitäten hier habe ich allein aus Zeitmangel zurückfahren müssen. Dennoch hab ich beim Blick in meine Blog-Statistik soeben erfreut feststellen können, dass die Zugriffszahlen ansteigen Hauptbringer der Klicks (die meisten über Google) sind meine eigentlich schon etwas angestaubten Beiträge über die Adressensammler <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2006/04/24/warum-nicht-mal-wieder-plaxo/">Warum nicht mal wieder… Plaxo!?</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Sinn und Nutzen von Blogs wird ja viel diskutiert &#8211; meine Aktivitäten hier habe ich allein aus Zeitmangel zurückfahren müssen. Dennoch hab ich beim Blick in meine Blog-Statistik soeben erfreut feststellen können, dass die Zugriffszahlen ansteigen <img src='http://miedl.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Warum nicht mal wieder… Plaxo!?" class='wp-smiley' title="Warum nicht mal wieder… Plaxo!?" />  Hauptbringer der Klicks (die meisten über Google) sind meine eigentlich schon etwas angestaubten Beiträge über die Adressensammler (und -händler?&#8230; <img src='http://miedl.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Warum nicht mal wieder… Plaxo!?" class='wp-smiley' title="Warum nicht mal wieder… Plaxo!?" />  von <a href="http://www.plaxo.com/">Plaxo</a>. Bei Google rangiere ich mit dem Begriff &#8220;Plaxo&#8221; z.Zt. sogar auf Rang <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=plaxo&amp;meta=">eins</a> oder zwei <img src='http://miedl.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Warum nicht mal wieder… Plaxo!?" class='wp-smiley' title="Warum nicht mal wieder… Plaxo!?" /> )<br />
Das freut einen Blogger natürlich &#8211; ich muss zugeben, dass sich da bei mir allmählich so etwas wie sportlicher Ehrgeiz einstellt. Und tatsächlich hat ein kurzer Check der Faktenlage im Fall Plaxo wieder einmal eine kleine, interessante Neuigkeit ergeben:<br />
<span id="more-86"></span><br />
In meinem <a href="http://www.miedl.net/archives/2005/11/schon_wieder_pl.html" class="broken_link">letzten Beitrag</a> zu Plaxo ging es darum, dass dieser Dienstleister offen zugibt, über bereits mehr als einer Milliarde geprüfter Adressen zu verfügen. Als beleg dafür verlinkte ich auf die &#8220;<a href="http://www.plaxo.com/about">About&#8221;-Seite</a> von Plaxo.</p>
<p>Offenbar haben die Verantwortlichen erkannt, dass solch freimütige Angaben viele Kritiker (wie mich) auf den Plan rufen, denn mittlerweile wurde die Angabe über die Zahl der verwalteten Adressen getilgt. Nun brüsten sich die Adressensammler mit dem steilen Anstieg der Nutzerzahlen, etwas kryptisch ist von &#8220;Over a billion connections&#8221; die Rede.</p>
<p>Ich bleibe jedenfalls dabei, dass uns Plaxo über sein tatsächliches Geschäftsmodell im Dunklen lässt. Schau&#8217;n mer mal, wie die &#8220;About&#8221;-Seite in einem halben Jahr aussieht&#8230;</p>
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			</div>			
			</div><div style="clear:both"></div><div style="padding-bottom:4px;"></div><img src="http://miedl.net/?ak_action=api_record_view&id=86&type=feed" alt=" Warum nicht mal wieder… Plaxo!?"  title="Warum nicht mal wieder… Plaxo!?" />]]></content:encoded>
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		<title>Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?</title>
		<link>http://miedl.net/2005/11/24/schon-wieder-plaxo-ber-eine-milliarde-adressen-aber-keine-hintergedanken/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schon-wieder-plaxo-ber-eine-milliarde-adressen-aber-keine-hintergedanken</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 16:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wmiedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit & Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Plaxo]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Schon im März hatte ich über den umstrittenen Adressensammler- Adressverwaltungsdienst Plaxo geschrieben. Das Thema scheint viele zu interessieren, denn über Google kommen seither zahlreiche Leser auf meinen Blog, auf MSN Search habe ich es mit dem Suchwort &#8220;Plaxo&#8221; schon auf Platz vier gebracht Nun bin ich gerade wieder über einen neuen Plaxo-Köder gestoßen &#8211; <p><span style="color:#777">&#8594; Weiterlesen: <a href="http://miedl.net/2005/11/24/schon-wieder-plaxo-ber-eine-milliarde-adressen-aber-keine-hintergedanken/">Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img border="0" width="281" src="/wp-content/uploads/images/plaxo_link.jpg" height="189" style="float: left; margin: 5px 20px 15px 0px" title="Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?" alt="plaxo link Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?" />Schon im März hatte ich über den umstrittenen <strike>Adressensammler-</strike> Adressverwaltungsdienst Plaxo <a target="_blank" href="http://www.miedl.net/archives/2005/03/plaxo_diskrete.html" class="broken_link">geschrieben</a>. Das Thema scheint viele zu interessieren, denn über Google kommen seither zahlreiche Leser auf meinen Blog, auf MSN Search habe ich es mit dem Suchwort &#8220;Plaxo&#8221; schon auf <a target="_blank" href="http://search.msn.de/results.aspx?q=plaxo&amp;FORM=QBHP">Platz vier</a> gebracht <img src='http://miedl.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?" class='wp-smiley' title="Schon wieder Plaxo: Über eine Milliarde Adressen, aber keine Hintergedanken?" /><br />
Nun bin ich gerade wieder über einen neuen Plaxo-Köder gestoßen &#8211; ein PR-Berater hatte mir eine Pressemitteilung mit einem getarnten Link zu Plaxo geschickt. Titel: &#8220;Add me to your address book&#8230;&#8221;<br />
<span id="more-80"></span><br />
Klickt man auf diesen Link, gelangt man auf die Plaxo-Kontaktseite des E-Mail-Absenders. Dort wiederum kann man sich die Kontaktinfos das Absenders als VCF-Datei herunterladen, um sie so in das Outlook-Adressbuch zu übernehmen. Unterstellt man Plaxo, dass sie primär auf das Sammeln von Adressen aus sind, hätten sie hierbei schon wieder einen Treffer gelandet, denn:</p>
<p>-da die Mail des PR-Beraters durch sein lokal installiertes Plaxo-Tool läuft, mit dessen Hilfe schließlich die beschriebene Signatur an die Mail anhängt wird, hätte man schon meine E-Mail-Adresse herausfiltern können &#8211; ohne, dass ich zu diesem Zeitpunkt selbst irgendetwas bestätigen oder ablehnen hätte können.<br />
-Sobald ich dann in der Mail auf &#8220;Add me to&#8230;&#8221; klicke, erhält Plaxo aufgrund der codierten URL auch noch die Bestätigung, dass meine E-Mail-Adresse gültig ist. (Nebenbei dient die sich öffnende Landeseite mit den herunterladbaren VCF-Kontaktinformationen natürlich als Werbeplattform für Plaxo-Tool und Dienste.)</p>
<p>Man kann nun einen solchen Dienst als sehr praktisch betrachten, oder aber allein ob seiner zweifelhaften, Spam-artigen Benachrichtigungsfunktionen ablehnen. Der Anbieter ist aber zumindest redlich bemüht, Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen und weist eifrig auf die strengen Datenschutzrichtlinien hin. &#8220;Privacy-Officer&#8221; Stacy Martin macht sich sogar die Mühe, alle kritischen Blogs abzuklappern, um Rede und Antwort zu stehen &#8211; was <a target="_blank" href="http://www.miedl.net/archives/2005/03/plaxo_diskrete.html#comments" class="broken_link">hier</a> auch schon mal der Fall war.</p>
<p><strong>Plaxo &#8211; eine große Verschwörung?</strong></p>
<p>Interessante Überlegungen zu den wahren Motiven, die hinter dem Unternehmen Plaxo stehen könnten, hat (bereits vor einem Jahr) Joshua Greenbaum in einem <a target="_blank" href="http://itmanagement.earthweb.com/columns/entad/article.php/3407091">Artikel</a> angestellt. Der Umstand, dass Plaxo mittlerweile bereits die unglaubliche Menge von über einer Milliarde verifizierter Adressen angehäuft hat (und das auch noch offen <a target="_blank" href="http://www.plaxo.com/about">zugibt)</a>, auf der anderen Seite aber keinen signifikanten Umsatzbringer vorzuweisen habe, lasse nur einen plausiblen Schluss zu &#8211; dass die Inhaber dieser Firma als einziges Geschäftsziel verfolgen, ihren Schatz über kurz oder lang durch den Verkauf des Unternehmens zu vergolden:</p>
<p>&#8220;Plaxo really has no other business model that I can discern beside a sale or a sell-out. Sure, it&#8217;s selling &#8220;premium&#8221; services at $20 per user per year, but there&#8217;s no real revenue stream there to speak of. As far as can be seen, the company&#8217;s business plan consists of a repeat of the dotcom hype model. Unless they sell the company. But to do so they&#8217;d have to renege on the privacy agreement. And why not, it&#8217;s probably not legally enforceable anyway.&#8221;</p>
<p>Wenn man sich an die vielen Pleiten der Dotcom-Phase erinnert, die zuvor hoch und heilig Datenschutz versprachen, aber hinterher im Konkurs als einzig verwertbares Asset ihre Kundendatenbank veräusserten, scheint im Fall Plaxo eine gewisse Portion Skepsis angebracht zu sein.</p>
<p><strong>NACHTRAG: Über Plaxo habe ich noch folgende Beiträge verfasst:</strong><br />
24.11.2006 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2006/11/24/plaxo-cardscan-und-co-die-virale-totalberwachung-findet-nachahmer-und-verbreiter/" title="Permanent Link to ">Plaxo, Cardscan und Co.: Die virale Totalüberwachung findet Nachahmer und Verbreiter</a><br />
26.4.2006 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2006/04/26/plaxo-entschuldigung-und-morgen-sorry-wir-haben-eine-milliarde-adressen-verkauft/" title="Permanent Link to ">Plaxo-Entschuldigung &#8211; und morgen: âSorry, wir haben eine Milliarde Adressen verkauftâ¦â ?</a><br />
24.4.2006 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2006/04/24/warum-nicht-mal-wieder-plaxo/" title="Permanent Link to ">Warum nicht mal wiederâ¦ Plaxo!?</a><br />
21.3.2005 &#8211; <a rel="bookmark" href="http://miedl.net/2005/03/21/aufgepasst-der-privacy-offizier-meldet-sich/" title="Permanent Link to ">Aufgepasst, der Privacy-Offizier meldet sich!</a></p>
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